ATTENTION! The following header is not fully valid yet!
From: dl4mhk@lrz.uni-muenchen.de (Bernhard Hailer)
Newsgroups: de.alt.comm.isdn4linux,de.answers,news.answers
Subject: ISDN4linux-FAQ
Followup-To: de.alt.comm.isdn4linux
Summary: This posting describes what every reader of de.alt.comm.isdn4linux
         ought to know about ISDN under Linux using isdn4linux.  
         It's in German, like the Newsgroup. An English version exists, see
         i4l-faq.
Archive-name: de-i4l-faq
Posting-frequency: monthly
Last-modified: 18-Mar-97
URL: http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/


!1FAQ fr isdn4linux - Version 1.3.2

Diese FAQ geniet den Schutz der GNU General Public License (GPL) Version 2;
(C) 1996 Volker Gtz, Bernhard Hailer, Matthias Heler, Michael Hipp sowie 
Rainer May.!br
Weiterverbreitung im Rahmen der GPL ist erwnscht. Wir leisten jedoch 
KEINERLEI GARANTIEN. Bitte lesen Sie die GNU General Public License, wenn Sie 
mehr Details erfahren mchten. Gedruckte Versionen der GNU General Public 
License sind erhltlich bei:!br
Free Software Foundation, Inc., 675 Mass Ave, Cambridge, MA 02139, USA.
In elektronischer Form kann sie auch bei einem der Autoren bezogen werden.!br
!br
Original-FAQ von Volker Gtz <volker@oops.franken.de>, (c) 1995!br
Umfassende berarbeitung und Erweiterung (1996, 1997):!br
Matthias Heler <hessler@wi-inf.uni-essen.de>,!br
Bernhard Hailer <Bernhard.Hailer@lrz.uni-muenchen.de>,!br
Scott Hanson <shanson@mail.hh.provi.de> (bersetzung in's Englische),!br
Michael Hipp <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de> (viele syncPPP-Fragen)!br
Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de> (i4l im Netzwerk)!br
!br
Die bersetzung der FAQ in's Englische wurde koordiniert von!br
Scott Hanson <shanson@mail.hh.provi.de>!br
wobei mitwirkten:!br
Sven Tervoort <sveneric@xs4all.nl> und!br
Matthias Hessler <hessler@wi-inf.uni-essen.de>.!br
!br

Zur Form dieser FAQ:!br
Grundlage waren Beitrge zur Mailingliste von i4l. Wir haben dort gepostete
Emails ausgewertet und (zumeist) in der Form von Zitaten eingebaut. Diese
Zitate sind nicht immer 100%ig identisch mit dem Original; Rechtschreibfehler
wurden in der Regel beseitigt, Umlaute eingefgt. Ein Teil der Beitrge mute
vom Englischen ins Deutsche bersetzt werden. Wer sich inkorrekt wiedergegeben
sieht, oder nicht mit seiner Email-Adresse vermerkt sein will, der mge uns
das bitte mitteilen - wir werden das in der nchsten Version der FAQ
bercksichtigen. Das gleiche gilt fr den Fall, da wir versehentlich jemanden
zitierten, ohne das entsprechend zu kennzeichnen. Das Wissen der Autoren
dieser FAQ wurde vermerkt, ohne da wir uns dabei selbst zitierten.
Anmerkungen der FAQ-Redaktion zu Zitaten wurden in folgender Form eingefgt:
[Dies ist eine Anmerkung - die Red.]!br
Die unzhligen Links in diesem Dokument waren bei Einarbeitung in die FAQ
nicht immer vollstndig oder knnten mittlerweile berholt sein. Wir haben
nicht die Zeit, das jeweils zu berprfen. Wer einen nicht funktionierenden
Link entdeckt, mge uns das bitte mitteilen.!br
In der 7Bit-Version dieser FAQ werden alle neuen oder stark berarbeiteten
Fragen mit einem nderungsstrich am linken Rand gekennzeichnet. (Wer hat eine
Idee, wie man das auch im HTML-Format machen kann?)!br
!br

Ergnzungen, Verbesserungen und andere Vorschlge zur FAQ sind immer
erwnscht (auch Korrektur von Tippfehlern!). Am besten "diffs" an Matthias und
Bernhard schicken - dabei sind uns diffs aus den ASCII-Varianten lieber. 
Schon im voraus vielen Dank!!br
!br

Diese FAQ findet man unter:!br
  !link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;!br
oder:!br
  !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/FAQ;!br
oder:!br
  !link ftp://ftp.pop.de/pub2/linux/isdn4linux/FAQ;!br
!br
!br

!2Allgemeines zu isdn4linux

!old
Q: Was ist isdn4linux?
A: isdn4linux ist ein Satz von Kernel-Modulen, um dem Linux-Kernel ISDN
   "beizubringen". Es besteht aus einem Hauptmodul ("isdn") und den
   eigentlichen Hardwaretreibern, die die spezielle Hardware einzelner
   Karten ansteuern. 

Q: Was kann isdn4linux?
A: ISDN4linux steuert ISDN-PC-Steckkarten an und kann dabei ein Modem mit 
   Hayes-Befehlssatz ("AT"-Befehle) emulieren. Die Mglichkeiten sind
   sehr vielfltig, sie reichen von einer einfachen Anwendung von
   Terminalprogrammen, ber HDLC (die Verwendung eigener ISDN-Devices), bis  
   zur Vollanbindung an's Internet mit PPP - und sogar Audio-Anwendungen sind 
   mglich.

Q: Was kann isdn4linux noch nicht?
A: Noch sind keine !u1Vollduplex!u0-Audio-Verbindungen machbar.
   Es fehlt noch das eine oder andere Protokoll (V.110, amerikanische
   Protokolle).

Q: Kann ich isdn4linux in Nordamerika einsetzen?
A: Siehe dazu die entsprechende Frage im Kapitel "Nationale Besonderheiten".

Q: Was bentige ich fr isdn4linux?
A: Seit Kernel 1.2.59 ist isdn4linux fester Bestandteil des Linux-Kernel.
   Zustzlich bentigt wird das Paket isdn4k-utils-2.0.tar.gz und ggf.
   der HiSax-Treiber.

!old
Q: Wo gibt es isdn4linux?
A: Via FTP:!br 
   Das Paket liegt auf !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux; und
   diversen Spiegeln.!br
   Via Modem/ISDN:!br 
   Vom Linux-Server der Incubus-BBS (Login gast,
   Verzeichnis /pub/linux/isdn4linux, ZModem senden mit 'sz filname') gesaugt
   werden. Der Server ist unter folgenden Nummern erreichbar:
!verbon
        +49 931   781464   Zyxel U-1496E     V.32(bis), V.42(bis), Zyxel 19200 
        +49 931   781465   Atrie 1914A       V.32(bis), V.42(bis), V32terbo
        +49 931   781467   Atrie 1914A       V.32(bis), V.42(bis), V32terbo
        +49 931   781468   Atrie 1914A       V.32(bis), V.42(bis), V32terbo
!verboff
   Neuer Ringdown (16 Lines. Hier zuerst als 'bbs' einloggen):
!verbon
        +49 931 79002055   Motorola 3400     V.32(bis), V.42(bis), V.34
!verboff
   ISDN (ebenfalls zuerst als 'bbs' einloggen): 
!verbon
        +49 931  7840724   ICN               X.75    2 B-Kanle
        +49 931  7841020   ICN               X.75    2 B-Kanle
        +49 931  7841060   ICN               X.75    2 B-Kanle  
        +49 931  7841070   ICN               X.75    2 B-Kanle  
        +49 931  7841080   ICN               X.75    2 B-Kanle  
!verboff
Hier eine Liste von Mirrors, deren Grundstock dankenswerterweise von Herbert
Rosmanith <herp@wildsau.idv-edu.uni-linz.ac.at> zusammengestellt wurde. Wer
weitere Mirrors kennt, mge sie uns mitteilen!
!verbon
  !link ftp://freja.frontier.dk/linux/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.cs.tu-berlin.de/pub/net/isdn/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.fokus.gmd.de/.mount2/pub/Linux/isdn/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.germany.eu.net/pub/os/Linux/Local.EUnet/ISDN/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.kiss.de/pub/linux/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.leo.org/pub/comp/os/linux/isdn/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.lame.org/mirrors/isdn/;
  !link ftp://ftp.mathematik.th-darmstadt.de/pub/linux/mirrors/misc/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.nvg.unit.no/pub/linux/isdn/;
  !link ftp://ftp.pop.de/pub/local/linux/isdn/;
  !link ftp://ftp.rz.fh-hannover.de/pub/linux/local/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.rz.hu-berlin.de:/pub/linux/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.tu-dresden.de/pub/soft/isdn/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.uni-mainz.de/pub/internet/starter-kit/isdn/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.uni-wuppertal.de/pub/linux/isdn4linux/;
  !link ftp://ftp.xlink.net/pub/mirror.ftp.franken.de/isdn4linux/;
  !link ftp://fvkma.tu-graz.ac.at/pub/isdn4linux/;
  !link ftp://wildsau.idv.uni-linz.ac.at/pub/isdn4linux/;
!verboff

!old
Q: Was sollte ich unbedingt lesen?
A: 
!verbon
        ISDN-Kernelsubsystem: /usr/src/linux/Documentation/isdn/README
        ISDN-Steckkarte:      /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.<Karte>
        Synchrones PPP:       /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncppp
                          /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncPPP.FAQ
        Voice capability:     /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.audio
        ISDN Utilities:       /usr/src/isdn4k-utils-<version>/README(.*)
        Des weiteren existieren zu vielen Hilfsprogrammen Man-Pages!
        In einer Suse-Distribution knnten u.U. noch folgende Informationen
        hilfreich sein:
        Synchrones PPP:       /usr/doc/faq/faq/PPP-FAQ
        Konfiguration Email:  /usr/doc/howto/mini/Mail-Queue.gz
!verboff

Q: Welche hilfreiche Links gibt es rund um isdn4linux?
A: Scripte und Installationstips von vielen Leuten:!br
     !link http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/~web/ISDN.html;!br
   I4l, syncPPP, email, Usenet, Voicebox, diese FAQ und mehr:!br
     !link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;!br
   Michael Hipp's page (ipppd):!br
     !link http://www.sfs.nphil.uni-tuebingen.de/~hipp/isdn/;!br
   Chargeint-Anleitung:!br
     !link http://www.provi.de/~gvz/chargeint.html;!br
   Stefan Nehlsen's Anleitung fr sync-ppp:!br
     !link http://www.techfak.uni-kiel.de/~stn/i4l/;!br
   xled (frher xvboxled) gibt es auf:!br
     !link fb4-1112.uni-muenster.de/pub/ffwd/;!br
   Beispielkonfigurationen zu isdn4linux soll es auch geben auf:!br
     !link http://www.datenhighway.com/isdn4linux.html;!br
   Diese FAQ sowie isdn4linux gibt es auf:!br
     !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/;!br
   Die FAQ gibt es auch auf:!br
     !link ftp://ftp.pop.de/pub2/linux/isdn4linux/FAQ;

!old
Q: Gibt es eine Mailinglist zu isdn4linux?
A: Ja, die gibt es. Um daran teilzunehmen, schickt man eine Mail an
   "majordomo@hub-wue.franken.de". Der Betreff der Nachricht ist egal. Im
   Nachrichtentext gibt man an: "subscribe isdn4linux <emailadresse>".
   Im Feld <emailadresse> gibt man die Adresse an, an die die Mails aus der
   Liste geschickt werden sollen. Z.Zt. kommen etwa 20-50 Mails pro Tag.

Q: Wie kann ich die Mailingliste zu isdn4linux wieder abbestellen?
A: Um die Mailingliste wieder abzubestellen, schickt man wieder eine Mail
   an majordomo@hub-wue.franken.de - Betreff der Nachricht ist egal.
   Im Nachrichtentext: unsubscribe isdn4linux <emailadresse>.  Man gibt im
   Feld <emailadresse> die Adresse an, an die die Mails aus der Liste
   bisher geschickt wurden.

Q: Gibt es die Mailingliste auch als Newsgruppe?
A: Ja, auf die Mailingliste kann man auch ber de.alt.comm.isdn4linux
   zugreifen - ein bidirektionales Gateway sorgt dafr, da man auch antworten
   kann.

Q: Gibt es ein Archiv der Mailingliste isdn4linux?
A: Ja, auf dem Rechner hub-wue.franken.de werden alle Mails zu der
   Mailingliste gesammelt (unsortiert). Die Mails werden in Files nach Monaten
   getrennt gesammelt. Um an die Archive zu kommen, schreibt man eine Mail an
   majordomo@hub-wue.franken.de, Betreff ist egal. Folgende Befehle sind
   mglich:
!verbon
        index isdn4linux            - zeigt, welche Archive vorhanden sind
        get isdn4linux <archivname> - holt das File <archivname>
!verboff
    Die Archive heien "archiv.<jahr><monat>", also z.B. "archiv.9610"
    fr den Oktober 1996.
    Ein Archiv der Mailinglist ist auerdem ber FTP verfgbar:!br
      !link ftp://ftp.uni-oldenburg.de/pub/unix/linux/isdn/isdn4linux/Mailing-List;!br
    Ein weiteres Archiv findet sich laut Sascha Ottolski
    <sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de> unter:!br
      !link http://wws.mathematik.hu-berlin.de/ldr/ISDN/isdn4linux/;

!old
Q: In welchen Lndern funktioniert isdn4linux?
A: Wir wissen derzeit von folgenden Lndern:
!verbon
        Deutschland
        Finnland
        Frankreich
        Italien
        Niederlande
        Norwegen
        sterreich
        Peru
        Portugal
        Schweden
        Schweiz
        Spanien
        USA
!verboff

Q: Ist isdn4linux postzugelassen?
A: Deutschland:!br
     Das kommt auf den verwendeten Treiber an. Bei aktiven Karten besitzt die
     Karte mitsamt der Firmware eine Zulassung. Diese Karten sind auch beim
     Betrieb mit isdn4linux zugelassen. Der Telestreiber besitzt in 
     Deutschland keine Zulassung (obwohl er hervorragend funktioniert!).
     Er darf deshalb nur an einer postzugelassenen Telekommunikationsanlage
     am internen S0-Bus betrieben werden.!br
   Andere Lnder:!br
     Hier verfgen wir noch nicht ber irgendwelche Informationen.!br
     Wer wei mehr?

!old
Q: Welche Version ist aktuell?
A: Derzeit ist die Version isdn4k-utils-2.0 als Zusatz zu der im Kernel
   enthaltenen Software erforderlich. Wer Kernel 2.0.0 (und nur der!) benutzt,
   mu zwei Patches einspielen (isdn4kernel-2.0-patch1+2). Kernel 2.0.2 ist
   wegen eines Bugs unbrauchbar. Kernel zwischen 2.0.15 und 2.0.24 arbeiten
   mit syncPPP nicht immer ganz korrekt. In 2.0.26 kamen viele i4l-Bugfixes
   hinein, allerdings wurde dafr eine Includedatei (proto.h) verschluckt.
   Einen erneuten "Jumbo-Patch" gab es auf Version 2.0.30. Kernel 2.0.27+
   laufen sehr stabil.!br
   In den Kernels ab 2.1.0 wurde viel verndert - sie sind deshalb nur fr
   mutige Leute zu empfehlen. In Zusammenarbeit mit HiSax 1.4 luft es aber
   bis 2.1.14. Kernels ab 2.1.15 laufen erst ab HiSax 2.0 und dem zugehrigen
   Kernelpatch.!br
   Es wird empfohlen, i4l-Versionen ab 2.0 zu benutzen - in Zusammenhang 
   mit einem Kernel ab 2.0.3 (kein Patch mehr notwendig!). Kernel >2.0.27
   ist der Stand der Dinge.

Q: Welche Hardware wird !u1NICHT!u0 untersttzt?
A: Z.Zt. werden (mit Ausnahme der ICN) keine einzige aktiven ISDN-Karten
   untersttzt. Lediglich noch fr die AVM B1 gibt es einen Alpha-Treiber auf
   Binary-Only Basis.

Q: Untersttzt isdn4linux externe Terminaladapter?
A: Nein, aber das braucht es auch nicht. Schlielich sind Terminaladapter so
   gebaut, da sie sich entweder wie ein Modem oder wie eine Netzwerkkarte
   verhalten. Linux untersttzt aber auch schon ohne isdn4linux Modems und
   Netzwerkkarten - daher ist kein spezieller ISDN-Treiber erforderlich
   (womit sich die Konfiguration meist deutlich vereinfacht).

!old
Q: Welche interne ISDN-Karten wird untersttzt?
A: Im Moment gibt es einen Treiber fr alle Karten mit einem bestimmten
   Siemens-Chipsatz (HiSax-Treiber), der auch Plug&Play-Karten untersttzt.
   Zu den Details siehe die nchste Frage.!br
   Der HiSax-Treiber hat den alten Telestreiber berflgelt, der entsprechend
   nicht mehr weiterentwickelt wird. Dementsprechend hat der Telestreiber
   mittlerweile wesentlich mehr Bugs und sollte nicht mehr verwendet werden.!br
   Weitere Treiber gibt es fr die (aktive) ICN-Karte (ICN-Treiber), 
   sowie fr die PCbit-Karte (Octal, Portugal).!br
   Fr die "itk ix1 micro" gab es einen (speziellen) Treiber von Frank Mohr
   <mohr@fhdacom2.fhrz.fh-darmstadt.de>, der jedoch mittlerweile im HiSax 2.0
   enthalten ist. Er untersttzte die folgenden Karten:
!verbon
       * ITK ix1 micro V2.0 und V2.1
       * Cisco 200
       * ITK Columbus
!verboff
   Schlielich gibt es noch einen (Alpha-) Treiber fr die aktive AVM B1,
   mit einigen Besonderheiten. Siehe dazu die Frage "Wie sieht es aus mit
   der aktiven AVM B1?".

!old
Q: Was hat es mit dem HiSax-Treiber auf sich?
A: Das ist ein Treiber, der alle passiven Karten untersttzen soll,
   die mit einem bestimmten Siemens-Chipsatz ausgestattet sind.
   Untersttzt werden zum jetzigen Zeitpunkt:
!verbon
        * Teles S0-8
        * Teles S0-16 und S0-16.2
          (baugleich: Dr. Neuhaus Niccy 1016, Creatix 16/S0)
        * Teles S0-16.3
        * Teles S0-16.3 PNP
        * Teles PCMCIA
        * Creatix S0 PNP
        * AVM A1 (Fritz!)
        * ELSA Microlink PCC-16
        * ELSA Microlink PCF
        * ELSA Microlink PCF/pro (nur ISDN-Teil, nicht der V34 Modem Chip)
        * ELSA Quickstep 1000
        * ITK ix1-micro Rev.2
!verboff
   Die ELSA PCC-8 sollte eigentlich auch untersttzt werden, mangels
   Debuggingmglichkeit hlt sich jedoch noch einen Bug, der dies verhindert.
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schreibt weiterhin am 14. Okt
   1996:
!verbon
        Erstes Ziel des HiSax Treibers war es mehr ISDN Karten unter i4l
        verfgbar zu machen, dieses Ziel bleibt auch bestehen.
        Zweitens soll er mglichst einfach konfiguriert werden knnen und dem
        User keine funktionierende Karte vorgaukeln wenn es Hardware Probleme
        gibt (IRQ, Reset Problem Teles). An den Hardwareproblemen selbst (PCI
        IRQ, Int 12/15 usw.) kann ich auch nichts ndern, aber der Treiber
        wird nicht geladen wenn sowas auftritt.
        Drittens und dieser Teil ist erst angefangen, vollstendige
        berarbeitung der Statemaschinen um einen komplett DSS1 bzw. 1TR6
        konformen Treiber zu bekommen, der eine Zulassung bestehen wrde (das
        heit nicht, das ich ihn zulassen will oder kann).
        Desweitern mchte ich,wenn mglich auch die US ISDN Protokolle
        untersttzen, damit i4l mal aus Europa rauskommt.
        Auch weitere l2/l3 Protokolle sollen rein (V110 ...), Standleitungs-
        Untersttzung ..., eine Menge Arbeit, die ich nicht unbedingt allein
        machen mchte.
        Deshalb an alle die ein wenig von Programmierung und ISDN verstehen
        (ich selbst hab im Januar das erste mal was von ISDN gehrt und
        beruflich auch nichts damit zu tun, d.h alles nebenbei gelernt), wer
        Lust hat (was dabei glaube ich immer noch das wichtigste ist) melde
        sich fr die weitere Entwicklung.
!verboff
   Wer Interesse an dem Treiber hat, mu ihn sich hier besorgen:!br
        !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/HiSax/;!br
   (und hoffentlich bald auf allen isdn4linux-Mirrors!)
   Seit HiSax 1.5/2.0 werden auch D64-Verbindungen untersttzt. HiSax 2.0 wird
   ins Kernel 2.0.30 wandern, und braucht ab dann nicht mehr gesondert in den
   Kernel gepatcht werden.

Q: Wie sieht es aus mit der aktiven AVM B1?
A: Andreas Schultz <aschultz@hppool.cs.Uni-Magdeburg.de> hat dafr einen
   Treiber geschrieben, den es (als Alpha-Version) unter folgendem Link gibt:
   !link http://www.cs.uni-magdeburg.de/~aschultz/avmb1-1.2-alpha.tar.gz;
   Da er ein NDA mit AVM unterzeichnen mute, gibt es den Treiber jedoch nur
   als Binary.

Q: Nachdem meine AVM ja so viele Interrupts erzeugt mit dem HiSax-Treiber,
   welches ist die beste passive Karte in Verbindung mit HiSax?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 12. Nov 1996:!br
   Das sollte sich fast nichts nehmen. Von der Belastung des Rechners ist die
   Fritz! wahrscheinlich auf Dauer die Schlechteste [siehe dazu die Frage
   "Meine AVM-Karte erzeugt extrem viele Interrupts" im Abschnitt HiSax im
   Kapitel Troubleshooting], aber vielleicht bekomm ich das mit dem Timer
   noch raus, wie gesagt macht sich nur bemerkbar wenn der Rechner z.B die
   ganze Nacht rendering betreibt.
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb weiterhin am 2. Dez 1996
   hinsichtlich Stabilitt und Bug-Freiheit:
!verbon
        1. Wahl ELSA
           ELSA stellt im Gegensatz zu AVM die Spezifikation zur Verfgung.
        2. Wahl Creatix PNP
           Auch Creatix Mitarbeiter stehen Linux nicht vollkommen negativ
           gegenueber ;-). Ist uebrigens eine Creatix Eigenentwicklung und
           nicht mit der Teles 16.3 PNP identisch.
!verboff

!old
Q: Untersttzt isdn4linux externe ISDN-Adapter?
A: Nein, isdn4linux untersttzt nur interne Steckkarten. Externe ISDN-Adapter
   sind entweder wie analoge Modems oder wie Netzwerkkarten ansprechbar und
   bentigen daher kein ISDN4Linux.

!old
Q: Welche ISDN-Modi werden untersttzt?
A: Die folgenden:
!verbon
         56k asynchron : nein
         64k synchron  : ja
        128k synchron  : ja (channel bundling - siehe nchste Frage)
!verboff

!old
Q: Untersttzt isdn4linux Kanal-Bndelung (channel bundling)?
A: Isdn4Linux untersttzt in der aktuellen Version channel bundling mit
   2 verschiedenen Verfahren:!br
     - !b1MPPP!b0 (basiert auf syncPPP)!br
     - !b1Raw Bundling!b0 (Konfiguration von sogenannten Slave-Kanlen)!br
   Beide Varianten haben z.Zt. eigene Vor- und Nachteile. Siehe dazu "Wie
   benutzt man Channel Bundling?" im Abschnitt "Channel-Bundling" weiter
   unten.!br
   Achtung: Channel bundling bringt nur eine Zeit-, nicht aber eine
   Gebhrenersparnis mit sich. Nur wenn tatschlich die hhere Bandweite
   bentigt wird, ist der Einsatz sinnvoll.

!old
Q: Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und einer passiven
   ISDN-Karte?
A: Bei einer aktiven ISDN-Karte wird ein Groteil des ISDN-Verbindungs-
   protokolls (Whlen, Ruf annehmen, usw.) von der Karte selbst erledigt.
   Auf der Karte ist dazu ein eigener kleiner Computer mit Software
   (Firmware) untergebracht Eine passive Karte mu all diese Dinge von dem
   Computer erledigen lassen, in dem sie steckt.

!old
Q: Gibt es Rechner, die einen Gastzugang bieten, wo ich mein isdn4linux
   testen kann?
A: Ja, folgende Rechner bieten Gastzugnge fr Modememulation oder IP an:!br
   - Eberhard Moenkeberg <emoenke@gwdg.de>:
!verbon
        * Welcome to Linux at eberhard.moenkeberg.de (LAN, 192.168.99.1).
          Under ++49-551-7704103, ISDN NetCalls (HDLC-trans-rawip)
          for 192.168.99.1 get accepted. You should come as 192.168.*.*
          because sometimes my "default" route is not your way.
          /ftp is exported for NFS; try "showmount -e".
          You can login as "guest" without password.
          FTP as "gast" with password "gast" avoids the restricted shell.
        * Under ++49-551-7704102, a 28800 bps modem and a Creatix ISDN 
          card (HDLC only, not X.75) are listening for Logins.
!verboff
   Mit dem Net-Setup aus!br
   !link ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/isdn/isdn4linux-gwdg/rc.isdn-Beispiel;!br
   kann man sofort unter 551-7704103 den NetCall testen (geht ohne
   Anpassung aus ganz Deutschland; das Ausland mu nur die Nummern
   anpassen).!br
   - Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de>:
!verbon
        There's a "gast" at +49 30 67 19 81 01 (X.75, mgetty). There's the 
        stones-html-page with pics in postscript to test downloading. Who
        needs a target to call could use it.
        Es gibt den Gast auf der +49 30 67198101 mit X.75, sofern nicht einer
        der Tester mein ttyI erhngt hat, und auf der ...103 ein getty mit
        HDLC.
!verboff
   Als Gast kommt man in eine Art Mailbox. Das Enterprise-gif gibt's
   da nicht mehr, dafr kann man sogar ein bichen News lesen.

!old
Q: Kann ich i4l mit dem diald kombinieren?
A: Ja, siehe dazu den Abschnitt "Diald" im Kapitel "Konfiguration".

!old
Q: Kann ich isdn4linux als Anrufbeantworter benutzen?
A: Ja, Voice-Support ist in der aktuellen Version von isdn4linux mglich.
   Man kann sich dabei entweder des "vgetty"-Teils von Gert Doerings
   "mgetty+sendfax" bedienen, oder man benutzt das Programm "vboxgetty"
   von Michael Herold, welches speziell fr ISDN4Linux hergestellt wurde.
   Letzteres findet sich unter:
   !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/contributions;

!old
Q: Kann ich isdn4linux zum Faxen benutzen?
A: Zwar sind immer mal wieder einige Gruppen mit der Entwicklung einer solchen 
   Software beschftigt, die mit i4l zusammenarbeiten soll. So wie es im 
   Moment aussieht, wird es aber wohl nie funktionieren, weil Faxen sehr 
   timing-kritisch ist, und Linux keine Echtzeit-Umgebung bietet.!br
   Wer faxen will, mu sich deshalb neben der ISDN-Karte leider auch noch ein
   analoges Fax-Modem anschaffen.

!old
Q: Ist Btx/Datex-J mit isdn4linux mglich?
A: Ja, das ist einfach ber die Modememulation der ttyI*-Devices mglich.
   Es sind die fr BTX speziell vorgesehenen Register zu setzen (ATSx=y -
   siehe Readme's). Auch der Internetzugang ber T-Online ist mglich.
   ACHTUNG: XCept (frher Xbtx) kennt eine Konfigurations-Option ISDN.
   Diese ist NICHT zu verwenden! Vielmehr ist XCept so zu konfigurieren
   als wrde ein normales Modem verwendet.!br
   Siehe auch die Fragen zu T-Online im Abschnitt Konfiguration|Gegenstellen.

Q: Kann ich mit isdn4linux eine Verbindung zu Compuserve aufbauen?
A: Nein, da Compuserve's ISDN-Zugnge nur mit dem veralteten V.110-Protokoll
   funktionieren. V.110 ist in isdn4linux (noch?) nicht implementiert.
   Inzwischen bietet Compuserve aber auch viele X.75-Einstiege an.

Q: Welche ISDN-Features wird isdn4linux nicht bieten knnen?
A: Einige ISDN-Features sind gertespezifisch und knnen daher nicht von
   isdn4linux fr andere Gerte aktiviert werden, es sei denn, isdn4linux
   wrde deren TEI flschen (was die Gerte jedoch ziemlich verwirren drfte).
   Solche gertespezifischen ISDN-Features sind u.a.: Ablehnen eines
   anklopfenden Anrufes, Rufnummernbermittlung aus/ein, Makeln, Konferenz,
   Vermitteln im Amt, diverse COLP/CLRP.

!old
Q: Ich mchte einen neuen Hardware-Treiber schreiben. Wo gibt es die
   Schnittstellen-Beschreibung zum Link-Level-Modul?
A: Beim Linux-Quellcode (in /usr/src/linux/Documentation/isdn) befindet sich
   die Datei INTERFACE - das ist eine Beschreibung der Schnittstelle zum
   Link-Level-Modul.

Q: Wie habe ich Zugriff auf den Source der aktuellen Entwicklung/was hat
   es mit dem CVS-Tree auf sich?
A: CVS - Concurent Version System!br
   Ist eine Multiuser/Server Erweiterung von RCS (Revision Control System).
   Die I4L Treiber werden unter CVS entwickelt, dazu existiert auf einem
   Rechner (oldhades.think.de) ein CVS-tree auf den alle Entwickler Zugriff
   haben. Zustzlich hat Fritz einen anonymen Readonly Zugriff gebastelt, wer
   also unbedingt das Neuste haben will kann sich das dort holen, in den
   Sourcen sind eventuell mehr bugs drin, als in den releasten !!!
   Hier die entsprechende Nachricht von Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de>
   zu diesem Thema:!br
!verbon
          Ich bekomme oft Patches - gegen die aktuell offizielle Release des
        Quellcodes - bei denen ich Probleme bekomme, sie einzubinden.
        Mein lokaler Quellcode hier ist manchmal zwei oder drei Versionen
        weiter, wobei ich sie allerdings nicht releasen kann, weil er
        unvollstndig oder vllig ungeprft ist etc.

          Deshalb habe ich jetzt beschlossen, das CVS-Repository von
        isdn4linux ffentlich zugnglich zu machen. Jetzt knnen Programmierer,
        die einen Blick auf den Fortgang der Entwicklung werfen wollen, oder
        Leute, die immer den allerneuesten Stand haben wollen, folgendermaen
        auf das CVS-Repository zugreifen:

        1.) Man installiere GNU CVS (irgendeine Version >= 1.6 tut's).
        2.) Man schreibe ein kleines Shellscript .cvsrsh im Homedir:
              #!/bin/sh
              exec rsh -l guest $*
        3.) Man setze CVS_RSH auf dieses Script (z.B. CVS_RSH=~/.cvsrsh)
        4.) Man setze CVSROOT auf oldhades.think.de:/i4ldev
            (z.B. export CVSROOT=oldhades.think.de:/i4ldev)
        5.) Man fhre aus: "cvs -z9 checkout isdn"
            -> Dies lt einen Verzeichnisbaum im aktuellen Verzeichnis
               entstehen. Unterhalb von isdn/ findet man die gleiche 
               Hierarchie wie im Linux-Source nebst einigen Scripten, um
               den Inhalt in den Linux-Quellcodezweig zu kopieren/diffen.

        hnlicher Zugang ist auch auf das Utility-Paket mglich, mit dem
        Kommando:

              cvs -z9 checkout isdn4k-utils

        ABER VORSICHT! DAS NEUESTE MATERIAL IST MANCHMAL ZIEMLICH INSTABIL ODER
        WENIGSTENS NICHT OHNE GUTE PROGRAMMIERKENNTNISSE COMPILIERBAR -
        bitte keine Newbie-Fragen zu diesem Thema! Use the source, Luke!

        Hinweis:
          Natrlich ist der Zugriff Read-Only. Der Zugriff ist auf die 
          folgenden Kommandos beschrnkt:
            checkout
            diff
            export
            status
            update

        Zur Benutzung dieser Befehle sehe sich die Dokumentation zu CVS an.

        Leute, die das Entwicklerteam _stndig_ untersttzen wollen
        (z.B. neue Treiber schreiben [oder FAQ-Mitarbeit! Die Red.]),
        knnen einen echten Account zum vollstndigen Zugriff erhalten. 
        Man schreibe mir in diesem Falle eine Mail.
!verboff

!old
Q: Kann man ISDN4linux auch unter dem dosemu ansprechen?
A: Ja, das geht tatschlich! Steffan Henke <henker@informatik.uni-bremen.de>
   schrieb dazu am 25. Okt 1996:
!verbon
        In der dosemu.conf gengt z.B. der folgende Eintrag fr einen
        virtuellen com2-Port, der z.B. unter Telix oder Terminate luft:
        serial { com 2  device /dev/ttyI3 }
        Auch der Zugriff ber Fossil ist mglich, wenn fossil.com (beim dosemu
        dabei) gestartet wird.
        Getestet in den folgenden Konfigurationen:
        - Kernel 2.0.21, Telestreiber inkl. Karstens patches
        - Kernel 2.0.21, HiSax
!verboff

Q: Gibt es eine funktionierende ISDN Karte fr einen DEC Alpha mit Linux?
A: Thomas Bogendoerfer <tsbogend@alpha.franken.de> schrieb am 17. Dez 1996:!br
   Ich verwende eine ICN ISDN Karte in meinem Alpha Noname fr den
   Internetzugang und mail/news via uucp.!br
   Ich habe keine passive ISDN Karte um HiSax mit Linux/Alpha zu testen. Es
   gibt jedoch Probleme mit den Timern (HZ ist 1024 auf Alphas). Selbst im
   icn Treiber ist der "falsche" Timer, was ein wenig zu viel Polling der Karte
   verursacht (aber es fhrt zu besseren ping Zeiten:-)). Ich vermute, es ist
   an der Zeit das zu beheben.

Q: Luft isdn4linux parallel zu UISDN?
A: Nils Rennebarth <nils@nus.de> schrieb dazu am 10. Dez 1996:
!verbon
        Es luft parallel. Und es luft unter 2.0.X.
        Beide ISDN-Pakete laden jedoch das Modul isdn.o, ansonsten ist der
        Namensraum verschieden. Abhilfe: Urlichs isdn.o in uisdn.o umbenennen,
        entsprechend /lib/modules/modules.isdn (oder wie immer das Ding heit,
        wo die Module drinstehen, und das das Skript ausliest) anpassen.
        Freundlicherweise sind auch die Default-Namen der ISDN-devices
        verschieden.
!verboff

Q: Was heisst eigentlich AOC-x, CLIR, COLP, CVS, HDLC, HSCX, ISAC, TEI...?
A: Hier ein kleines Glossar:!br
!b1AOC-D!b0
!verbon
        AOC-D ist die "Gebhreninformation whrend der Verbindung".
!verboff
!b1AOC-E!b0
!verbon
        AOC-D ist die "Gebhreninformation nach der Verbindung". Dieses 
        Dienstemerkmal ist in Deutschland im "Komfort-Anschlu" enthalten.
!verboff
!b1CLIR!b0
!verbon
        CLIR ist ein Angebot des ISDN-Anbieters: man kann fallweise
        die bermittlung der eigenen Rufnummer an den Gesprchspartner 
        unterdrcken lassen. CLIR mu man beantragen, es ist (in Deutschland) 
        jedoch kostenlos. Hingegen kostet die fallweise !i1bermittlung!i0
        der Rufnummer Geld.
!verboff
!b1COLP!b0
!verbon
        Auch COLP ist ein Angebot des ISDN-Anbieters. Man mu es beantragen,
        aber es kostet (in Deutschland) 10.-- DM pro Monat extra. Wer COLP
        beantragt hat, bekommt ein erweitertes Whlprotokoll ber die
        Leitung, welches man dann z.B. in der Tk-Anlage auswerten kann.
        Derzeit wird an einer Mglichkeit gebastelt, das mit Hilfe einer 
        "verkehrtherum" angeschlossenen zweiten Teleskarte zu umgehen. Man
        bekommt dann ganz ohne Gebhren mehr Informationen als mit laufendem
        COLP. Das rechnet sich bald...
!verboff
!b1CVS-Tree!b0
!verbon
        Die i4l-Entwickler haben sich zu einem Team zusammengeschlossen. Das
        Tool "cvs" erlaubt es den Mitgliedern, relativ problemlos Patches
        einflieen zu lassen. Der Werdegang des Projektes wird damit
        ausgezeichnet dokumentiert, und es ist auch nicht schwierig, eine
        ltere Version wieder herzustellen.
!verboff
!b1HDLC!b0
!verbon
        Ein sehr verbreitetes Low-Level-Protokoll.
!verboff
!b1HSCX!b0
!verbon
        Ein Siemens-Chip, der hnlich ->ISAC auf vielen passiven ISDN-Karten
        sitzt. Er bernimmt den seriellen Bus vom ISAC und demultiplext beim
        Empfangen bzw. multiplext (d.h. fgt die Bits an der richtigen Stelle
        ein) die B-Kanle.
!verboff
!b1ISAC!b0
!verbon
        Ein Siemens-Chip, der hnlich ->HSCX auf vielen passiven ISDN-Karten 
        sitzt. Er ist fr "Level 1" zustaendig, sitzt also (beinahe) direkt an
        der Leitung. Er kann das D-Kanalprotokoll handhaben und setzt die
        S0-Daten auf einen speziellen seriellen Bus (IOM) um. Beim Senden
        geht es umgekehrt.
!verboff
!b1TEI!b0 (Terminal End Identifier)
!verbon
        Die lokale Vermittlungsstelle oder bei internen S0 die Anlage weist
        jedem Endgert automatisch oder fest eine TEI zu. Diese dient ganz
        einfach zur Addressierung des D-Kanals. TEIs haben folgende Werte:
         0- 63   feste TEIs (z.B wird 0 bei Anlagenanschlssen verwendet)
        64-126   automatisch zugewiesen
           127   Rundruf an alle (z.B. bei hereinkommendem Anruf)
!verboff
!b1TK-Anlage!b0 (Telekommunikationsanlage)
!verbon
        Eine TK-Anlage dient dazu, verschiedene interne Gerte an das
        ISDN-Netz anzuschlieen. Meist handelt es sich dabei um analoge
        Gerte, die nicht direkt ans ISDN-Netz angeschlossen werden knnen.
        Die TK-Anlage kann jedoch auch einen internen digitalen S0-Bus zur
        Verfgung stellen, an dem dann ISDN-Gerte angeschlossen werden knnen.
!verboff


!2Konfiguration


!3Allgemein

!old
Q: Wo kann ich Skripte und andere Information fr die Konfiguration von i4l
   finden?
A: Konfigurationsbeispiele und Scripten:!br
     !link http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/~web/ISDN.html;!br
   Viele HowTo's zum Thema Grundinstallation, syncPPP, Einrichten von Email, 
   Usenet News, Anrufbeantworter und mehr:!br
     !link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;!br
   Weitere FAQ mit Beispielscripten:!br
     !link http://www.fzi.de/sim/people/trautw/i4l/index.html;

!old
Q: Wieviele ISDN-Karten kann ich maximal gleichzeitig in meinen Rechner
   stopfen?
A: Soviele, wie ISA-Slots da sind bzw. Interrupts/IO-Adressen.
   Die Teles 16.3 kann (offiziell) nur auf 3 verschiedenen IO-Adressen liegen,
   daher knnen nur maximal 3 verwendet werden. Auerdem wird fr jede Karte
   ein eigener Interrupt bentigt.!br
   Peter Strunk <webadmin@mail.bicos.de> hatte am 8. Nov 1996 folgenden Tip
   fr die Installation einer vierten Teles-Karte:
!verbon
        Probiere doch mal Port 0x080h, DIP-SW in die nicht dokumentierte
        Position!
!verboff
   hnlich die AVM.!br
   Die ICN's haben keine Interrupts, flexiblere Port-Konfigurationen, und
   der Treiber legt den shared-memory Bereich aller ICN-Karten auf die
   selbe Adresse. Eingeblendet wird das Karten-Memory jeweils bei Bedarf.!br
   In Kombination knnen daher tatschlich so viele ISDN-Karten wie Slots
   eingesetzt werden. Notfalls kann man die Anzahl der ISA-Slots durch einen
   ISA-Bus-Extender vergrern.

Q: Brauche ich ein DOS Setup-Programm, um meine Teleskarte zu initialisieren?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 21. Feb 1997:!br
   Du brauchst aber kein DOS Setup fuer Linux, mit einer Ausnahme:!br
   Es gab von Teles eine Charge PnP Karten die kein echtes PnP gemacht haben.
   Zu erkennen sind diese Karten daran, das sie KEINEN Jumper/Dip haben aber
   von isapnp nicht erkannt werden.!br
   Alle anderen Karten werden mit den Linuxtreibern bzw. die PnP mit isapnp
   konfiguriert.

!old
Q: Untersttzt isdn4linux "dial on demand"?
A: Ja. Wenn ein Netzwerk-Interface (z.B. "isdn0") eingerichtet ist, whlt
   der Treiber die Gegenstelle an. Wurde auerdem ein Hangup-Timeout (Idle-
   Timeout) eingestellt, isdnctrl huptimeout <interface> zeit dann legt der
   Treiber automatisch auf, wenn "zeit" Sekunden keine Daten ber das
   Interface bertragen wurden. Siehe dazu die Fragen im Abschnitt ber
   Chargeint in Konfiguration. Im Zusammenhang mit syncPPP gibt es Probleme
   (siehe syncPPP-Abschnitt!).!br
   Fr den Einsatz von "dial on demand" mit asyncPPP kann der diald eingesetzt
   werden.

Q: Untersttzt isdn4linux PNP (Plug and Play)?
A: Ja. Allerdings nur in Verbindung mit dem HiSax-Treiber. Mit "Plug" alleine
   ist's leider noch nicht getan, es fllt noch etwas mehr Arbeit an:
   (von Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de>)
!verbon
        1. HiSax mu in den Kernel gepatcht werden
           (Achtung: den "-pn" Parameter verwenden!)
        2. Mit "make menuconfig" (oder "make config") werden folgende Kernel-
           Optionen eingestellt:
             * ISDN = "M" (als Modul - PNP funktioniert sonst nicht!)
             * HiSax = "M" (als Modul - PNP funktioniert sonst nicht!)
             * 16.3/PNP support
             * EURO support
        3. Kernel und Module kompilieren & installieren, depmod. (Reboot!)
        4. Die Konfiguration der PNP-Karte auslesen mit:
           "pnpdump > /etc/isapnp.conf".
        5. Die Konfigurationsdatei "/etc/isapnp.conf" mu von Hand angepat
           werden. Folgende Werte sind zu setzen:
             INT0 - der von der Karte verwendete Interrupt
                  (Default bei Teles 16.3 PNP: 10)
             IO0, IO1 - die von der Karte verwendeten IO-Ports
                  (Default bei Teles 16.3 PNP: 0x580 bzw. 0x180)
                  (Achtung: diese Werte mssen 64bit aligned sein! Frhe
                  Versionen der PNP-Karten schlagen evtl. falsche Werte vor!)
        6. Aktivieren der Konfiguration per:
           "isapnp /etc/isapnp.conf"
           (mu bei jedem Booten gestartet werden)
        7. Nun kann das HiSax-Modul gestartet werden mit:
           "modprobe hisax io=4,<P>,<INT>,<IO0>,<IO1>"
             4     - PNP-Karte
             <P>   - Protokoll:
                       2 - fr Euro-ISDN (normalerweise)
                       1 - fr 1TR6-ISDN (deutscher Vorgnger von Euro-ISDN)
             <INT> - der in /etc/isapnp.conf bei INT0 eingetragene Wert
             <IO0> - der in /etc/isapnp.conf bei IO0 eingetragene Wert
             <IO1> - der in /etc/isapnp.conf bei IO1 eingetragene Wert
!verboff

!old
Q: Gibt es einen Trick, Linux mal mit, mal ohne ISDN-Subsystem zu booten?
A: Ja, dafr gibt es ja die Runlevel (unter SysVinit).
   Emil Stephan <ste@esqhen.su.eunet.de> hat dazu Scripten erstellt:
!verbon
        Ich habe bei meinem Rechner 2 Runlevel definiert (3 und 4), 3 luft 
        ohne isdn, 4 mit. Wenn ich ISDN mitsamt den dazugehrigen Prozessen
        wie ipppd, isdnlog und mgetty stoppen will, gebe ich als root "init 3"
        ein, zum Starten dann "init 4". Init sorgt dann dafr, da ber 
        "/sbin/init.d/i4l start" bzw. "... stop" die notwendigen Dinge 
        angestoen werden.
!verboff

!old
Q: Gibt es die Mglichkeit, eine Rufumleitung mittels i4l zu initiieren?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu, da es spter
   mal geplant sei, das im HiSax-Treiber zu implementieren.

!old
Q: Hat schon mal jemand mit linux ipx/spx ber Isdn geroutet?
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb am 14. Okt 1996:
!verbon
        Das ist kein Problem - machen wir schon lange.
        - Einfach ein isdn-Interface anlegen
        - wichtig dabei: encap isdnX ethernet
        Den Rest macht "mars_nwe" (incl. Routing), ein vollstndiger
        Novell-Netware-Emulator. Den gibt es z.B. auf:
        !link ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/ncpfs/mars_nwe-0.98.pl7.tgz;
!verboff

!old
Q: Kann ich den kerneld einsetzen, um die ISDN-Module bei Bedarf in den Kernel
   zu binden?
A: Emil Stephan <ste@esqhen.su.eunet.de> schrieb dazu am 15. Oktober 1996:
!verbon
        Das Entladen der Module, wenn sie eine Minute lang nicht mehr
        gebraucht wurden, macht der kerneld defaultmig. Das ist bei Modulen
        wie Gertetreibern ala Floppy etc. kein Problem; bei Treibern aber,
        die irgendwelche Einstellungen ber einen lngeren Zeitraum behalten 
        mssen, aber doch. Z.Bsp. sind die Einstellung des Mixers bei einer 
        Soundkarte oder die Konfiguration von Dialin- und Dialout-Parametern
        beim ISDN-Treiber solche. 
        Das Entladen des ISDN-Treibers zerstrt z.B. auch das IP-Interface
        ippp0 oder isdn0. Die Eintrge in der IP-Layer des Kernels gehen dann
        ins Leere. Wenn man mal in die Start-Up-Skripten von i4l reinschaut,
        wird man eine ganze Menge Dinge finden, die mit isdnctrl etc.
        eingestellt werden; die mte der kerneld bei jedem erneuten Laden
        wieder einstellen lassen. Auch der Status des D-Kanals auf ISDN knnte
        zu den Dingen gehren, die durch das Entladen verloren gehen.
        Also mein Tip ist, nicht vom kerneld laden und entladen lassen,
        sondern beim Systemstart laden und nur entladen, wenn es aus
        technischen Grnden ntig ist.
!verboff
   Siehe dazu auch die Frage "Gibt es einen Trick, Linux mal mit, mal ohne 
   ISDN-Subsystem zu booten?".!br
   Markus Gutschke <gutschk@uni-muenster.de> setzte hinzu:
!verbon
        Genau fr diesen Zweck gibt es seit geraumer Zeit in dem Modules
        Paket eine Erweiterung, die es erlaubt, eine Datenbank mit
        Zustandsinformationen ber die Treiber zu installieren. Leider wird
        dieses Feature bisher kaum oder gar nicht von den Modulen
        untersttzt.
        Als Alternative bieten sich auch solche Optionen wie der
        "post-install" Hook in der "/etc/conf.modules" an. Es ist dann zwar
        erforderlich, da man von Hand die passenden Skripts schreibt, aber
        im Prinzip funktioniert das dann genauso gut wie, wenn das Modul eine
        automatische Initialisierung ber eine Datenbank durchfhren wrde.
!verboff

Q: Wie komme ich zu einem fr ISDN gepatchten tcpdump?
A: Michael Stiller <michael@toyland.ping.de> schrieb dazu am 23. Okt 1996:!br
   Tip zum ftp'en:!br
     !link ftp://ftp.gwdg.de/pub/misc/isdn/linux/isdn4linux-gwdg;!br
   Da gibts den patch: "tcpdump-3.0.4-1-isdn.dif.gz"!br
   und den Rest unter:!br
     !link /pub/linux/mirrors/funet/PEOPLE/Linus/net-source/tools/tcpdump-3.0.4-1.tar.gz;!br
   Evtl mu man im Patch je nach Namen seines ISDN Interfaces (bei mir bri0)
   noch weitere Mglichkeiten dazu hacken. Defaultmig kennt das Teil nur
   isdn* und isdnY* als Interfacenamen.!br
   Weiterhin schrieb Henning Schmiedehausen <henning@pong.iconsult.com> zu
   diesem Thema am 30. Okt 1996:
!verbon
        Nachdem auch der Patch vom Eberhard Moenkeberg auf ftp.gwdg.de kein
        cisco-hdlc ausdumpen kann, habe ich hier mal einen isdn-patch fuer
        tcpdump-3.0.4 gemacht, der das Interface fragt, was fuer eine
        Encapsulation es benutzt und sich entsprechend einstellt. Das Teil ist
        gegen eine tcpdump-3.0.4-1.tar.gz Distribution, wie sie z.B. auf
          !link ftp://ftp.funet.fi/pub/Linux/PEOPLE/Linus/tools; liegt,
        gemacht. Dieser Patch erkennt RAW-IP, ISDN-IP und CISCO-HDLC und kann
        die Pakete entspr. dumpen.
!verboff
   [An seiner Mail hing der Patch - er sollte sich einfach im Archiv der
   Mailingliste wiederfinden lassen - die Red.]!br
   Sascha Ottolski <sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de> hatte noch folgenden
   Tip am 5. Nov 1996:
!verbon
        Es gibt doch isdn4k-utils-2.0/tcpdump-3.0.3-isdn.diff ! Damit klappts,
        sofern man noch selbst Hand anlegt:
        In der Datei tcpdump-3.0.3-isdn/libpcap-0.0/pcap-linux.c steht nach
        dem Patch irgendwo folgendes:
            else if (strncmp("ppp", device, 3) == 0)
        Entweder man nennt seine ppp-devices irgendwie pppX statt ipppX, oder
        ndert die Zeile z.B. in
            else if (strncmp("ippp", device, 4) == 0)
                              ^^^^          ^^
        Dann erkennt tcpdump auch sync-ppp. Jedenfalls bei mir.
!verboff

Q: Wie kann ich Benutzerrechte fr die Verwendung von ISDN einrichten?
A: Henner Eisen <eis@baty.hanse.de> schrieb dazu am 13. Feb 1997:
   Den Zugang ber isdn-ttys kann man (ganz nach Unix-Philosophie)
   beschrnken, indem man in /etc/group eine Group (z.B. 'isdn') einrichtet,
   und dann
!verbon
       chgrp isdn /dev/ttyI* /dev/cui*
       chmod o-rw /dev/ttyI* /dev/cui*
!verboff
   allen Usern auer denen in der Gruppe 'isdn' die Lese/Schreibrechte fr
   die ISDN-ttys entzieht. Diejenigen, die ISDN benutzen drfen, mu man dann
   explizit zum Mitglied der Gruppe 'isdn' machen.


!3MSN

Q: Was ist eine MSN?
A: Im Gegensatz zu einem normalen Telefonanschlu kann ein ISDN-Anschlu
   durchaus mehrere Telefonnummern haben - diese werden jeweils MSN genannt.
   MSN ist die Abkrzung fr Multiple Subscriber Number.

Q: Was ist eine EAZ?
A: Das ist die deutsche Bezeichnung fr eine MSN. In Deutschland werden
   EAZ und MSN manchmal synonym verwendet, obwohl eigentlich nach dem
   verwendeten ISDN-Protokoll unterschieden werden mte. Das, was in
   Euro-ISDN eine "MSN" ist, wurde in 1TR6-ISDN (einem deutscher Vorlufer von
   Euro-ISDN) als "EAZ" bezeichnet.

Q: Wieviele MSN bentige ich, wenn ich folgendes verwenden will:
!verbon
        * Telefon
        * Analogmodem (als Fax, Anrufbeantworter und Daten-Modem genutzt)
        * Dial-In fr X.75 (Modememulation)
        * Dial-In mit SyncPPP
!verboff
A: Eine!!!!br
   Die beiden Dial-In's knnen von Anrufen fr Telefon/Analogmodem aufgrund
   der anderen Dienstekennung ("digital, Daten") unterschieden werden.
   Bei geeigneter Konfiguration knnen auch die beiden Dial-In's auseinander
   gehalten werden (siehe dazu die Frage "Kann ich auf nur !u1einer!u0 MSN
   sowohl Kunde mit einem getty (Modememulation) als auch welche mit dem
   Netzwerk bedienen?" im Abschnitt "Dial-In").!br
   Zur parallelen Verwendung von Telefon und Analogmodem hatte Gernot Zander
   <hifi@scorpio.in-berlin.de> am 11. Dez 1996 folgenden Tip parat:!br
   Stelle Fax-Getty auf z.B. 10mal Klingeln. Wenn du abhebst und hrst Fax
   [oder ein Modem], schickst du mgetty ein USR1 (kill -USR1 mgetty-pid), und
   es geht sofort ran.!br
   Wenn die Dose richtig beschaltet ist, nimmt er dir dabei das Gesprch weg.
   (Also TAE NFN und die originalen Kabel, kann aber sein, da dir die
   Wahlsperre dazwischenkommt, wenn du ein Modem mit einer solchen hast und
   den Abstellbefehl nicht kennst.)!br
   [Bei einem geeigneten Modem kann mgetty sowohl als Anrufbeantworter, als
   auch als Fax-Gert, als auch als Daten-Modem fungieren - die Red.]!br
   Oder: Du hast eine TK-Anlage, mit der kannst du auch weitergeben. Du kannst
   meistens sogar eine hinter die andere hngen (falls ihr keine analogen
   Ports mehr brighabt).!br
   [Trotzdem lebt man natrlich ruhiger, wenn man Telefon und Analogmodem
   jeweils eine eigene MSN zuweist - die ideale Lsung mit lediglich zwei
   MSN - die Red.]

Q: Kann ich folgende Dienste auf *DERSELBEN* MSN machen:
!verbon
        - Telefon (Sprache)
        - VBOX (Sprache, klar)
        - X.75-Login (mgetty /dev/ttyI?)
        - IP-Interface fr IP-Verbindungen zu anderen Rechnern?
!verboff
A: Das geht nach demselben Prinzip wie bei der letzten Frage. Die einzige
   nderung ist die Verwendung von VBOX an Stelle des Analogmodems. VBOX
   kooperiert jedoch automatisch mit dem Telefon. VBOX nimmt erst nach dem
   x-ten Klingeln (je nach Konfiguration) ab.

Q: Welches ist meine MSN?
A: Die eigene MSN wird einem vom der eigenen Telefongesellschaft mitgeteilt.
   Es ist die eigene Telefonnummer. Zu den Feinheiten bei der Konfiguration
   von isdn4linux siehe die nachfolgenden Fragen sowie das Kapitel "Nationale
   Besonderheiten" (letzteres schliet auch 1TR6 in Deutschland ein).

Q: Wie mu ich meine MSN der Modememulation angeben?
A: Fr die Modememulation wird fr den Befehl AT&E<msn> die MSN !u1ohne
   jegliche Vorwahl!u0 bentigt (Niederlande ausgenommen).

Q: Wie mu ich meine eigene MSN bei syncPPP angeben?
A: Die MSN wird fr den Netzbetrieb mit dem Befehl "isdnctrl eaz <interface>"
   !u1ohne jegliche Vorwahl!u0 angegeben (Niederlande ausgenommen).!br

Q: Wo mu ich meine eigene MSN eintragen, damit ich mich testweise mit syncPPP
   selbst anrufen kann?
A: Will man sich selbst testweise anrufen, dann mu man die MSN sowohl als
   ausgehende, als auch als eingehende Nummer angeben.!br
   Die Konfiguration der !i1ausgehenden!i0 Nummer erfolgt mit "isdnctrl
   addphone out" - es mu die MSN !u1mit Vorwahl!u0 (inklusive der "0" am
   Anfang der Vorwahl - dies braucht die deutschen Telekom zum korrekten
   Whlen). Bei "isdnctrl delphone" mu man analog verfahren.!br
   Die Konfiguration der !i1eingehenden!i0 Nummer erfolgt mit "isdnctrl
   addphone in". Die MSN mu in der Form eingetragen werden, in der sie bei
   einem Anruf bertragen wird. Bei der deutschen Telekom ist das die MSN
   !u1mit Vorwahl!u0, jedoch !u1ohne die fhrende "0"!u0 am Anfang der
   Vorwahl. Bei "isdnctrl delphone" ist analog zu verfahren.!br
   Hier kann es nationale Abweichungen geben (siehe Kapitel Nationale
   Besonderheiten). Siehe auch die nachstehende Frage fr den Zweifelsfall.

Q: Wie kann ich ermitteln, wie meine Telefongesellschaft mir meine MSN
   bermittelt?
A: Die bermittelte MSN kann einfach ermittelt werden indem man sich selbst
   anruft (z.B. per Telefon). In den Log-Files sollte dann ein Eintrag
   nach dem Muster "isdn_tty: call from XXX -> YYY ignored" auftauchen
   (dazu mu natrlich schon der ISDN-Teil im Kernel aktiviert sein).

Q: Wie kann ich die von mir beim Dial-In-Betrieb bentigten MSN's minimieren?
A: Siehe dazu die entsprechende Frage im Abschnitt Dial-In.

Q: Wo stelle ich im Cisco die zu verwendende MSN ein ?
A: Mit "isdn answer1 :MSN" bzw. answer2; z.B. stellt "isdn answer1 :12345" die
   MSN auf 12345 ein.

Q: Warum bekomme ich von der deutschen Telekom nicht immer die Telefonnummer
   eines Anrufers ("Caller Id") bermittelt?
A: Aus Datenschutzgrnden wird die Telefonnummer nicht bei Anrufen aus dem
   analogen Netz bermittelt. Es sei denn, Sie erlauben der Telekom
   ausdrcklich die bermittlung Ihrer Nummer (kostet nichts) und sind an
   einer digitalen Vermittlungstelle angeschlossen.!br
   Wer einen ISDN-Anschlu hat, mu dagegen der bermittlung seiner Nummer
   ausdrcklich widersprechen - oder beantragen, da er ber die bermittlung
   seiner Nummer fallweise entscheiden kann (per ISDN-Telefon; fallweise
   Unterdrckung [CLIR] ist inzwischen kostenlos, fallweise bermittlung kostet
   extra). Es fllt der Telekom jedoch offenbar !u1sehr!u0 schwer, das schon
   im ersten Anlauf richtig zu konfigurieren. Wer auf die bermittlung der
   Caller Id angewiesen ist, sollte genau berprfen, ob auch alles korrekt
   eingestellt wurde.

Q: Bekomme ich die Caller Id bei Anrufen aus dem Ausland bermittelt
   (deutsche Telekom)?
A: Ja, bei Anrufen aus Lndern, die es mit der Rufnummerbermittlung nicht so
   eng sehen wie wir in Deutschland (z.B. USA, Kanada).

Q: Ich habe gehrt, es werden eigentlich zwei Caller Id's bermittelt?
A: Das stimmt, es wird sowohl eine "User-Provided, not screened", als auch
   eine "Network-Provided" (die ist von der Telefongesellschaft)
   bermittelt.!br
   Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb dazu am 15. Dez 1996:
!verbon
        Die erste ist von der Anlage mitgegeben und ungeprft.
        Die zweite ist die von der Telekom vergebene.
        Ich hatte hier auch schon solche Anrufe, wo ein Siemens-
        Mitabeiter aus Mnchen hier anrief und mit einer ellenlangen
        Nummer kam, deren Vorwahl 030 (Berlin) war.
        Ich rief daraufhin die Telekom an, was das denn solle, und
        die wuten auch erst nichts, dann fanden sie wen kompetentes,
        der sagte, da das ginge.
!verboff
   Zum "no screening" schrieb noch Ralf G. R. Bergs
   <rabe@Informatik.RWTH-Aachen.de> am 16. Dez 1996:
!verbon
        "CLIP no screening". Der Anrufer hat das (kostenpflichtige und nur am 
        Komfort-Anlagenanschluss(!) verfgbare) Feature, welches ihm die 
        bertragung einer beliebigen Caller ID erlaubt.
!verboff


!3Teles-Treiber

!old
Q: Ich benutze SETUP.EXE unter DOS, um meine Teles/Creatix mit Memory xxxxx
   und IRQ yy zu konfigurieren. Wie stelle ich das unter isdn4linux ein?
A: Die Einstellungen kann man als Kernelparameter bzw. als Modulparameter
   bergeben. Eine feste Eincompilierung ist nicht erforderlich.
   Manchmal allerdings macht man es doch, nmlich wenn Software-
   unvertrglichkeiten auftreten oder wenn mehrere Teles-Karten in einem
   Rechner betrieben werden sollen. In diesem Falle editiert man die
   Datei /usr/src/linux/drivers/isdn/teles/config.c und trgt die
   Parameter direkt ein. Siehe Kommentar in dieser Datei.

Q: Ich bin verwirrt: laut Dokumentation ist meine Teles-Karte auf die
   IO-Adresse 0x180 eingestellt. In Linux (und auch manchen Windowsprogrammen
   wird jedoch angezeigt, da sie auf 0xd80 liegt?
A: Die Karte belegt beide IO-Adressen! Karsten Keil
   <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb hierzu am 3. Jan 1997:
!verbon
        Die eigentlich benutzten Adressen sind:
          isac 980
          hscx 180/580
          cfg  d80
        Zur Verwirrung kommt es aufgrund eines Miverstndnisses: Teles
        gibt die HSCX0-Adresse als Referenz an, whrend der alte Teles-Treiber
        die cfg-Adresse bentigt. Da die Benutzer dadurch verwirrt waren,
        knnen die beiden Treiber nun beide Adressen handhaben (und die
        Benutzer sind dadurch erneut verwirrt ;-))
!verboff

!old
Q: Beim Compilieren des Telestreibers bekomme ich eine Fehlermeldung der
   Art: too many arguments to function `__get_free_pages_R5243d78b'
A: Ab einer bestimmten Version der 1.3.x Kernels wurde fr die Kernel-
   Funktion get_free_pages der Aufruf gendert. Wenn die Meldung erscheint,
   wird ein lterer Kernel eingesetzt. In diesem Falle ist in der Datei
   teles/teles.h die Zeile
!verbon
        #define NEW_GET_FREE_PAGES
!verboff
   auszukommentieren:
!verbon
        /* #define NEW_GET_FREE_PAGES */
!verboff

!old
Q: Ich benutze Kernel 1.3.x, der Telestreiber compiliert ohne Fehler durch,
   in config.c sind alle Daten richtig eingetragen, trotzdem funktioniert
   der Treiber nicht.
A: Ab einer bestimmten Version der 1.3.x Kernels wurden die Timer im Kernel
   gendert. Mglicherweise wird hier ein lterer Kernel eingesetzt. Man
   kommentiere in der Datei teles/teles.h die Zeile #define NEW_TIMERS aus:
!verbon
        /* #define NEW_TIMERS */
!verboff

!old
Q: Ist es mglich, mehrere Teles-Karten in einem Rechner zu betreiben?
A: Ja, das ist mglich. In der Datei teles/config.c mssen die Daten der
   anderen Teles-Karten eingetragen werden:
!verbon
        struct IsdnCard cards[]={
          { (byte *)0xd0000,11,0xd00,NULL } ,
            /* 1. Karte */ { (byte *)0xd8000,10,0xe80,NULL } ,
            /* 2. Karte */ ...
            /* u.s.w. */
          };
!verboff
   Am 6. Okt 1996 schlug Christian Kratzer <ck@toplink.net> vor (Zeilen, die
   mit "io=" anfangen, mssen mit der vorherstehenden zusammengefat werden):
!verbon
        # load modules
        /sbin/modprobe isdn.o
        echo "teles0 - Teles S0/16.2"
        /sbin/insmod $MODPATH/misc/teles.o -o teles0 teles_id=teles0
            io=0xd0000,5,0xd80,2
        echo "teles1 - Teles S0/16.2"
        /sbin/insmod $MODPATH/misc/teles.o -o teles1 teles_id=teles1
            io=0xd2000,9,0xe80,2
        echo "teles2 - Teles S0/16.2"
        /sbin/insmod $MODPATH/misc/teles.o -o teles2 teles_id=teles2
            io=0xd4000,12,0xf80,2
        /sbin/lsmod | grep teles > /dev/null
!verboff

!old
Q: Woran erkenne ich, da meine Teles-Karte (oder eine kompatible Karte)
   korrekt erkannt wurde?
A: Beim Booten mu eine Meldung wie "kernel: HSCX version A:5 B:5" sowie
   "kernel: channels 2" in /var/log/messages eingetragen werden. Auch
   "A:4 B:4" ist o.k. Alle anderen Werten (insbesondere A:0 B:0 oder A:f B:f)
   zeigen an, da die Karte nicht richtig erkannt wurde.
   Siehe auch unter im Abschnitt "Teles" im Kapitel "Troubleshooting".

Q: Wo kann ich mich bei Teles beschweren?
A: Unter der Emailadresse "vertrieb@teles.de". Die haben dort auch eine
   WWW-Seite: !link http://www.teles.de/;!br
   Karl Heinz Kremer <khk@specht.stuttgart.netsurf.de> ergnzte
   am 2. Jan 1997:
!verbon
        Wenn Du was ber Teles's Geschftspraktiken lesen willst, schau dir
          !link http://www.inx.de/~chris/isdn.htm; an.
!verboff


!3HiSax-Treiber

Q: Wo gibt es den HiSax-Treiber?
A: Bei !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/HiSax;.

!old
Q: Welche Version ist aktuell?
A: Version 1.4.

!old
Q: Was kann der HiSax besser als der Original-Telestreiber?
A: Karsten schrieb dem FAQ-Team am 14. Okt 1996:
!verbon
        Bei HiSax wird die Hardware und das IRQ-Verhalten gecheckt, so da der 
        Treiber nur dann geladen wird, wenn er Zugriff auf die Register hat und
        Interrupts generiert werden. ALSO:
          2*Laden erledigt
          HSCX version 0 oder F erledigt
          BUSY bei minicom u.. nur noch :
          * REAL BUSY
          * keine MSN/EAZ
          * Kabel/Leitungs Probleme
!verboff
   Na - das ist doch was, oder?

!old
Q: Wie baut man den HiSax ein?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> beschreibt das so:
!verbon
        Es kann nie schaden, die orginal Kernel-Sources erst mal zu sichern.
        Dann ins /usr/src/linux (da sollte sich der aktuelle Source befinden)
        gehen. Jetzt der Patch selbst:
          zcat HiSax_1.1.patch.gz |patch -p1 >& /tmp/HiSax.log
        Das -p1 ist sehr wichtig, da sonst alle files aus neuen directories in
        /usr/src/linux landen.
        Dann /tmp/HiSax.log nach errors/warnings/rejects durchsuchen, wenn
        welche auftreten die entsprechenden files anschauen und gegebenfalls
        von Hand korrigieren.
!verboff
   Uwe Bonnes <bon@elektron.ikp.physik.th-darmstadt.de> fgte hinzu:
!verbon
        Wer Gnu Patch besitzt, kann auch "... |patch -s -p1 " verwenden. Dann
        werden !u1nur!u0 die Fehler berichtet. Und wer ein log will, kann auch
        "... |patch -s -p1 | tee /tmp/HiSax.log" machen. Damit bekommt man
        zustzlich zur Bildschirmausgabe ein Logfile.
!verboff
   Hinweis: Inzwischen gibt es neuere Versionen des HiSax.

!old
Q: Gibt es Patches zum HiSax-Treiber?
A: Ja. Karsten <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 15. Okt 1996:
!verbon
        Die Patches werde ich bis zur nchsten Version mit Buchstaben
        "numerieren" und auch auf ftp ablegen.
!verboff
   Mit ftp ist !link ftp://ftp.franken.de/pub/isdn4linux/HiSax; gemeint.

!old
Q: Was hat es mit dem Vermerk: "Known Bugs: incoming calls are only
   delivered, if channel == B-channel (same on teles)" auf sich?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb am 14. Okt 1996:
!verbon
        1. Die o.g. Aussage ist nicht ganz korrekt:
           if ((channel &1)+1 == B-channel )
        2. Ich beschreib den Bug mal anders rum: Wenn gerade B-channel 1 von
           einem anderen ISDN Gert belegt ist und i4l whlt raus bekommt der
           logische channel 0 von der VST den B-channel 2 zugewiesen.
           ---> geht
           Das andere ISDN Gert hngt auf.
           Es kommt zustzlich ein Ruf fr i4l rein,natrlich fr B-channel 1.
           Da aber channel 0 belegt ist und es eine feste Zuordnung
           B1->chan 0,2,4...
           B2->chan 1,3,5... gibt wird der call nicht angenommen.
          (chan 2,3 gibt es bei 2 Karten usw.)
        Das ist zwar relativ selten kommt aber vor und wird demnchst gefixed
        (wenn mir was Geniales einfllt).
!verboff
   Da dieser Fall eintritt, kann anhand der modehscx-Meldungen (z.B.
   "modehscx hscx 0 mode 2 ichan 1") mitverfolgt werden. hscx 0,1 bedeutet
   welcher HSCX kanal benutzt wird. Mode ist mode (2). ichan 1 ist welcher
   B Kanal - 1.!br
   [Der Bug wurde mittlerweile in HiSax 1.2 gefixt - die Red.]

!old
Q: Meine ELSA-Karte hat 2 LEDs, die Lichtorgel spielen. Was hat das zu
   bedeuten?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb am 14. Okt 1996:
!verbon
        Leerlauf l1 ist down
          => beide LED blinken ca. 1s an 1s aus.
        l1 ist aktiviert (auch durch Telefon oder .)
          => Wechselblinken 0.5 gelb 0.5 grn
        Betrieb
          => 1.5 an 0.5 aus
             grn  HSCX A aktiv
             gelb  HSCX B aktiv
        Da die stndig blinken hat die Ursache, das ich so bei der
        Entwicklung sofort gesehen habe, da die Karte hngt.
!verboff


!3ICN-Treiber

!old
Q: Wo gibt es die ICN-Karte zu kaufen?
A: 
!verbon
        Thinking Objects Software GmbH
        Obere Heerbergstr. 17
        97078 Wrzburg
        Tel: 0931-2877950
        Fax: 0931-2877951
        email isdn-support@think.de
        WWW !link http://www.think.de/;
!verboff

!old
Q: Wo bekomme ich die neueste Firmware fr meine ICN?
A: Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> schrieb am 11. Okt 1996:!br
   Die neueste Firmware sollte unter!br
     !link ftp://ftp.think.de/pub/isdn4linux/firmware/;!br
   oder!br
     !link http://www.think.de;!br
   zu finden sein.

!old
Q: Ist es mglich, mehrere ICN-Karten in einem Rechner zu betreiben?
A: Ja, ab Kernel 2.0.0 hat sich jedoch das Konfigurations-Schema gendert:
   Bei lteren Kernels mute fr jede Karte ein eigenes ICN-Modul
   geladen werden. Bei zwei Karten sah das z.B. so aus:
!verbon
        /sbin/insmod -m /lib/modules/1.2.13/misc/isdn.o >/etc/isdn.map
        /sbin/insmod -m /lib/modules/1.2.13/misc/icn.o >/etc/icn.map
        /sbin/insmod -m -o icn2 /lib/modules/1.2.13/misc/icn.o >/etc/icn2.map
!verboff
   Ab Kernel 2.0.0 ist nun fr alle ICN-Karten nur noch ein Treiber 
   ntig. ACHTUNG: 2.0.0 selber ist buggy, am besten nimmt man 2.0.18 oder
   neuer.!br
   Hier ein Beispiel fr eine ICN-2B und zwei ICN-4B:
!verbon
        /sbin/insmod -m /lib/modules/`uname -r`/misc/isdn.o > /etc/isdn.map
        #
        # ICN-2B, default port und mem (0x320, 0xd0000)
        #
        /sbin/insmod -m /lib/modules/`uname
            -r`/misc/icn.o icn_id=icn0 > /etc/icn.map
        #
        # ICN-4B hinzufgen auf port 0x328
        #
        /sbin/icnctrl add 0x328 icn1 icn2
        #
        # Noch eine ICN-4B auf port 0x300
        #
        /sbin/icnctrl add 0x300 icn3 icn4
        #
        # Firmware laden
        #     ICN-2B: 1TR6
        #  1. ICN-4B, beide S0 EDSS1
        #  2. ICN-4B, 1. S0: 1TR6, 2. S0: EDSS1
        #
        /sbin/icnctrl -d icn0
             load /etc/loadpg.bin /etc/pc_1t_ca.bin
        /sbin/icnctrl -d icn1
             load /etc/loadpg.bin /etc/pc_eu_ca.bin /etc/pc_eu_ca.bin
        /sbin/icnctrl -d icn3
             load /etc/loadpg.bin /etc/pc_1t_ca.bin /etc/pc_eu_ca.bin
!verboff
   (Zeilen, die mit "load" oder "-r" anfangen, mssen ans Ende der vorhergehen-
   den Zeile angehngt werden!)

!old
Q: Meine ICN 4B wird nur als ICN 2B erkannt. Welche Syntax hat der Aufruf von
   insmod zum Laden von icn.o fr die ICN 4B?
A: dietmar <dietmar@highway.bertelsmann.de> schrieb am 8. Okt 1996:
!verbon
        Ich verwende folgendes Skript um die Karte zu "starten":
          #!/bin/sh
          #
          # load modules
          /sbin/modprobe isdn.o
          /sbin/modprobe icn.o icn_id=icn0 icn_id2=icn2
          #                                ^^^^^^^^^^^^
          #                                Wichtig hierbei ist die Angabe von
          #                                icn_id2. Hieran erkennt der Treiber,
          #                                da eine 4B verwendet werden soll.
          #
          # download firmload
          cd /usr/src/isdn4k-utils-1.3.97/icn
          icnctrl load download/loadpg.bin download/pc_1t_ca.bin
              download/pc_1t_ca.bin 
          /sbin/isdnctrl verbose 2
!verboff
   (die Zeile, die mit "download" anfngt, mu der vorhergehenden zugeschlagen
   werden!)!br
   Jochen Wiedmann <Jochen.Wiedmann@Neckar-Alb.de> schrieb am 8. Okt 1996:
!verbon
        modprobe icn icn_id=line0 icn_id2=line1 icnctrl io 0xd0000 0x340
        icnctrl add 0x340 line0 line1
        icnctrl load /sw/linux-i386/isdn4kutils-2.0.0/lib/loadpg.bin
            /sw/linux-i386/isdn4kutils-2.0.0/lib/pc_1t_ca.bin
            /sw/linux-i386/isdn4kutils-2.0.0/lib/pc_1t_ca.bin
!verboff
   (die Zeilen, die mit "/sw" anfangen, mssen der vorhergehenden angehngt
   werden!)!br
   Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> schrieb noch am 9. Jan
   1997:!br
   Wenn es nicht hilft, mit anderen Adressen zu experimentieren
   (Beispiel portbase=0x300 membase=0xd0000) und auch die
   berprfung des Sitzes der Karte (eventuell anderer
   Slot) nix bringt, sollte die Karte als defekt betrachtet
   werden.!br
   Es ist aber recht hufig, da die langen ICN/4B-Karten
   schwer in enge Gehaeuse passen: Einmal sind sie lang
   und zum anderen haben sie einen recht "breiten" Steg
   fr den Slot, der sie leicht wieder aus dem Slot springen
   lt oder aber das Board runterdrckt, anstatt da der
   Steg in den Slot hineinrutscht. Deshalb: Sichtprfung,
   da die Kontakte der Karte alle gleich weit im Slot
   verschwinden.!br
   Und Herbert Rosmanith <herp@wildsau.idv.uni-linz.ac.at> ergnzte am 10. Jan
   1997:!br
   Die Karte ist hardwaremig per Default auf 0x300 eingestellt. Die Software
   nimmt allerdings per Default 0x320 an! Das ist etwas inkonsequent, IMO.
   Vielleicht bist Du ja auf diese Verwirrtaktik reingefallen :-)!br
   Am gleichen Tag ergnzte noch Thomas Bogendrfer 
   <tsbogend@alpha.franken.de>:
   Membase der 4B mu auf einer 32K Grenze liegen. Also 0xd0000 oder 0xd8000
   verwenden.

!old
Q: Wofr ist "lanx75i.bin" im ICN-Verzeichnis?
A: Die "lanx75i.bin" ist stark veraltet. Frher wurde bei EDSS1 nur HDLC
   untersttzt. lanx75i.bin war die erste Test-Version der Firmware, die
   auch X.75 untersttzte. Wenn die Firmware geladen wird, so wird deren
   Version im kernel-syslog protokolliert. Fr die aktuelle Firmware
   sollten dabei folgende Strings angezeigt werden:
!verbon
        Fr EDSS1:
          DRV1.11EC-Q.931-CAPI-CNS-BETA-15.07.95,BRV2.3
        Fr 1TR6:
          DRV1.01TC-1TR6-CAPI-CNS-BETA-03.05.95,BRV2.3
!verboff


!3Zusammenarbeit mit anderen Gegenstellen

!old
Q: Welche Einstellungen brauchen ISPA und Konsorten (DOS, Windows), um mit
   isdn4linux in der Standardeinstellung zusammenzuarbeiten?
A: Folgende Konfigurationen sind mglich (diese gelten auch fr die
   anderen Treiber von H. Hanewinkel, also CINDI, CANDI, WISPA -
   die findest Du via !link http://www.informatik.uni-bremen.de/~henker/dank;):
!verbon
        Auf i4l-Seite                         Auf ISPA-Seite
        ====================================================
        isdnctrl l2_prot isdn0 hdlc           \
        isdnctrl l3_prot isdn0 trans           >   -h0
        isdnctrl encap   isdn0 rawip          /
        ----------------------------------------------------
        isdnctrl l2_prot isdn0 hdlc           \
        isdnctrl l3_prot isdn0 trans           >   -h1
        isdnctrl encap   isdn0 uihdlc         /
        ----------------------------------------------------
        isdnctrl l2_prot isdn0 x75i           \
        isdnctrl l3_prot isdn0 trans           >   -l0
        isdnctrl encap   isdn0 rawip          /
        ----------------------------------------------------
        isdnctrl l2_prot isdn0 x75i           \
        isdnctrl l3_prot isdn0 trans           >   -l1
        isdnctrl encap   isdn0 uihdlc         /
        ---------------------------------------------------- 
!verboff
   Am wenigsten Probleme bereitet meist -h0.

!old
Q: Was mu ich beachten, um mit Windows95 eine Verbindung aufzubauen?
A: Torsten Krueger <torsten@nrw-online.de> schrieb am 5. Okt 1996, da auf
   beiden Seiten die VJ-(bzw. "Header"-)Komprimierung ausgeschaltet sein mu.
   Windows95 reagiert uerst empfindlich, wenn diese Option von
   isdn4linux zurckgewiesen wird.

!old
Q: Kann ich mit Windows95 nur mit syncPPP eine Verbindung zu isdn4linux
   aufbauen?
A: Frank-Christian Kruegel <fchk@gigabyte.ohz.north.de> schrieb am 13. Okt
   1996:
!verbon
        DF-Netzwerk: ja. Es knnte noch eine andere Mglichkeit mit CINDI,
        WISPA u.. von Herbert Hahnewinkel (Kosten ca 80 DM pro Lizenz, und
        jeder User braucht dann eine) geben, aber das Geld habe ich nicht
        ausgegeben.
!verboff

!old
Q: Ein Windows95-Nutzer mit einer Fritz!-Card hat nur sehr schlechte
   Transferraten beim Connect mit isdn4linux - was kann man da tun?
A: Sven Engelhardt <sven@sik.de> schrieb am 13. Okt 1996:
!verbon
        AVMPort (Capi-Modememulation fr Win' 95 verwenden, wichtig: auf der
        Win 0.95 "Anmelden am Netzwerk" einschalten.
!verboff

!old
Q: Wo finde ich in Windows95 die Einstellung, damit ich ein Terminalfenster
   beim Einloggen bekomme?
A: Sven Engelhardt <sven@sik.de> schrieb am 13. Okt 1996:
!verbon
        Systemsteuerung/Software/Diskette CD-ROM Admin/Apptools/Dscript
          - Scriptverwaltung fr DF-Netzwerke (siehe nach der Installation
            Start/Programme/Zubehr)
        Damit das Script was empfngt, bei ISDN Echo einschalten. Bei AVMPort
        geht das mit E1 im Initstring. 
!verboff
   [Achtung: bei der Verwendung von ipppd mu das Terminalfenster
   !b1ausgeschaltet!b0 sein - die Red.]

!old
Q: Ich mchte gern Daten mit einem Macintosh (Leonardokarte) austauschen,
   was mu ich bzw. der Macbetreiber beachten?
A: Markus Reicher <a9003436@unet.univie.ac.at>:
!verbon
        Wenn Du den Mac anrufst, stellt er sich auf das Protokoll (X.75 oder
        HDLC) ein. Wenn er Dich anruft, mu er das Protokoll explizit angeben
        (z.B. durch Anfgen eines "X" fr X.75) an die Rufnummer - sonst ruft
        der Mac womglich mit dem Leonardo-Protokoll an.
!verboff

Q: Ein Macintosh mit Leonardokarte versucht anzurufen, und will chap md5
   aushandeln. Wie kann ich ihn auf CHAP/PAP umschalten?
A: Axel Jindra <jindra@uni-koblenz.de> schrieb hierzu am 10. Jan 1997:!br
   Gar nicht. Er soll LeoPort nehmen (ist bei der Karte immer dabei) und den
   CTB-Port umlegen auf die ISDN-Karte. Dann mit FreePPP 2.5v2
   <http://www.rockstar.com> die Leo als Modem einstellen und FreePPP ganz
   normal konfigurieren. Da kann dann auch PAP/CHAP eingestellt werden.

!old
Q: Wie arbeitet isdn4linux mit einer Cisco (HDLC) auf der Gegenstelle
   zusammen?
A: Auf dem Cisco-Router mssen die "keep alive" Pakete abgeschaltet werden.
   isdn4linux mu auf HDLC, transparent mit Cisco-Encapsulation konfiguriert
   werden:
!verbon
        isdnctrl l2_prot <interface> hdlc
        isdnctrl l3_prot <interface> trans
        isdnctrl encap <interface> cisco-h
!verboff
   <interface> ist der Name des IP-Interfaces, das zuvor mit
!verbon
        isdnctrl addif <interface>
!verboff
   angelegt werden mu (z.B. isdn0).!br
   [Alternativ kann man natrlich auch PPP als Protokoll verwenden - die Red.]

!old
Q: Meine Cisco hat einen Bug - welche IOS ist zu empfehlen?
A: Jochen Wiedmann <Jochen.Wiedmann@Neckar-Alb.de> schrieb hierzu in 1996:
!verbon
        Seit Cisco-IOS 11.0.x (x = 7 ist das einzige, was ich kenne) habe ich
        keine Probleme mehr mit Cisco <-> HDLC <-> Nicht-Cisco. Das gilt
        sowohl fr netgw als auch i4l als auch Banzai! an der Gegenstelle,
        wobei allerdings die jeweiligen speziellen Cisco-HDLC-Optionen wichtig
        sind.
!verboff

!old
Q: Beim Einwhlen bei einer ASCEND kostet es auch dann eine Einheit, wenn
   ich ein "BUSY" erhalte?
A: Winfried Haug <haug@seicom.net> schrieb dazu am 12. Okt 1996:
!verbon
        Wir hatten bis gestern hier Probleme mit AVM+W95 und Mini-Port-Treiber
        (PPP m. PAP). Der Ascend hat abgenommen und 3-4 sec spter aufgelegt.
        Im Ascend Log stand nur Call refused, was aber nicht stimmte, da der
        Ascend abgehoben hat...
        Durch eine neue Firmware auf dem Ascend (4.6C+) statt der 4.6B+p2 ist
        das Problem wohl weg.
        Da wir davor ein anderes RACK hatten (von ITK) welches dieses Verhalten
        beim Kunden !u1nicht!u0 zeigte, gehe ich mal davon aus, da es der
        Ascend war. Neue Firmware fr den Ascend gibts unter
          !link ftp://ftp.ascend.com/; 
        oder 
          !link ftp://ftp.ascend.de/;
        wobei man hier hllisch aufpassen mu, da man das richtige Image 
        nimmt :-)
!verboff

Q: Gibt es eine Mailingliste zur Ascend?
A: Es gibt eine entsprechende Mailingliste an der Uni Hannover.
   Sie lautet: ascend-users-de@uni-hannover.de
   Verwaltet wird die Liste per LISTSERV, d.h. Anmeldungen gehen an
   LISTSERV@uni-hannover.de mit folgender Zeile im !b1Mail-Body!b0:
!verbon
       subscribe [meine mail-alias-adresse] ascend-users-de
!verboff
   oder einfach:
!verbon
       subscribe ascend-users-de
!verboff
   Thomas Stinner <Thomas.Stinner@pop-siegen.de> schrieb uns zusaetzlich:
!verbon
        Es gibt auch eine weitaus besser besuchte Mailingliste zum Ascend. 
        Diese ist allerdings in englisch (dafuer schreiben und lesen dort 
        auch Ascend-Techniker mit).
        Anmelden kann man sich unter  

           majordomo@bungi.com

        Im Body dann:

           subscribe  ascend-users
!verboff


Q: Wie schalte ich Raw-IP auf der Ascend Max mit Radius ein?
A: "Framed-Protocol" mu auf "EURAW" eingestellt werden. Fr die Autorisierung
   per Caller Id mu "authentication-type = ascend-clid" eingestellt werden.
Thomas Stinner <Thomas.Stinner@pop-siegen.de> schrieb uns dazu am 9.Mar.97:
!verbon
        Kann sein, dass das mit dem Authentication Type so funktioniert, ich 
        nehme fr sowas jedoch als Password "Ascend-CLID".
        Ein Eintrag im users-file mu folgendermaen aufgebaut sein:
          69123456 Password="Ascend-CLID"
          User-Name = "Username_fuer_Abrechnung"
          User-Service = Framed-User
        Also als Username die Caller-ID, als Password  "Ascend-CLID".
!verboff

Q: Wie schalte ich die Encapsulation "uihdlc" auf dem Max (eine Ascend) mit
   Radius ein?
A: "Framed-Protocol" mu auf "EUUI" eingestellt werden.

!old
Q: Welche Einstellungen braucht ein ELink, um mit isdn4linux
   zusammenzuarbeiten?
A: In der Mailingliste gab Daniel Moeller (danny@rsun.lfn.unterland.de)
   dazu folgenden Hinweis:
!verbon
        [...] Ich hab hier mehrmals tglich saubere Verbindungen zu einem
        EL310, ich polle per ifcico FIDO darber. Hier mal die Config des
        Elink: ati Elink 310 Version 1.36 OK ati4
        Baudrate: 115k2,N
        SIN unbekannt: Ruf annehmen
        Anschaltung: EDSS1
        SIN ungleich &B: Ruf annehmen
        Betriebsart: X.75
        SIN gesendet: neutral
        Mehrfachrufnummer: 980031
        E1 M1 Q0 V1 X2 &B049 &C1 &D2 &R0 &S1
        \A3 \J0 \N3 \Q3 \V1 %A013 %C1 %F1 FCLASS=000
        S00=000 S01=000 S02=043 S03=013
        S04=010 S05=008 S06=002 S07=040
        S08=003 S09=000 S10=007 S11=000
        S12=050 S13=01010000B S14=10011010B S15=00001110B
        S16=10110011B S17=049 S18=013 S19=003
        S20=000 S21=00000100B S22=000 S23=006
        S24=120 S25=128 S26=016 S27=002
        S28=003 S29=128 S30=000 S31=000
        OK
!verboff

!old
Q: Wie kann ich Internet ber T-Online mit i4l machen?
A: Rainer May <r_may@kahvi.desaster.heide.de> beschrieb das so:
!verbon
        (dasselbe funktioniert natrlich auch per Modem. Nur sieht da die
        Initialisierungs-Sequenz natrlich anders aus.)
        Ad 1: Man besorge sich diald. Keine Ahnung, wo man das Paket
              findet - Archie fragen (diald ist dazu gedacht, eine
              Defaultroute auf eine noch garnicht physikalisch be-
              stehende SLIP oder CSLIP-Verbindung zu legen; werden
              dann Pakete an dieses Pseudo-Interface geschickt, stellt
              diald die (C)SLIP-Verbindung her; welche Pakete einen
              Verbindungsaufbau auslsen, und wann/wie die Verbindung
              wieder abgebaut wird, ist alles konfigurierbar.) Dann
              installiere man das Binary und die Config-Files (man
              kann die im Paket enthaltenen Muster so bernehmen;
              nur, wenn z.B. ein PING einen Verbindungsaufbau bewirken
              soll, mu man minimal ndern; ggf. kann man auch Timeouts
              anpassen - halt etwas herumprobieren).
        Ad 2: Man nehme einen Kernel mit integriertem SLIP/CSLIP oder
              SLIP/CSLIP als Module (die natrlich geladen sein mssen)
        Ad 3: Isdn4Linux mu natrlich auch installiert sein; wichtig
              ist die Modem-Emulation (ttyIx).
        Ad 4: Man starte den diald, z.B. mit folgendem Script (heit bei
              mir /etc/rc.d/rc.diald.t-online):
                /usr/sbin/diald /dev/ttyI2 -m aslip local 192.168.90.9
                    remote 192.168.90.1 defaultroute dynamic modem crtscts
                    lock speed 38400 connect "chat -v -f /etc/diald/t-online"
                    mtu 1500 dslip-mode local-remote
                (sinnvollerweise schreibt man das in !u1eine!u0 Zeile :-)
        Ad 5: Man erzeuge das Script, das bei mir "etc/diald/t-online"
              heit. Sieht ungefhr so aus:
                TIMEOUT 30
                ABORT "NO CARRIER"
                ABORT ERROR
                ABORT "NO DIALTONE"
                ABORT BUSY
                ABORT "NO ANSWER"
                ABORT "NO MSN/EAZ"
                "" ATZ
                OK AT&B2000&E<MyMSN>&X1
                OK ATD01910
                CONNECT .
                "[?25h" <ZugangsKennung>\c
                "[?25h" ""
                "[?25h" ""
                "[?25h" <passwort>
                "[?25h" *53#\c
                "[?25h" *190144100#\c
                "[?25h" 19\c
                "STATUS OK" LIN
                "" "OK"
        Darin mssen natrlich einige "Platzhalter" ersetzt werden:
        <MyMSN> ist die MSN, mit der man in die weite Welt hinauswill.
        <Zugangskennung>: Das meist mit "000..." beginnende Zahlenmonster,
                          welches die Telekom einem genannt hat.
        <passwort>:       Das Zugangspasswort eben
        In obigem Musterscript wird davon ausgegangen, da Anschlu-
        und Mitbenutzernummer dem auf der Login-Seite vorgegebenem
        Default entsprechen. Ist das nicht der Fall, mu man halt
        die beiden Zeilen vor "[?25h" <passwort> entsprechend anpassen
        (gibt man eine Mitbenutzernummer der Art "0003" an, sollte z.B.
        die Zeile !u1vor!u0 "[?25h" <passwort> lauten:
        "[?25h" 0003\c
        (denn das Eingabefeld ist nach "0003" voll, es darf kein CR mehr
        folgen))
        Wenn der diald luft, sollte man urpltzlich ber ein Interface
        "sl0" verfgen (ifconfig fragen), und die Defaultroute sollte genau
        darauf zeigen (route -n gibt Aufschlu; ohne "-n" wrde "route"
        versuchen, die Phantasie-IP-Adressen, die man anfangs angegeben hat
        (und die spter von "echten" berschrieben werden) aufzulsen - mu
        ja nicht sein).
        Oh, wer nicht nur mit IP-Adressen arbeitet, sondern erfolgreich auch
        z.B. "ftp stp.sunsite.edu" probieren will, sollte natrlich in
        /etc/resolv.conf einen Nameserver eingetragen haben (der/einer der
        Telekom hat die IP-Nummer 194.25.2.129).
        So, und nun Ftp, Telnet, Netscape, wasweiich starten. Das war's
        brigens: Der Diald schreibt Romane ins Syslog. Man kann den gesamten
        Login-Vorgang da nachlesen, auch wenn's chaotisch aussieht. Klappt ein
        Request nicht, sollte man den diald mit "kill" erwrgen (Routen werden
        automatisch gelscht) und im Syslog nachschauen. Da knnen Sachen
        stehen wie "Zur Zeit keine verbindung mglich" - dann ist das Internet-
        Gateway der Telekom down. Oder man stellt fest, da irgendwas mit dem
        Login nicht klappte - Vorsicht: Nach drei Fehl- Logins mu der Zugang
        von der Telekom "entsperrt" werden; das kann man per Telefon oder
        direkt von BTX aus erbitten (einfach per Terminalprogramm, z.B. seyon
        oder minicom, 01910 whlen, langsam per Hand durch den Login-Screen
        gehen und die Anweisungen befolgen)
!verboff
   Eine weitere Anleitung mit dip statt diald gibt's unter:!br
     !link http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/~web/ISDN.html;!br
   Achtung: der dip, der mit der Suse 4.2 mitgeliefert wurde, ist defekt!

!old
Q: Ich habe mir den Internetzugang ber T-Online wie in einigen Newsgruppen
   beschrieben zurechtgebaut, aber leider funktioniert das chat-Skript nicht
   ("Connect script failed").
A: Gerhard Trger <gerhard@gt-priv.m.eunet.de>: schrieb hierzu:
!verbon
        In der geschwtzigen chat-Version gibt es einen kleinen Fehler in 
        logf(): es wird solange in einen 256 Byte Puffer geschrieben, bis ein 
        Zeilenumbruch kommt. t-offline sendet aber deutlich mehr Bytes fr die 
        Anmeldeseite ... Also entweder chat ohne -v aufrufen oder den Puffer 
        vergrern (am besten mit Fllstandsberprfung).
!verboff


!3Raw-IP

Q: Was ist Raw-IP?
A: Bei Raw-IP wird auf die Verwendung eines Protokolles wie X.75 oder HDLC
   (Modememulation, s.o.) bzw. PPP verzichtet. Es werden direkt TCP/IP
   Pakete ausgetauscht.

Q: Welche Vor- und Nachteile hat Raw-IP?
A: Das eingesetzte Verfahren hat spezielle Vor- aber auch Nachteile.!br
   Vorteile:
!verbon
        * Kein Handshaking mehr
          => schneller Verbindungsaufbau
        * Authorisierung per Caller Id
          => schnell, sicher, ohne Pawort
        * Fixe IP-Adresse
          => eine abgebrochene Verbindung kann nach Wiedereinwahl
             fortgesetzt werden
        * Hherer Datendurchsatz
        * Hohe Stabilitt (kleiner Treiber => kaum Bugs)
!verboff
   Nachteile:
!verbon
        * Kein Handshaking mehr
          => Konfiguration mu !u1vorher!u0 stattfinden (IP-Adressen,...)
          => sinnvoll nur fr maximal einen Provider gleichzeitig einsetzbar
        * Authorisierung kann nur per Caller Id erfolgen
          => Einwahl nur vom eigenen Anschlu mglich
        * Fixe IP-Adresse
          => mu vorher bekannt sein, hherer Verbrauch von IP-Adressen,
             keine dynamische Adrevergabe mglich
!verboff
  Aus dieser bersicht lt sich gut erkennen, unter welchen Rahmenbedingungen 
  Raw-IP sinnvoll eingesetzt werden kann.

Q: Wie kann ich nach dem Aufbau einer Raw-IP-Verbindung ein Skript ausfhren
   lassen?
A: Harald Milz <hm@seneca.muc.de> schrieb dazu am 28. Nov 1996:!br
   Mache doch ein tail -f auf Dein syslog und hnge ein Auswerteskript dran,
   z.B. (alles in einer Zeile!)
!verbon
         tail -f /var/log/messages |
             awk '/isdn0 connected/ { system ("ip-up") }
             /hangup isdn0/    { system ("ip-down") } '
!verboff
   oder eleganter in perl.!br
   [Evtl. kann auch isdnlog entsprechend programmiert werden - die Red.]


!3Modememulation (Betrieb mit ttyI*-Devices)

Q: Heit Modememulation, da ich mein analoges Modem wegwerfen kann?
A: Nein, der Name "Modememulation" bezieht sich allein auf die Art, wie
   der eigene Computer mit dem ISDN-Treiber kommuniziert. Er bezieht sich
   ausdrcklich !u1nicht!u0 auf die Art und Weise, wie die Daten dann
   vom ISDN-Treiber ber die Telefonleitung geschickt werden - das geschieht
   nmlich digital! Zu einer Nicht-ISDN-Mailbox wird deshalb auch mit der
   "Modememulation" des ISDN-Treiber !u1keine!u0 Verbindung aufzubauen sein.!br
   Der Name hat trotzdem seine Berechtigung, denn schlielich kann alle
   Software unter Linux, die Modems ansteuern kann, ber die "Modememulation"
   auch den ISDN-Treiber steuern. Und das ist ja das, was wir eigentlich
   wollen.

!old
Q: Welches Device soll ich fr Anrufe nach drauen bzw. nach drinnen
   verwenden?
A: Es sollten nur die ttyI*-Devices verwendet werden. Die cui*-Devices
   sind nur aus Kompatibilittsgrnden vorhanden. Seit mgetty besteht
   aber keine Notwendigkeit mehr, sie zu benutzen. Durch ihre Verwendung
   wrde das Locking nicht richtig funktionieren (mehrere Anwendungen
   knnten gleichzeitig versuchen, das gleiche Device zu verwenden).

!old
Q: Wie schalte ich in der Modememulation von X.75 auf hdlc um?
A: Mit der Option S14=3. Also z.B. "ATS14=3".

!old
Q: Wie kann ich mit Taylor-UUCP ber isdn4linux pollen?
A: Ganz normal, wie mit seriellen Schnittstellen auch. Als Device mu
   einfach /dev/ttyI* verwendet werden, im Init-String der Modememulation mu
   noch die richtige MSN bzw. EAZ mit "AT&E<msn/eaz>" gesetzt werden.

!old
Q: Welche Geschwindigkeit mu ich fr die Modememulation whlen?
A: Egal. Der Treiber arbeitet intern sowieso immer mit der vollen
   Geschwindigkeit, die ISDN bietet. Diese wird dann auch im Connect-String
   genannt.

!old
Q: Ist 'init-chat "" ATZ OK AT&E4 OK ATS14=3 OK' richtig fr 1TR6
   (der andere hat DSS1)?
A: Prinzipiell ja, wenn die EAZ auch tatschlich 4 ist (at&e4) und HDLC
   verwendet werden soll (ats14=3).

Q: Was genau bedeutet das Register S13?
A: Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de> schrieb dazu am 1. Dez 1996:!br
   Wenn eine Anwendung ein write auf das ttyI device aufruft, wird
   isdn_tty_write() aufgerufen. Dort werden die bergebenen Daten
   in einen Zwischenpuffer (info->xmit_buf[]) kopiert, und - falls im
   Voice-Mode - DLE-Sequenzen dekodiert. Danach wird ein Zhler
   (info->xmit_count) aktualisiert, der den Fllstand des Zwischenpuffers
   aktualisiert. ber den Timer-Interrupt werden in der Funktion
   isdn_tty_modem_xmit() zyklisch zwei weitere Routinen aufgerufen:
   isdn_tty_senddown() und isdn_tty_tint(). Die Aufgabe von isdn_tty_tint()
   ist es, die Daten aus dem Zwischenpuffer in sk_buffs zu packen (sk_buffs
   sind die Packet-Buffer, die auch vom Networking verwendet werden) und 
   dabei bei Bedarf die verschiedenen Audio-Formate nach a-law zu wandeln
   und - ebenfalls bei Bedarf - einen T.70 Header zu erzeugen. Das
   resultierende Pckchen wird dann in eine Sendequeue (info->xmit_queue)
   gestellt. isdn_tty_tint() arbeitet schlieslich diese Queue ab, und
   bergibt die Packete an den jeweiligen Lowlevel-Treiber.!br
   Wenn nun Bit 1 in Register 13 gesetzt ist, wird der Aufruf von
   isdn_tty_senddown() und isdn_tty_tint() zustzlich zum Timer-Interrupt
   auch aus isdn_tty_write() heraus durchgefhrt, also sofort beim write
   aus der Anwendung heraus.

!3Async-PPP

!commenton
(Die folgenden Fragen entstammen zumeist der syncPPP-FAQ von Michael Hipp.)
!commentoff

!old
Q: pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP - was ist das? Was soll ich einsetzen?
A: !b1asyncPPP!b0 ist ein zeichenbasiertes Protokoll und wird gewhnlich ber
   analoge serielle Leitungen geschickt. Es ist natrlich mglich, asyncPPP
   ber ISDN zu routen (obwohl ISDN eine Synchronverbindung bietet). Man 
   kann es tun, indem man ein ISDN-Modem an den Computer anschliet. Dieses
   Gert besitzt eine RS-232-Schnittstelle zum eigenen Rechner sowie eine
   ISDN-Schnittstelle in Richtung Telefongesellschaft. Nehmen wir nun an, man
   benutzt PPP an der seriellen Schnittstelle, dann laufen diese asynchronen
   PPP-Pakete ber die synchron laufende ISDN-Leitung. Damit diese Pakete
   von der eigenen Linux-Maschine akzeptiert und bearbeitet werden, darf man
   !u1nicht!u0 HDLC/syncPPP einsetzen, denn das wrde nicht funktionieren. 
   Stattdessen mu man /etc/inittab editieren:
!verbon
        #
        # inittab       This file describes how the INIT process should set up
        #               the system in a certain run-level.
        [...] 
        # PPPD for asyncPPP over ISDN
        i1:45:respawn:/usr/sbin/pppd -detach silent noipdefault /dev/ttyI0
!verboff
   Dies teilt init mit, da der asynchrone pppd direkt auf dem benannten 
   Device gestartet werden soll. Man beachte, da mit dieser Konfiguration 
   ausschlielich PPP ber diese Leitung gefahren werden kann.
   Es gibt auch andere Wege: man startet einen getty an diesem tty, richtet
   einen User ein, der den pppd startet, und so weiter. Wer mehr darber 
   wissen will, sollte sich die FAQ ansehen, die mit dem Standard-pppd
   geliefert wird.!br
   Im Gegensatz ist !b1SyncPPP!b0 ein bitorientiertes Protokoll. Dazu kann der
   originale pppd nicht verwendet werden. Michael Hipp hat eine entsprechend
   angepate Version geschrieben, die sich ipppd nennt.!br
   Der ipppd kann PPP-Pakete verarbeiten, die als HDLC-Frames ankommen.
   Der PPP-Treiber in ISDN4Linux reicht alle IP-Pakete direkt an den
   network layer weiter, whrend alle PPP-Protokollframes an das /dev/ippp*-
   Device durchgestellt werden. So gesehen ist der ipppd ein einfaches
   externes Netzwerkprotokoll-Programm. Wenn Sie sich mithilfe der /dev/ttyI*-
   Devices in einen fremden Rechner einloggen und *dort* erst das PPP starten,
   dann nehmen Sie den "alten" pppd. Wenn die Gegenstelle unmittelbar beginnt,
   Frames zu senden, haben Sie vermutlich Kontakt zu einer syncPPP-Maschine 
   aufgenommen - nehmen Sie das Network Device aus ISDN4Linux mit der 
   'syncppp encapsulation' und versichern Sie sich, da der ipppd luft und
   Kontakt zu mindestens einem /dev/ippp* hat. Bitte lesen Sie in der
   Anleitung zu ISDN4Linux nach, wie man ein Network Device konfiguriert.

!old
Q: Ich mchte asynchrones PPP fahren. Kann ich dazu die Netzwerkinterface von
   isdn4linux einsetzen?
A: Nein, das ist nicht mglich. Asynchrone PPP-Encapsulation ist nur mit
   dem Standard-PPP-Paket (pppd) ber die /dev/ttyI*-Devices mglich (siehe
   letzte Frage). Das Netzwerkinterface kann einzig und allein vom ipppd fr
   synchrone PPP-Encapsulation benutzt werden.

!old
Q: Wie kann ich die Login-Zeit reduzieren?
A: Siehe dazu die entsprechenden Hinweise bei Sync-PPP, die ebenfalls fr den
   pppd angewandt werden knnen.

Q: Wie kann ich meinen Durchsatz mit PPP erhhen?
A: Mit MPPP weitere Kanle aufbauen (siehe den entsprechenden Abschnitt dazu).
   Fr alle, denen das zu teuer ist, und die !u1asyncPPP!u0 verwenden gibt es
   noch einen kleinen Trick. Mit der Option "asyncmap 0" gibt man an, da man
   darauf verzichten mchte, alle Steuerzeichen (ASCII<32) zu "escapen" (das
   ist der Defaultwert ist). Wenn die Gegenstelle mitspielt, kann das etwa 12%
   mehr Durchsatz bringen.


!3Sync-PPP

!commenton
(Die folgenden Fragen entstammen zumeist der syncPPP-FAQ von Michael Hipp.)
!commentoff

Q: pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP - was ist das? Was soll ich einsetzen?
A: Siehe dazu die entsprechende Frage im Abschnitt "Async-PPP".

!old
Q: Wie kompiliert man isdn4linux mit syncPPP?
A: Um den Kernel mit dem syncPPP-Teil im ISDN4Linux-Teil zu compilieren, mu
   man die entsprechende Frage bei "make config" mit 'yes' beantworten. 
   Vergessen Sie nicht, das Modul slhc.o vor dem Modul isdn.o zu laden, wenn
   die VJ-Kompressionsuntersttzung nicht in den Kernel eincompiliert
   wurde (beispielsweise wenn man kein PPP und kein CSLIP im Kernel hat).
   [Hinweis: Die Benutzung von VJ ist problematisch und funktioniert nicht
   zuverlssig - trotzdem sollte die entsprechende Untersttzung im Kernel
   eingetragen werden, weil es sonst zu Seiteneffekten kommen kann.]

!old
Q: Wie benutzt man isdn4linux mit syncPPP?
A: Synchrones PPP ist lediglich eine andere Einbettungsform fr ISDN4Linux.
   Der Name dieser Form lautet "syncppp", also zum Beispiel
!verbon
        /sbin/isdnctrl encap ippp0 syncppp
!verboff
   Hier ist der Name des Interfaces 'ippp0'. Ein Interface mit dem Namen
   ippp0 wird immer gebraucht, um den ipppd zufriedenzustellen, denn er 
   checkt die PPP-Version ber dieses Device. Zur Zeit mssen alle Devices
   den Namen ippp* haben, wobei '*' eine Dezimalzahl ist.

Q: Wie soll ich mein Netzinterface benennen?
A: Der Name des Netzinterfaces sollte !u1immer!u0 mit "ippp" anfangen,
   !u1nicht!u0 mit "syncppp" oder "isdn", da sonst die Kommunikation mit
   dem ipppd nicht recht funktioniert.

!old
Q: Wie konfiguriert man eine PPP-Verbindung mit dem ipppd?
A: Sie mssen den ipppd einmal nach der Installation der Module starten. Der
   ipppd kommuniziert mit dem Linklevel-Treiber von ISDN4Linux ber die 
   Devices /dev/ippp0 bis /dev/ippp63. Ein einzelner ipppd kann alle Devices
   auf einmal behandeln. Wenn Sie zwei PPP-Verbindungen gleichzeitig unter-
   halten wollen, mssen Sie den ipppd an zwei Devices binden, und so weiter.
   Dem ipppd wurde eine weitere Option zugefgt: 'useifip' holt fr die 
   Verhandlung die IP-Adresse vom angeschlossenen Netzwerk-Interface (falls 
   sie nicht 0.0.0.0 gesetzt ist). (Auch versucht der ipppd dann, die 
   pointopoint-IP als Remote-IP (IP des Fremdrechners) zu verhandeln.)
   BSD-Kompression mu abgestellt sein - diese Version kann damit nicht 
   umgehen. [Anmerkung: Auch die Van-Jacobson-Kompression sollte mit "-vj
   -vjcomp" unter allen Umstnden abgeschaltet sein!]
   Man sehe sich die Datei etc/rc.isdn.syncppp im isdn4k-util-Paket an,
   in der eine Beispiel-Konfiguration zu finden ist.

Q: Wie bringt man den ipppd dazu, eine PPP-Verbindung aufzubauen?
A: Mit dem Befehl "isdnctrl dial <interface>".

Q: Wie stelle ich fest, ob die Verbindung nicht zustande kam (Besetzt)?
A: Andreas Berg <berg@studm.hrz.uni-siegen.de> schrieb dazu am 24. Nov 1996:!br
   Ich gucke einfach nach ein paar Sekunden nach, ob die defaultroute da ist,
   wenn ja, dann steht auch die Verbindung.

Q: Wo gibt es jeweils die neueste Version des ipppd?
A: Die gibt es auf Michael Hipp's Homepage:!br
     !link http://www.sfs.nphil.uni-tuebingen.de/~hipp/isdn/linux/;

!old
Q: Wie kann ich mehr als ein ippp*-Device verwenden?
A: Alle verwendeten ippp*-Devices mssen per "isdnctrl addif" etc. separat
   konfiguriert werden. Jedes ippp*-Device sollte dabei eine andere IP-Adresse
   verwenden (Routing!).!br
   Es knnen durchaus mehrere ippp*-Devices auf dieselbe (eigene) MSN
   konfiguriert werden. Dann knnen mehrere Anrufer parallel auf dieser MSN
   anrufen und bedient werden.

!old
Q: Ich mchte auf einen entfernten Rechner zugreifen, wozu eine andere
   ipppd-Konfiguration notwendig ist. Der einzige Weg dazu ist, den laufenden
   ipppd zu killen und einen neuen mit einer anderen Konfiguration fr die
   andere Maschine zu starten.
A: Sie mssen ein Netzwerk-Interface explizit an ein ipppd-Device binden,
   an welches Sie (fr dieses Interface) einen individuell konfigurierten
   ipppd ansetzen knnen. Siehe dazu die nchste Frage.

Q: Wie funktioniert der (kaum dokumentierte) "pppbind"-Befehl von isdnctrl?
A: Dazu mu man zunchst wissen, wie der ipppd seine Daten bekommt. Alle
   Daten, die ber die ISDN-Leitung hereinkommen, werden von den Netzinterfaces
   empfangen (diese werden mit isdnctrl eingerichtet). Anschlieend werden die
   Daten auf eines der /dev/ippp*-Devices ausgegeben - und zwar auf eines, an
   dem ein ipppd-Daemon auf Daten wartet.!br
   Den Netzinterfaces erscheinen alle ipppd's gleich geeignet fr die gerade
   empfangenen Daten - man kann deshalb normalerweise nicht vorhersagen,
   welcher ipppd nun von welchem Netzinterface seine Daten bekommt.!br
   In der Praxis installiert man jedoch gerne mehrere ipppd's mit
   unterschiedlicher Konfiguration. Diese sollen ihre Daten jeweils
   !u1exklusiv!u0 von einem bestimmten Netzinterface bekommen (das auch
   speziell konfiguriert wurde). Genau dazu dient nun der "pppbind"-Befehl.
   Mit:
!verbon
        "isdnctrl pppbind <interface> <Nummer>"
!verboff
   wird das Interface <interface> fest mit dem Device /dev/ippp<Nummer>
   verknpft.!br
   Beispiel: Um das Interface "ippp5" mit /dev/ippp2 zu verknpfen, mu
   folgende Konfiguration vorgenommen werden:
!verbon
        "isdnctrl pppbind ippp5 2"
!verboff
   Analog kann man mit dem "pppunbind"-Befehl diese Verknpfung wieder
   aufheben.!br

!old
Q: Ich will dynamische Adrezuweisung benutzen. Wie mu ich das Netzwerk-
   Device konfigurieren?
A: Zumindest mu ein Routing vorhanden sein, welches ein Packet an das 
   ippp-Interface weiterreicht, damit eine Anwahl getriggert werden kann. 
   Eine Defaultroute zum ippp-Device tut das. Jetzt mu eine Dummy-IP-Adresse
   fr das Interface angegeben werden. Wenn Sie aus irgendwelchen Grnden 
   keine Defaultroute zum ippp-Device legen knnen, drfen Sie irgendeine
   Adresse aus dem Subnetz benutzen, aus dem Sie Ihre dynamisch zugewiesene 
   IP-Adresse erwarten, und knnen dann eine "Netzwerk-Route" fr dieses
   Subnetz zum ippp-Interface legen. Damit die Dummy-Adresse berschrieben 
   werden kann, mu der ipppd mit der Option "ipcp-accept-local" aufgerufen 
   werden.!br
   Man mu wissen, wie der ipppd die Adressen bekommt, die er konfigurieren
   soll. Wenn keinerlei Option mit angeben werden, versucht der ipppd, die 
   lokale Hostadresse zu verhandeln! Mit der Option "noipdefault" fragt er 
   beim Remotehost um eine Adresse an. Mit "useifip" bekommt er die Adresse 
   vom Netzwerk-Interface. Oder Sie geben die Adressen in der Optionszeile an: 
   <a.b.c.d:e.f.g.h>. Bemerkung: die IP-Adresse des Fremdrechners mu lokal
   konfiguriert werden, oder der Fremdrechner mu ihn in einem IPCP-Request
   senden. Wenn die eigene Seite die IP-Adresse nach der Verhandlung nicht 
   wei, wird die Verbindung abgebrochen! Das berschreiben der Adressen 
   mu durch Angabe der Optionen "ipcp-accept-*" erlaubt werden, wenn die
   eigene oder die fremde IP-Adresse explizit gesetzt worden ist.
   Vielleicht probieren Sie diese Optionen aus, z.B. 
!verbon
        /sbin/ipppd :$REMOTE noipdefault /dev/ippp0
!verboff
   wobei REMOTE die Adresse des Fremdrechners sein mu (des Rechners also,
   der Ihnen Ihre Adresse gibt).

Q: Laut Man-Page bietet der ipppd die Option "dns-addr". Leider lehnt mein
   ipppd diese Option strikt ab!
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb hierzu am 31. Dez 1996:!br
   Du musst im Makefile des ipppd "USE_MS_DNS" einschalten!

Q: Wie kann ich IPX ber den ipppd machen?
A: Michael Hipp <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de> schrieb dazu am
   4. Feb 1997:!br
   So... die Frage kommt ja in letzter Zeit hufiger auf. Ich empfehle
   auf alle Faelle mal den ipppd 2.2.6g (ftp.gwdg.de pub/linux/isdn/ippp/)
   Dann im Makefile: 'IPX_CHANGE = 1' "einkommentieren"...!br
   Das reicht aber noch nicht aus. Man mu beim Aufruf des ipppd auf
   alle Faelle "+ipx" angeben, sonst wird IPX (im ipppd) nicht aktiviert.
   Ansonsten mu man natrlich noch "richtige" IPX Optionen mitbergeben.
   K.A. welche das im Einzelfall sind. IPX habe ich noch nie gemacht. ;)
   Wenn man dann mehrere IPXCP Debug-Meldungen im Log sieht und nichts
   geht wrde mich selbiger Debug-Log interessieren. (Sofern man den
   Fehler nicht selber analysieren kann). Erfolgsmeldungen sind natrlich
   auch willkommen. (bei ungetesteter Software aber hchst unwahrscheinlich) ;)

!old
Q: Wie kann ich die Login-Zeit reduzieren?
A: Man schreibe eine Login-Session mit ("Debug-Log"), und sehe nach, welche
   Optionen der Fremdrechner zurckweist. Beim nchsten Mal ist der ipppd
   so zu konfigurieren, da die Optionen nicht mehr verhandelt werden. 
   Ein weiterer "Seiteneffekt" ist, da solche unntzen Optionen die
   Redundanz erhhen (z.B. wenn der Fremdrechner Bugs aufweist und die
   Optionen auf falsche Weise zurckweist).
   Zur Erstellung eines Log-Files siehe "Wie stelle ich mir fr ipppd ein 
   Log her".!br
   Einen zustzlicher Tip kam von G.Richter <richter@ecos.de> am 12. Dez 1996:!br
   Die Aushandlungphase mit einem CISCO, wie auch mit einem AVM MPR habe ich
   drastisch beschleunigt durch die Option
!verbon
        lcp-restart 1
!verboff
   Der ipppd sendet anscheined das erste LCP Paket bevor es die Gegenstelle
   erreichen kann und wartet dann 3 sec bis er es noch mal versucht, mit der
   Option wartet er nur eine Sekunde. Danach sankt der Verbindungsaufbau bei
   mir von 5 auf 2 Sekunden.

Q: Wie kann ich meinen Durchsatz mit PPP erhhen?
A: Mit MPPP weitere Kanle aufbauen (siehe den entsprechenden Abschnitt dazu).
   Fr alle, denen das zu teuer ist, und die !u1asyncPPP!u0 verwenden gibt es
   noch einen kleinen Trick. Mit der Option "asyncmap 0" gibt man an, da man
   darauf verzichten mchte, alle Steuerzeichen (ASCII<32) zu "escapen" (das
   ist der Defaultwert ist). Wenn die Gegenstelle mitspielt, kann das etwa 12%
   mehr Durchsatz bringen.


!3ISDN4linux im Netzwerk

Q: Ich mchte mit meinem Linux-System via ISDN4Linux ins Internet. Das klappt
   auch. Nun mchte ich noch zustzlich meine Rechner am Ethernetstrang mit
   vom Internet profitieren lassen, aber wie?
A: Thomas Pfeiffer <pfeiffer@pds.de> schrieb dazu folgendes am 5. Nov 1996:!br
   Es gibt verschiedene Mglichkeiten, je nachdem, was du denn so alles aus
   deinem LAN heraus im Internet machen mchtest. Grundstzlich gibt es drei
   Mglichkeiten:
!verbon
        1. dein LAN ist ein offizielles Class C Netz mit im Internet gltigen
           IP adressen.
             Der Fall ist am einfachsten zu konfigurieren, du gibst jeder
             Netzwerkkarte in dem Netz eine dieser IP adressen und legst eine
             Default Route auf deine ISDN Karte, die ins Internet zu deinem
             Provider fhrt.
        2. Du mchtest aus deinem LAN heraus nur http ins Internet machen.
             In dem fall kannst du dir fr dein LAN IP adressen ausdenken,
             die einzige offizielle IP Adresse ist die, die der ISDN Karte
             zugewiesen wird. auf deinem linux isdn router mut du einen
             Proxy Server installieren, der bei deinen Browsern auch
             eingetragen wird. Du brauchst in dem Fall keine Default Routen.
        3. Du mchtest dich immer nur aus dem LAN auf deinem Linux ISDN
           Router einloggen und VON DORT deine Arbeit im Internet verrichten. 
             Das ist noch einfacher, denn dann mut du nicht einmal einen
             Proxy Server.
!verboff
   Eike Stepper <isdn@esc-net.de> ergnzt am 6. Nov 1996:
!verbon
        Den drei Mglichkeiten wrde ich noch eine vierte hinzufgen. Selber
        hab ich es zwar noch nicht ausprobiert (da ich die erwhnte 1.
        Mglichkeit bevorzuge und ein Class-C-Subnetz habe, hehe ;) aber ich
        wei von einem Freund, da er nach einigem Tfteln am Linux-Kernel
        dann tatschlich das IP-Masquerading hinbekommen hat.!br
        Das funzt irgendwie sohnlich wie ein proxy (wenn man den
        ip-versteck-effekt betrachtet). Bietet natrlich kein Caching,
        maskeriert aber nach aussen hin alle internen Klau-IPs ;) mit der
        einen offiziellen des ISDN-Interface. Frag mich nicht, wie da
        irgendein Routing hinhaut, aber es geht...!br
        Wenn ich mich nicht irre, hat mein Freund sogar mit einer dynamischen
        IP maskeriert ?!
!verboff

Q: Wie funktioniert denn nun die vierte Mglichkeit, Linux + Masquerading?
A: Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de> hat hierzu eine tolle Anleitung
   zusammengestellt (siehe nachfolgende Frage).

!old
!commenton
Die nachfolgende Anleitung wurde von Rainer May
<r_may@khavi.desaster.heide.de> zusammengestellt.
!commentoff
Q: Ich habe ein lokales Netzwerk (LAN), in dem Rechner der verschiedensten 
   Plattformen - Win95, Win311, NT, Amiga (AmiTCP) und MacIntosh (MacTCP) - 
   ber einen Linux-Router mit der Auenwelt verbunden werden sollen. In der 
   Linux-Maschine steckt eine ISDN-Karte. Von meinem Provider bekomme ich 
   dynamisch eine IP-Adresse zugewiesen, wenn die Verbindung aufgebaut wird. 
   Nun mchte ich aber nicht nur vom Linux-Router direkt, sondern von jedem 
   Rechner im LAN ins Internet kommen. Wie macht man das?
A: Die meiste Arbeit ist auf Linux-Seite zu erledigen. Zunchst einmal 
   braucht man einen Kernel mit eingebautem IP-Forwarding und Masquerading. 
   D.h., bei "make config" mssen folgende Fragen wie folgt beantwortet 
   werden:
!verbon
        Prompt for development and/or incomplete code/drivers  Y
        Enable loadable module support                         Y
        Networking support                                     Y
        Network firewalls                                      Y
        TCP/IP networking                                      Y
        IP: forwarding/gatewaying                              Y
        IP: firewalling                                        Y
        IP: masquerading                                       Y
        PPP (point-to-point) support (wenn PPP zum Provider)   Y
        SLIP (serial line) support                             Y
        Ethernet (10 or 100Mbit) (oder Arcnet oder ...)        Y
        ISDN support [1]                                       M
        Support synchronous PPP (wenn ipppd benutzt wird)      Y
        HiSax SiemensChipSet driver support                    M
          (dann den HiSax fr die ISDN Karte whlen)
        ([1] Wer mag, kann die ISDN-Treiber natrlich auch direkt in den
        Kernel einbauen, anstatt sie als Module zu verwenden.)
!verboff
   Anschlieend den Kernel wie blich mit "make dep", "make clean", "make 
   zImage", "make modules" und "make modules_install" bauen.
   Auf das Installieren von PPP und der ISDN-Treiber wird an anderer Stelle 
   ausfhrlich eingegangen.
   Hier geht es weiter, wenn folgende Voraussetzungen erfllt sind:
!verbon
        * Das ISDN-Subsystem luft, d.h., von Linux aus kann eine Verbindung
          zum Provider hergestellt werden.
        * Das lokale Netzwerk (Ethernet usw.) luft auch, vorzugsweise unter 
          Verwendung "freier" IP-Adressen (z.B. 192.168.xx.xx), und der Linux-
          Host kann von allen anderen Rechnern im LAN erreicht werden (z.B.
          per ping).
!verboff
   Nun gilt es, zweierlei zu erreichen:
!verbon
        * Zugriffe von einem beliebigen Rechner im LAN auf eine nicht-lokale 
          IP-Adresse sollen den Linux-Router veranlassen, eine Verbindung zum
          Provider aufzubauen; und
        * Der Linux-Router soll zwar die Rechner im LAN mit dem Provider
          verbinden, diesem gegenber aber verheimlichen, da nicht der Router
          selbst Empfnger/Absender der entsprechenden IP-Pakete ist.
!verboff
   Beginnen wir mit dem zweiten Punkt. Dieses "Verheimlichen" hat nichts damit 
   zu tun, da man seinen Provider hintergehen will (obwohl man auf diese 
   Weise auch selbst Provider spielen und seine Kunden klammheimlich ber 
   !u1einen!u0 billigen "Privat-Zugang" ins Internet bringen kann), sondern
   mit technischen Notwendigkeiten. Denn nur das Interface des Linux-Rechners,
   das die Verbindung zum Provider herstellt, bekommt von diesem eine
   IP-Adresse verpat, die der Provider auch kennt. Trgt z.B. der Router im
   LAN die lokale IP-Adresse 192.168.1.1, und ein anderer Rechner die
   192.168.1.2, dann kennt der Provider diese Adressen ja nicht. Er weist z.B.
   dem PPP-Interface des Routers die Adresse 123.234.345.99 zu - und nur bei 
   Paketen aus dem Internet, die an diese Nummer adressiert sind, wei er 
   auch, an wen er die Pakete schicken soll. Daher mu der Router Pakete von 
   anderen Rechnern im LAN "maskieren" - mit seiner eigenen, dynamisch 
   zugewiesenen Adresse (und dabei natrlich Buch darber fhren, was an 
   wen von wem kam, um die Antwort-Pakete richtig zuzustellen).!br
     Zum Glck ist diese Funktion in den Linux-Kernel =>2.0.0 schon eingebaut 
   (s.o.) - sie nennt sich "IP-Masquerading". Vereinfacht ausgedrckt geht 
   das so:!br!br
   Ein LAN-Rechner schickt ein Paket ab, das neben IP-Nummer und Ziel-Port des
   Empfngers auch die "Absender-Adresse" in Form einer IP-Nummer und eines
   Antwort-Ports trgt. Der maskierende Router nun ersetzt die Absender-IP
   durch seine eigene und den Rcksende-Port durch einen freien aus seinem 
   Fundus. Unter dieser "freien" Portnummer werden die originalen Absender-
   Daten gespeichert. Kommt nun ein Antwort-Paket aus dem Internet an diesen
   Port, werden dessen Empfnger-Adresse und -Port mit der gespeicherten
   Rcksende-Adresse berschrieben und an den LAN-Rechner weitergeleitet.
   Paket fr Paket.!br
     Leicht einsehbar ist brigens, da dieses Verfahren nur mit Diensten 
   funktioniert, bei denen auch eine Rcksende-Adresse angegeben wird. Dazu 
   gehren u.a. telnet, http, ftp, irc (eingeschrnkt), nicht aber Echo
   (ping).!br
     Zurck zur Praxis. Damit das Masquerading auch bei FTP und IRC 
   funktioniert, werden zunchst zwei Module geladen:
!verbon
        /sbin/modprobe ip_masq_ftp
        /sbin/modprobe ip_masq_irc
!verboff
   Dann werden die Forward-Rules des Kernel zum Masquerading gezwungen:
!verbon
        /sbin/ipfwadm -F -a m -P all -S 192.168.123.0/24 -D 0.0.0.0/0 -b 
!verboff
   Das Programm ipfwadm gibt es per Anonymous FTP unter:!br
      !link ftp://ftp.xos.nl/pub/linux/ipfwadm/ipfwadm-2.3.0.tar.gz;!br
   In diesem Beispiel werden im LAN die IP-Adressen 192.168.123.1 bis 
   192.168.123.254 benutzt. Legen wir zur Vereinfachung fest, der Linux-Router 
   habe dabei die Adresse 192.168.123.1.!br
     Obige Zeile bewirkt, da IP-Pakete, die von 192.168.123.x ausgehen und 
   an wenauchimmer gerichtet sind, maskiert werden. Das hat den Nachteil, da
   auch innerhalb des LAN fleiig drauflosmaskiert wird, was man aber durch 
   Einfgen weiterer Rules vermeiden kann. "man ipfwadm" sei hier zur Lektre
   empfohlen.
     (Hinweis von Ralf Rudolph <ralf@artifex.de> hierzu:
!verbon
        Hmm. So wie ich das sehe, passiert da gar nichts. Grund: Die Rechner im
        lokalen Netz unterhalten sich ja direkt ber die fake-Adressen im
        192.168.123.xxx-Netz. Zum Beweis kannst Du Deine Linux-Kiste einfach
        abschalten (naja OK, shutdown...), und die lokalen Rechner werden sich
        weiter unterhalten knnen. Also wird da auch nix masqueraded.
        Der Hintergrund: Masquerading ist eine FORWARD Rule im Firewall und
        wird daher auch nur beim FORWARDEN (wrtlich zu nehmen: WEITERleiten) 
        verwendet.
        Netz-intern wird nichts geforwarded und deshalb auch nichts
        masqueraded, solange Du nur eine Netzwerkkarte hast. Bei mehreren
        Karten hast Du jedoch recht: Hier sollte man entsprechende Routing-
        und auch ipfwadm-Eintrge vornehmen.
!verboff
   Antwort: Ist tatschlich etwas ungenau; schaden tut es aber nix, es sei 
   denn, man will unbedingt nicht maskierbare Services benutzen.)!br
   Das "Verstecken" des LAN vor dem Provider haben wir nun erreicht. Jetzt 
   gilt es, bei Bedarf einen automatischen Verbindungsaufbau zu erzwingen.
   Dafr ist es zunchst ntig, die anderen Rechner im LAN dazu zu bringen, 
   alle fr "Auerhalb" bestimmten IP-Pakete an den Linux-Router zu 
   bergeben und diesem die Weiterleitung zu berlassen. Nichts leichter als 
   das: Sowohl bei den verschiedenen Windows-Versionen, als auch beim AmiTCP 
   und beim MacTCP gibt es in der Konfiguration den Stichwort "Default-
   Gateway" oder nur "Gateway". Hier ist die !u1lokale!u0 IP-Adresse des
   Routers einzutragen (denn die sptere Adresse, die vom Provider kommt, ist
   ja erstens noch nicht bekannt und ndert sich zweitens bei jedem Anruf).!br
   Letzter Schritt ist dann, das "dial-on-demand" einzurichten. In 
   Verbindung mit isdn4linux gibt es dafr zwei Mglichkeiten:
!verbon
        * Man verwendet synchrones PPP fr die Verbindung zum Provider, also
          den "ipppd". Dann ist nichts weiter zu tun als dafr zu sorgen, da
          immer die Default-Route des Routers auf das entsprechende ipppx-
          Interface weist. Vorsicht: Beim Verbindungsabbau lscht der Kernel
          diese Route!
            Sie mu also z.B. in der Datei /etc/ppp/ip-down neu gesetzt werden.
          Das Risiko bei diesem Verfahren sind Programme auf den LAN-Rechnern,
          die mehr oder weniger regelmig Nameserver-Requests, Keepalive-
          Pakete oder ARP-Broadcastings erzeugen - dann stellt nmlich der
          Router jedesmal eine Verbindung zum Provider her. Die Telekom wird's
          danken.
            brigens kann es passieren, da manche aus dem LAN initiierte 
          Verbindungen recht lange auf Antwort warten. Ich wei nicht, ob
          Kernel oder ipppd das "auslsende" Paket verschlucken, oder die
          Antwort darauf unterschlagen; ich wei aber, da es hilft, z.B. bei
          Netscape wenige Sekunden nach Anforderung der ersten Seite auf den
          "roten Knopf" zu drcken und die Seite nochmals anzufordern.
!verboff
       Wie bereits erwhnt: Die Konfiguration des ipppd wird an anderer 
     Stelle ausfhrlich erklrt - siehe entsprechende Fragen sowie!br
       !link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;
!verbon
        * Benutzt man asynchrones ppp oder gar SLIP/CSLIP fr die Verbindung
          zum Provider, kann man das Programm "diald" [4] verwenden. Es bietet
          zudem den Vorteil, extrem stark konfigurierbar zu sein; so kann man
          z.B. festlegen, da zwischen 0900 und 1200 grundstzlich keine
          Verbindung aufgebaut wird, da Nameserver-Anfragen eine Verbindung
          zwar nicht aufbauen, aber offenhalten knnen u.v.m. Wer sich mit
          diesen Konfigurationsmglichkeiten nicht herumschlagen mag, braucht
          das indes auch nicht - die Default-Konfiguration kann man ohne
          Gefahr fr Leib und Geldbrse bernehmen :-)
!verboff
   So.!br
   Wenn jetzt das Masquerading eingerichtet wurde,!br
   wenn der Linux-Router auf allen LAN-Rechnern als Gateway eingetragen 
        wurde,!br
   wenn ein "ping abc.edu", eingetippt auf der Console des Routers, eine 
     Verbindung zum Provider aufbaut,!br
   !u1dann!u0 sollte damit auch fr alle Rechner im LAN der Weg ins Internet
   frei sein.

Q: Wie kann ich den Teilnehmern meines lokalen Netzes mit Linux-Host
   ermglichen, die ISDN Karte(n) im Linux PC mitzunutzen?
A: Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de> schrieb dazu am 10. Dez 1996:!br
   h ... "modemd" auf Linux-Seite, zusammen mit der entsprechenden
   Software z.B. fuer W95 (emuliert halt auf einer telnet-Verbindung
   einen Comport) macht sowas doch recht schn...

Q: Wo gibt's den "modemd", und fr welche Plattformen gibt es "Clients"?
A: Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de> schrieb dazu am 10. Dez 1996:!br
   Theoretisch (und praktisch auch) tut es jeder etwas komfortablere
   telnet-Client, den man dann wie ein Terminalprogramm benutzen kann.
   Auch uucicos sollte es dafr geben (unter DOS fxuucico in Verbindung
   mit fxwtcp, zum Bleistift).!br
   Will man generell fr beliebige Anwendungen eine Art "remote COMport"
   haben, gibt es (wie erwhnt) COMT fr Windows (95), fr Amigas
   das "telser.device". Fr Mac soll es auch Entsprechendes geben
   (die Systemarchitektur des MacIntosh ldt ja auch dazu ein), Namen
   kenne ich allerdings nicht.!br
   modemd (eigentlich nur ein PERL-Einzeiler, wenn ich mich recht entsinne)
   arbeitet hier jedenfalls problemlos mit COMt und telser.device
   zusammen.

Q: Wo finde ich COMt?
A: Oliver Hahn <oliver@bbtt.de> schrieb dazu am 15. Dez 1996:!br
   Versuch's mal auf einem Simtel-Mirror (z.B. ftp.funet.fi) im Verzeichnis
   pub/simtelnet/win3/inet. Das Ding heit comt200.zip.
     !link ftp://ftp.funet.fi/pub/simtelnet/win3/inet/comt200.zip;

Q: Wie sieht der "PERL-Einzeiler" "modemd" nun genau aus?
A: Marc Neitzner <marc@zeus.han.de> schrieb dazu am 15. Dez 1996:
!verbon
        #!/usr/bin/perl
        select((select(STDOUT), $| = 1)[$[]);
        select((select(STDIN), $| = 1)[$[]);
        exec "cu","-E","''", "-l", "$ARGV[0]";
       die "$0: Cant exec cu: $!\n";
!verboff
   Und dann muss das Ding per inetd gestartet werden:
!verbon
        modem           20006/tcp       modemd  # Modem service via TCP
        isdn            20007/tcp       modemd  # ISDN  service via TCP
!verboff
   Nachteil: comt-2.0 ist nur fr 16Bit Anwendungen "sichtbar". Der
   Einsatz unter win95 und Windows NT bleibt also auch dort auf 16Bit Kram
   beschrnkt!


!3Isdnlog

!old
Q: Wie kann ich isdnlog dazu bringen, mir die High Layer Compatibility
   (Speech, Video,...) so anzuzeigen, wie ich es gerne htte?
A: Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> postete am 6. Okt 1996 einen ent-
   sprechenden Patch in der Mailingliste, der isdnlog besser anpat.

Q: Kann man in der Ausgabe von isdnrep die Dienstekennung eines eingehenden
   Anrufes sehen?
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb hierzu am 3. Dez 1996:!br
   Im isdnrep indirekt schon -- sofern du alle von isdnlog ausdekodierten
   Dienstkennungen in deiner "isdnlog.conf" als Alias eingetragen hast ...

Q: Warum erfat isdnlog neben den Gebhren nicht auch die Telefonnummer, die
   meine anderen ISDN-Gerte (z.B. ISDN-Telefon) anrufen?
A: Weil die ISDN-Karte wie alle ISDN-Gerte getrennte Sende- und
   Empfangsleitungen (RX bzw. TX Leitung) hat. Isdnlog mte die auf der
   Sendeleitung bermittelten Daten belauschen, um die Telefonnummer zu
   erfahren. Zumindestens bei der Teleskarte ist das jedoch nicht mglich, wie
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> am 12. Feb 1997 schrieb:
!verbon
       Das ist bei allen Karten mit 1 Siemens ISAC so, der hat (und braucht)
       nur 1 Empfaenger und 1 Sender.
       Theoretisch besteht eine Moeglichkeit, mit nur einem Empfaenger den
       kompletten D-Kanal zu belauschen (das macht der ISAC sogar) und zwar
       werden die auf der RX Leitung empfangenden D-Bits auf sogenannte Echo
       Bits zeitversetzt auf die TX Leitung kopiert, darueber erfolgt die
       Access Kontrolle (Kollisionserkennung) des S0 Busses.
       Leider gibt es im ISAC im TA Mode keine Moeglichkeit die ECHO Bits aus
       einem Register zu lesen.
!verboff
   Zu mglichen Lsungen siehe nchste Frage.

Q: Wie kann ich trotzdem isdnlog dazu bringen, die Telefonnummer auch von
   anderen ISDN-Gerten mitzubekommen?
A: Es gibt zwei Mglichkeiten. Zum einen gibt es von der Deutschen Telekom die
   kostenpflichtige Mglichkeit, alle Daten nochmal zurckschicken zu lassen
   (COLP = Connected Line Identification Presentation, ca. DM 10,- pro Monat
   je Basisanschlu). Diese kann isdnlog (>=2.52) dann wieder auf der TX
   Leitung lesen.!br
   Alternativ dazu wird isdnlog ab der nchsten Version (aktuell ist 2.52)
   die Mglichkeit bieten, mit einer zweiten, "verpolten" Teles-Karte zu
   arbeiten, bei der die RX Leitung an den TX Anschlu der Karte gefhrt wird.
   Die RX Leitung der Karte darf an keine der Leitungen angeschlossen werden!
   Aufgrund der Schaltung kann die Teles-Karte fr keinen anderen Zweck mehr
   eingesetzt werden. Das ganze sieht dann so aus:
!verbon
 B  3 -- RX+ 2a ---------------\
 U  4 -- TX+ 1a -- offen        ------------
 S  5 -- TX- 1b -- offen        ------------  Karte
    6 -- RX- 2b ---------------/ 
!verboff
   Eine theoretische dritte Mglichkeit gibt es noch fr alle, die eine
   eigene TK-Anlage haben, ber die smtliche weiteren Gerte angeschlossen
   sind. Falls diese Telefonanlage ebenfalls alle ausgehenden Telefonnummern
   protokollieren kann, knnten diese ausgelesen werden (blicherweise ber
   eine serielle Schnittstelle).!br
   Es gibt jedoch einen Grund, warum isdnlog das nicht schon lngst
   untersttzt. Um die Daten zu verwerten, mte isdnlog diese sofort beim
   RELEASE COMPLETE zur Verfgung gestellt bekommen, bevor auf dem D-Kanal
   neue Informationen bermittelt werden. Leider sind die bisher getesteten
   Telefonanlagen dafr zu langsam (insbesondere die weit verbreitete ISTEC). 
   Als einzige Mglichkeit bleibt, die Daten nachtrglich zu kombinieren.
   Dabei kommt es aber zur Schwierigkeit, die unterschiedlichen Uhrzeiten
   zu synchronisieren. Wer das realisieren mchte, ist dazu herzlich gerne
   eingeladen (ich stelle auch gerne entsprechende Logs von meiner Ackermann
   Euracom zur Verfgung - Matthias Heler <hessler@wi-inf.uni-essen.de>).

Q: Erfat isdnlog auch die neuen Tarife der deutschen Telekom (City Weekend,
   City Plus)?
A: Da die Vermittlungsstellen der Telekom das nicht hinbekommen, werden die
   Gebhreninformationen nicht korrekt bermittelt. Die nchste Version von
   isdnlog (>2.52) wird das jedoch knnen.

Q: Wie kann ich isdnlog dazu bringen, die Gebhren nach den Regeln der
   niederlndischen Telefongesellschaft zu berechnen?
A: Dazu mu nur im Makefile von isdnlog "COPTS=-DISDN_NL" gesetzt und isdnlog
   neu kompiliert werden.

Q: Wie kann ich isdnlog dazu bringen, die Gebhren nach den Regeln der
   schweizer Telefongesellschaft zu berechnen?
A: Dazu mu nur im Makefile von isdnlog "COPTS=-DISDN_CH" gesetzt und isdnlog
   neu kompiliert werden.

Q: Wie kann ich mir den Datendurchsatz grafisch anzeigen lassen?
A: Dazu gibt's "xisdnload". Clemens Perz <listperz@gwsnet.ttt.de> wute am
   6. Feb 1997 noch eine weitere Mglichkeit:!br
   Ich hab auf der Sunsite ein kleines Tool Namens netload fr die Console
   gefunden und es auf ISDN-Interfaces angepasst. Damit kann man recht
   einfach den momentanen Traffic auf der Leitung in Augenschein nehmen.
   Zu finden auf:!br
   !link ftp://ftp.region.trier.de/pub/unix/linux/sources/network/isdn/netload-0.92.isdn.tar.gz;!br
   Einfach starten mit netload isdnxx


!3Isdnbutton

Q: Welche Skripte sollte ich nutzen, um isdnbutton herunterzufahren?
A: Markus Gutschke <gutschk@uni-muenster.de> (der Autor) schrieb dazu
   am 21. Dez 1996:!br
   Ich benutze hier so etwas wie:
!verbon
        #!/bin/bash
        #ISDNBUTTON: Disconnect ISDN
        /sbin/isdnctrl list isdn0 | grep Outgoing | grep -q 0251XYZ &&
             /sbin/isdnctrl delphone isdn0 out 0251XYZ
        /sbin/isdnctrl hangup isdn0
        exit 0
!verboff
   [An die Zeile, die mit "&&" endet, mu noch die nachfolgende angehngt
   werden!]!br
   und
!verbon
        #!/bin/bash
        #ISDNBUTTON: Connect ISDN
        /sbin/isdnctrl list isdn0 | grep Outgoing | grep -q 0251925020 ||
             /sbin/isdnctrl addphone isdn0 out 0251925020
        exit 0
!verboff
   [An die Zeile, die mit "||" endet, mu noch die nachfolgende angehngt
   werden!]

Q: Was bedeuten die einzelnen Zustnde von isdnbutton (grn, gelb, rot)?
A: Markus Gutschke <gutschk@uni-muenster.de> schrieb dazu am 21. Dez 1996:!br
   "isdnbutton" berprft folgende Zustaende:
!verbon
        GRN - mindestens eine ISDN Verbindung ist zur Zeit aktiv. Leider
                kann ich nicht berprfen, womit diese Verbindung aktiv
                ist (siehe andere Mail in die Liste). Es mu sich also
                nicht unbedingt um eine Netzwerkverbindung handeln und es
                werden auch eingehende Verbindungen angezeigt (was ich in
                meinem Fall aber auch ganz gut brauchen kann).
        GELB  - keine aktive ISDN Verbindung wurde entdeckt, aber
                mindestens eines der ISDN Interfaces hat eine ausgehende
                Telephonnummer fuer Demand-Dialing. Es besteht also die
                "Gefahr", dass automatisch eine Verbindung aufgebaut
                werden kann.
        ROT   - Keine der oben genannten Punkte trifft zu. In der Regel
                bedeutet das, da
                a) der Kernel gar kein ISDN kennt, oder das ISDN
                   Subsystem nicht aktiv ist, oder
                b) ISDN Auswahlverbindungen deaktiviert sind.
!verboff


!3Audio

!commenton
(Die folgenden Antworten entstammen zumeist der Anleitung zu vbox von 
Matthias Heler <hessler@wi-inf.uni-essen.de> und
Bernhard Hailer <dl4mhk@lrz.uni-muenchen.de>; man findet sie unter:!br
!link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;!br
- dort "Audio!" anklicken!)
!commentoff

!old
Q: Welches Format haben eigentlich die Audio-Messages (.msg), die vbox als
   Ansagetext abspielt?
A: Mit rmdgetheader kann man erfragen, welches Format die Messages haben.
   Die mitgelieferten sind in Format 4 = die neueste Zyxel-Kompression (?)
   gespeichert. Allerdings ist das Format frei, vboxgetty kann alle Formate
   abspielen.

!old
Q: Wie kann ich eigene Ansagetexte fr vboxgetty erstellen?
A: Zuerst ruft man sich selbst an und spricht die zuknftige Ansage auf 
   den Anrufbeantworter. Die eingegangene Nachricht benennt man dann einfach 
   um in *.msg (standard.msg fr den Hauptansagetext) und kopiert sie in 
   das richtige Verzeichnis fr die Ansagetexte. Beim nchsten Anruf wird 
   sie dann korrekt als Ansagetext abgespielt.
   Natrlich kann man auch mit einem Mikrofon an der Soundkarte Ansagen
   aufnehmen!

!old
Q: Wie kann man Audio-Messages lokal auf /dev/audio abspielen?
A: Am besten vbox mit Format 6 =ulaw verwenden (mu eincompiliert werden), 
   dann kann man die eingehenden Nachrichten einfach per 
!verbon
        cat xxx>/dev/audio 
!verboff
   abspielen.

!old
Q: Ich vboxgetty hat eine Nachricht fr mich in einem Format aufgezeichnet,
   das ich nicht mit "cat xxx>/dev/audio" abspielen kann. Wie kann ich die
   Nachricht doch noch abhren?
A: Siehe dazu die gleiche Frage im Abschnitt "Audio" im Kapitel
   "Troubleshooting".

!old
Q: Wie kann ich mit vbox aufgenommene Audio-Mitteilungen konvertieren
   (z.B. von WAV nach ulaw)?
A: Das Standardtool fr die Konvertierung aller Soundformate ist SOX.
   SOX gibts fr Unix und DOS im Source-Code. Es kann z.B. unter
   !link http://www.powerweb.de/mpeg/util/msdos/sox10c.zip; gefunden werden
   (auch Sourcen, die unter Linux compieren).

Q: Wie kann ich WAV nach ulaw formatieren (fr meine vbox-Ansagetexte)?
A: Dazu gab uns gab Christian Stueble <stueble@ls6.informatik.uni-dortmund.de>
   am 15 Jan 1997 folgenden Tip:!br
   Bei mir funktioniert folgende (wenn auch etwas umstaendliche) Methode:
!verbon
       sox <file>.wav -r 8000 <file>.ul rate
       rmdcatheader -u <file.ul> > <file>.msg
       cat <file>.ul >> <file>.msg
!verboff
   Kann sein, dass man bei sox etwas andere Parameter angeben mu.
   Als ersten Test kann man cat <file>.msg > /dev/audio probieren,
   da mte etwas zu hren sein.


!3Diald

!old
Q: Wie kann ich i4l mit dem diald kombinieren?
A: Wim Bonis <bonis@kiss.de> schrieb:!br
   Die Patches fr daild sind hier zu finden:!br
     !link ftp://ftp.kiss.de/pub/linux/isdn4linux/diald-0.13-device-patch;!br
   Sie laufen auch mit dem diald-0.14. Wenn's einen neueren Diald gibt,
   passe ich es gerne an...

!old
Q: Gibt es Beispielscripten fr den diald?
A: Ja, von Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de>:
!verbon
        Zuerst wird - gleich beim Booten - diald "scharf gemacht" 
          # /etc/rc.d/rc.diald
          /usr/sbin/diald /dev/ttyI4 -m ppp
            local 192.168.90.9 remote 192.168.90.1
            defaultroute dynamic modem crtscts lock connect "chat -v -f
            /etc/ppp/chat.provider"
        (in einer Zeile!)
        Datei /etc/ppp/chat.provider:
          TIMEOUT 240 "" AT&E1234 OK ATD047110815 ogin: Puser sword: topsecret
        Telefonnummer, Name sowie Pawort sind natrlich geflscht :-)
!verboff


!3Chargeint

[Achtung! Nur in lteren Konfigurationen mu der Chargeint-Patch ins Kernel
gepatcht werden. Ab Kernel 2.0.30 bzw. HiSax 2.0 ist der Chargeint-Patch
automatisch im Kernel integriert - die Red.]

!old
Q: Wie kann die ich den "chargeint"-Patch verwenden, damit i4l rechtzeitig
   vor der nchsten Gebhreneinheit auflegt?
A: Sascha Ottolski <sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de> schrieb: 
!verbon
        Ich benutze den chargeint, das klappt hervorragend; Gebhren kommen
        bei mir whrend der Verbindung, aber ich glaube, man kann das auch per
        Hand justieren. Du mut mit den beiden in
        isdnlog-2.50/contrib/chargeint zum einen die Kernel-Sourcen, zum
        anderen die isdn4k-utils-2.0 patchen; dann den isdnlog mit dem Flag
        -Dchargeint compilieren (siehe Makefile). Kernel und isdnctrl
        natrlich auch neu kompilieren.
        Dann den isdnlog mit der option -hx starten, wobei x die Anzahl der
        Sekunden ist, die noch zum Gebhrenimpuls fehlen. Da legt der chargeint
        dann auf. Im start-script fr isdn wie gewohnt einen huptimeout
        definieren, zustzlich den chargeint scharf machen:
        /sbin/isdnctrl huptimeout ippp0 80  # in sec;
        nach Bedarf /sbin/isdnctrl chargeint ippp0
!verboff
   Olav Brinkmann <olav@max.north.de> schrieb: 
!verbon
        Der chargeint legt immer zwei Sekunden vor dem Ende der
        Gebhreneinheit auf. Der isdnlog setzt, wenn er mit -Dchargeint
        compiliert wurde, mit "-h" die Dauer der Einheit (i.e. Charge
        Interval) abhngig von der Tageszeit und des Datums. Ein zustzlicher
        Parameter fr "-h" verkrzt diese Dauer um den angegeben Wert.
        Letzteres darf man bei Verwendung des chargeint aber nicht verwenden,
        da sonst der chargeint die Verbindung zu frh beendet. Der Fehler
        vergrert sich mit der Anzahl der Gebhrentakte. Also: "-h0" angeben,
        um das Problem zu vermeiden.
          > /sbin/isdnctrl huptimeout ippp0 80  # in sec;
        In diesem Anwendungsfall ruhig krzer, ich habe 5 Sekunden angegeben.
        Dann kann ich die letzte Einheit bis auf 7 Sekunden (huptimeout + 2
        Sekunden "chargeint-reserve") ausnutzen.
          > /sbin/isdnctrl chargeint ippp0
        Nicht ntig, wird von isdnlog mit "-h" erledigt.
!verboff

Q: Fr welche Treiber kann ich den Chargeint-Patch verwenden?
A: Sowohl der Teles-, als auch der HiSax-Treiber knnen verwendet werden.
   Natrlich mu auch isdnlog einwandfrei laufen (isdnlog 2.50 mu auf 2.51
   gepatcht werden, um mit dem HiSax-Treiber zu laufen).

Q: Wann es unsinnig, den Chargeint-Patch zu verwenden?
A: Es gibt vor allem dann Schwierigkeiten, wenn die IP dynamisch zugewiesen
   wird. Denn eine einmal unterbrochene Verbindung kann nicht wieder
   aufgenommen werden (die IP-Adresse hat sich ja gendert). Die unterbrochene
   FTP-, Telnet- oder WWW-Verbindung mu dann komplett neu aufgebaut werden.

!old
Q: Wie funktioniert der Chargeint-Patch?
A: isdnctrl kann man mit dem Parameter "chargeint" mitteilen, wieviele
   Sekunden eine Gebhreneinheit dauert, damit rechtzeitig aufgelegt werden 
   kann. Da die Lnge der Gebhreneinheit von Uhrzeit, Wochentag, Feiertag
   etc. abhngt, macht ein fester Parameter keinen Sinn.
   Hier springt isdnlog ein. Es stellt fest, ab wann eine Verbindung
   steht und rechnet abhngig von Uhrzeit, Wochentag, Feiertag aus, wie
   lange eine Gebhrenimpuls dauert. Diese Zeit teilt es isdnctrl mit,
   damit dieses genau rechtzeitig auflegen kann. Isdnlog "justiert"
   isdnctrl damit bei jedem Connect und auch whrend einer Verbindung
   (wenn isdnlog mit dem Parameter "-w x" gestartet wurde).
   isdnlog veranlat isdnctrl, genau 2 Sekunden vor dem Start der
   nchsten Gebhreneinheit aufzulegen, solange mindestens die isdnctrl
   mit dem Parameter "huptimeout" angegebenene Zeit verstrichen ist, ohne
   da Daten bertragen worden wren.
   Die bermittlung von Gebhrenimpulsen wird nicht bentigt, da die
   Zeitsteuerung genau genug ist. Die Gebhrenimpulse whrend eines
   Gesprches werden zudem in so schwankenden Intervallen bermittelt,
   da man sich danach nicht richten kann.

Q: Wie konfiguriere ich den Chargeint-Patch?
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb hierzu am 3. Jan 1997:
!verbon
        1. Den Kernel mit "isdnlog-2.50/contrib/chargeint/patch-chargeint-2.04"
           patchen, neuen Kernel backen und booten
        2. Die isdn4k-utils-2.0 mit
           "isdnlog-2.50/contrib/chargeint/patch-chargeint-kutils"
           patchen, make clean; make install
        3. In der "/etc/isdnlog/isdnlog.conf" bei den gewuenschten Gegnern
           das jeweilige Interface in Spalte 4 eintragen, und noch mal
           die Korrektheit der Zone-Eintraege pruefen
        4. Im "Makefile" von isdnlog "-DCHARGEINT" bei "COPTS" anfuegen,
           make clean; make install
        5. isdnlog mit der weiteren Option "-h0" starten, fertig!
!verboff

Q: Wo finde ich eine ausfhrlichere Anleitung zum Chargeint-Patch?
A: Georg v. Zezschwitz <gvz@hamburg.pop.de> schrieb hierzu am 29. Nov 1996:!br
  Quick und Dirty habe ich jetzt endlich eine Doku fuer den ChargeInt-
  Patch geschrieben:
  - Fuer wen eignet er sich?
  - Wie kriegt man ihn eingebunden?
  - Was macht er?
  - Wie konfiguriere ich ihn gut?
  Default-URL: !link http://www.provi.de/~gvz/chargeint.html;

Q: Wie kann ich sicher sein, da der Chargeint-Patch mit der richtigen Uhrzeit
   arbeitet?
A: Dazu stellt man am besten mit "isdnlog -t2" die Uhr im eigenen Computer
   nach der Uhr in der Vermittlungsstelle. Zum Stellen der Uhr siehe auch im
   Kapitel "Verschiedenes" die Frage: "Wie kann ich meine Rechneruhr nach ISDN
   stellen".


!3Dial-In

!old
Q: Wie ermgliche ich anderen, ber ISDN bei mir einzuloggen?
A: Genauso, wie bei einer normalen seriellen Schnittstelle auch. Man startet
   einen getty (sehr empfehlenswert ist mgetty von Gert Doering) auf einem
   der ISDN-Devices, die eine Modememulation ermglichen (/dev/ttyI*). Der
   entsprechende Eintrag in der /etc/inittab sieht so aus:
!verbon
        #
        # ISDN Lines
        #
        I0:56:respawn:/usr/local/sbin/mgetty ttyI0
        I1:56:respawn:/usr/local/sbin/mgetty ttyI1
!verboff
   in der mgetty.config Datei mssen nun noch der Init-String eingetragen
   werden, damit der mgetty wei, auf welcher MSN oder EAZ er "horchen"
   soll. Hier ein Beispiel fr Port /dev/ttyI0
!verbon
        port ttyI0
        modem-type data
        speed 38400
        init-chat "" ATZ OK AT&E0 OK AT&B512 OK
!verboff
   Das Beispiel setzt die EAZ (bei 1TR6-ISDN) auf 0. Fr Euro-ISDN mu die
   jeweilige MSN (ohne Vorwahl) statt der 0 in "AT&E0" eingesetzt werden.
   Fr X.75 wird die Blockgre auf 512 Byte gesetzt.
   Alternativ kann die gesamte Konfiguration auch in einer einzigen Zeile in
   die /etc/initab geschrieben werden (hier in zwei Zeilen abgedruckt!):
!verbon
        i0:45:respawn:/sbin/mgetty -D -m '"" ATZ OK AT&E0 OK AT&B512 OK'
            -s 38400 ttyI0
!verboff
   Am elegantesten ist jedoch die Verwendung von iprofd. Dieser Dmon
   realisiert den AT&W0 Befehl der i4l-Modememulation. Man startet ihn
   mit einem Dateipfad als Parameter also z.B. "iprofd /etc/i4lprofile"
   Danach kann man mit minicom oder einem anderen Terminalprogramm
   ein ISDN-tty ffnen und die ntigen AT-Befehle von Hand eingeben.
   Gibt man nun zum Schlu den Befehl AT&W0 ein, so wird iprofd vom
   Kernel benachrichtigt, und schreibt die aktuelle Konfiguration
   in die Datei. Von nun an gengt es, den iprofd im ISDN initscript zu
   starten und das jeweilige ISDN-tty mit allein ATZ zu initialisieren.

!old
Q: Jemand will sich bei mir mit HDLC auf mgetty einwhlen. Ist hier ttyI1
   richtig, oder mu ich da bei ttyI0 anfangen ?
A: Nein, ist egal, hat auch nichts mit der Nummer des B-Kanals (0 oder 1) 
   zu tun. Man mu nur im Initstring das HDLC aktivieren (ATS14=3).

!old
Q: Gibt es mittels mgetty die Mglichkeit, automatisch beim Empfang von 
   LCP-Frames den pppd starten zu lassen?
A: Ja, das geht. Man mu den mgetty mit "-DAUTO_PPP" compilieren und dann
   in /usr/local/etc/mgetty+sendfax/login.config entsprechend den
   Erfordernissen die Zeile 
!verbon
        #/AutoPPP/ - ppp /usr/sbin/pppd auth -chap +pap login kdebug 7 debug
!verboff
   vom Kommentarzeichen "#" befreien und editieren.

Q: Wie kann ich erreichen, da (i)pppd die Pawortberprfung bei einer
   Einwahl anhand von /etc/passwd anstelle von /etc/ppp/pap-secrets durchfhrt?
A: G. Richter <richter@ecos.de> schrieb dazu am 17. Dez 1996:!br
   In /etc/ppp/pap-secrets mu fr jeden User folgende Zeile eingetragen
   werden, wenn Du nur bestimmte User zulassen willst:
!verbon
        <login-name> * ""
!verboff
   oder, wenn alle User drfen, einfach:
!verbon
        * * ""
!verboff
   [Letzteres kann auch erreicht werden, wenn die Datei pap-secrets gar nicht
   existiert - die Red.]!br
   Der ipppd sollten in beiden Fllen u.a. mit den Optionen "login" und
   "auth" gestartet werden.

Q: Wie erreiche ich, da sich mehrere Personen gleichzeitig bei mir einwhlen
   knnen?
A: Es mssen genausoviele gettys bzw. Netzinterfaces konfiguriert werden, wie
   sich Personen gleichzeitig einwhlen knnen. Diese gettys bzw.
   Netzinterfaces knnen auch auf die gleiche MSN eingestellt werden, dann
   knnen mehrere Personen auf derselben MSN einwhlen (solange B-Kanle
   vorhanden sind). Es darf aber immer nur maximal ein getty auf ein
   ttyI*-Device angesetzt werden. Siehe auch die Frage "Wie kann ich mehr als
   ein ippp*-Device verwenden".

Q: Kann ich auf nur !u1einer!u0 MSN sowohl Kunde mit einem getty
   (Modememulation) als auch welche mit dem Netzwerk bedienen?
A: Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb dazu am 7. Nov 1996:!br
   Ja. Zum einen reicht die MSN des _Kunden_, wenn die Netz-Interfaces auf
   secure on stehen, die werden zuerst bedient, und Kunden, die mgetty sehen
   wollen, sind da ja nicht eingetragen.!br
   Zweitens kann man mgetty auch dazu bringen, die ersten verzweifelten
   ppp-Versuche zu erkennen und direkt (i)pppd loszufeuern, wobei ich jetzt
   nicht wei, ob das mit isdn auch geht, fr Modem soll's jedenfalls gehen.!br
   Sonst kannst du noch versuchen, isdn4linux die HLC's beizubiegen, mut dann
   aber die Kunden berzeugen, die auch richtig einzustellen. Aber erstens
   wird reichen, solange du keine Leute hast, die mit einer MSN mal das eine
   und mal das andere wollen.

Q: Kann man den Vorteil des Mehranlagenanschlusses (eine MSN fr alle ISDN-
   Ports) auch mit mehreren Mehrgerteanschlssen hinbekommen?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 7. Nov 1996:!br
   Also lt. diversen Artikeln in den Newsgroups gibt es das auch fr
   Mehrgerteanschlsse, allerdings wissen das die meisten Telekomiker nicht
   und es geht auch nicht bei allen Vermittlungsstellen.!br
   [Das nennt sich dann !u1Bndelanschlu!u0 - Red.]

!old
Q: Wenn eine Fritz!-Card bei mir mit X.75 anruft, strzt Linux ab. Was
   kann man tun?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> hat einen neuen Treiber (den 
   "HiSax-Treiber") geschrieben. Der enthlt einen entsprechenden Bugfix.
   Siehe auch Frage Allgemeines|HiSax und Abschnitt HiSax-Treiber.

!old
Q: Eine AVM (A1 oder B1) kann sich nicht mit X.75 bei mir einwhlen, weder
   unter Win95 noch unter OS/2?
A: Mit der alten Version des Teles-Treibers ist dies ein bekanntes Problem,
   siehe letzte Frage. Das ist jedoch mittlerweile im HiSax-Treiber gelst.
   Von Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> wurde schon ein Patch fr
   den alten Teles-Treiber gepostet.

!old
Q: Wie kann ich eine Fritz!-Karte bei mir anrufen lassen?
A: Solange weder einer der neueren HiSax-Treiber verwendet noch der Patch von
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> fr den Teles-Treiber
   eingespielt wurde: nur per hdlc - versucht die Karte, sich per X.75
   einzuwhlen, bleibt isdn4linux gerne hngen. Deshalb sollte man fr
   Fritz!-Karten auch eine eigene MSN mit hdlc bereitstellen.
   Hinweis von Roland Rosenfeld <roland@spinnaker.rhein.de>: Wer seine drei
   MSNs verplant hat, kann mit den Dienstekennungen tricksen, z.B. so:
!verbon
        MSN     Analog                          Digital
        ===     ======                          =======
        1       Voice + ISDN-Anrufbeantworter   HDLC-PPP
        2       Voice (Mutter)                  Netz-Interface
        3       Modem/Fax                       X.75
!verboff
   Wer Lust hat, kann bei MSN 2 auch noch einen weiteren ISDN-Anrufbeantworter 
   aufschalten, der einen anderen Text bringt...

!old
Q: Welche Betriebssystem-unabhngige ISDN-Router gibt es?
A: Sakari Aaltonen <sakari@picea.hut.fi>:
!verbon
        Von Routern mit 1 BRI scheint es jede Menge zu geben, die wenigen mit 
        mehr sind recht teuer (Cisco 4000 mit vier Anschlssen etwa DM
        15000.--, Ascend Pipeline 400: ?). 
!verboff
   Jrgen Goeritz <juergen@bart.simpson.inka.de>:
!verbon
        ISDN-Router mit 4xBRI gibt es auch noch preiswerter von einem
        deutschen Hersteller - siehe !link http://www.conware.de/;
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   Jochen Wiedmann <Jochen.Wiedmann@Neckar-Alb.de>:
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        Ein Banzai! knnte auch helfen. Als Hardware tut's jeder beliebige PC 
        mit (z.B.) teles-Karten, die Software kostet so um die 800-1000 DM.
        Ich persnlich mag Banzai!-Router berhaupt nicht wegen Ihrer 
        schlechten Diagnosemglichkeiten, insbesondere ist Fernwartung so gut 
        wie nicht mglich (es sei denn, man hat die SNMP-fhige Version, aber 
        die kostet dann gleich einiges mehr). Aber wenn sie laufen, laufen sie 
        stabil und im Unterschied zu Cisco's knnen sie einen echten Callback.
        Von Cisco gibt es als Alternative noch die Cisco 2503 fr etwa 5000
        DM, die zwar nur einen BRI-Port hat, aber dafr zwei serielle 
        Schnittstellen, an die man einen TA (je etwa 800 DM) hngen kann. 
        Schlielich kann man last, not least in den saueren Apfel beien und 
        sich mehrere Cisco 1003 antun (ca. 2000DM pro Stck). Falls Geld keine 
        gar so dringende Rolle spielt, wrde ich persnlich die letztere 
        Variante bevorzugen: Ich mag Cisco's einfach. :-)
!verboff
   Winfried Haug <haug@seicom.net>: 
!verbon
        Also du solltest dir eben berlegen, WAS dir am wichtigsten ist:
          (1) Geld sparen
          (2) Zeit sparen
        Fr (1) gibt es 2 Lsungen:
        - Banzai! (heit jetzt bigens Flux oder Concorde..)   
          -> !link http://www.concorde.de/; (von cls: !link http://www.cls.de/;)
          -> !link http://www.flux.de/; (von INS: !link http://www.ins.de/;).
          Basiert auf mind. einem 386er und routet eben Ethernet -> ISDN,
          tut mit vielen Karten, die Programmierer arbeiten m.w mit Teles.   
          Nachteil: nicht sauber fern-konfigurierbar, auer du kauft die SNMP 
          Option dazu, was die Sache aber teurer und entsprechend
          unattraktiver macht..
        - ISPA + PCROUTE   
          -> !link http://www.biochem.mpg.de/~heha/;
          bentigt auch einen PC (tut auch schon mit einem 286er). Hat deutlich
          weniger Optionen wie Banzei, Flux, Concorde etc. ist ebenfalls gar 
          nicht fernbedienbar, luft dafr aber bombenstabil. 
          PCROUTE kostet gar nix, ISPA inzwischen 70.-, ggf. findest du auch
          noch die Version 2.41 die auch ohne key unlimited luft.
        Beide Lsungen untersttzen so ziemlich alle ISDN Protokolle (u.a 
        diverse HDLC Varianten etc..). Untersttzung fr SPVs (bald eh
        obsolet) und D64S ist zumindest f. Teles-Karten da (kommt auch die
        CAPI drauf an, nicht auf die Software). Alte PCs kriegst du ja schon
        fr <1.000 DM, die Teleskarte kostet nicht die Welt nur die Flux,
        Concorde Software wird doch recht teuer wenn man da SNMP dazu kauft
        -> du bist dann auch bald bei 2.000.- und dann kann du lieber gleich
        'ne cisco1003 kaufen..
        (2)
        Wenn du nicht basteln willst, nimmst du entweder 4 einnzelne
        Cisco1003 Router, die gibts so ab 2300.- und du bist mehr oder weniger
        alle Sorgen los (mal von diverse IOS-Bugs abgesehen..). Dummerweise
        knnen CISCO Router kein "richtiges" Callback... Und als Protokoll nur
        PPP (wobei es IOS-Versionen gibt, die da nicht sauber machen!) und
        CISCO-HDLC.
        Wenn du 4 BRI brauchst -> CISCO 4000, dann solltest du aber gleich
        das 8-fach BRI kaufen, kostet nur knapp 2.000 DM weniger. Dann mut
        du aber deutlich mehr als 10.000.- investieren..:-(
        Andere Variante: ELSA LANCOM MPR, kostet auch < 2.000 DM, kann
        Callback, diverse Protokolle (HDLC, X.75, PPP) und ist recht nett zu
        konfigurieren. Auf der Interop wurde ein Shiva ISDN Router mit a/b
        Wandler fr 1600 DM vorgestellt, damit wrst du bei 4 BRI Ports bei
        etwas ber 6000 DM...
        Dann gibts noch etliche Hersteller die einfach BRI-Router im Programm 
        haben (Preistendenz unter 2.000 stark fallend..), z.B ASCEND, MIRO
        usw.. Wenn du unbedingt 4fach BRI haben willst, gibts eigentlich nur
        die Wahl zwischen Cisco und Ascend..
        h.. und weil du nach Ascend gefragt hast, hier habe ich noch ne 
        Preisliste von ascend gefunden (juli96), der max400  OHNE  BRI Port 
        kostet schon mal 15.750.-, das 4-fach BRI schlgt dann nochmal mit
        11.250 DM zu Buche... ich denke damit erbrigt sich ascend..:-( 
        Falls dir eine PC-Lsung nicht widerstrebt, knntest du noch netGW von 
        netcs verwenden (!link http://www.netcs.com;). Das ist eine Software
        fr SCO, AIX, Sun u.a und basiert bei PCs z.B auf den Karten von Diehl
        ISDN. netGW drfte mit weitem Abstand die meisten Protokolle und
        Optionen bieten, dafr mut du dich mit einem PC und den damit
        verbundenen Probleme anfreunden. So ein SCO-Lsung mit 4fach ISDN
        Karte + Software kostet aber auch so an die 10.000 DM.
        Wir haben inzwischen fast alle Banzai! und Co rausgermpelt, weil sie
        auf Dauer schlecht fern-administrierbar sind und eben bei weitem nicht
        die Stabilitt von Cisco oder anderen Stand-alone Routern haben..
        Letztendlich ist es eben eine Entscheidung ob die lieber etwas mehr
        Geld ausgeben willst, und dann luft es auf Anhieb, oder du baust dir
        so einen PC Router zusammen und bastelst eben rum... da mu jeder fr
        sich selber entscheiden... Wobei Teles einen echt an den Rand der
        Verzweiflung treiben kann, da die CAPI Versionen oft massive Probleme
        haben und man als 08/15 User an alte CAPI-Versionen nicht ohne
        Probleme ran kommt. Der Support bei Teles ist nicht gerade berauschend
        (0190-8er Nummer!). Dann kann man ruck-zuck 20-30 DM vertelefonieren
        ohne eine Lsung des Problemes erhalten zu haben...
!verboff
    Christian Kratzer <ck@toplink.net> ergnzte am 19. Okt 1996:
!verbon
        Cisco ist sogar billiger als Linux wenns um PRI geht. Oder schon mal
        geguckt was PRI Karten fr PC's kosten. ;)  Dann brauchte mann auch
        noch Treiber dafr etc...  Da ist mann schnell deutlich ber 20k.
        Eine 4000'er mit PRI bekommt man schon fr 12-15kDM.  Und wenn man
        versucht die Sache mit einzelnen S0's zu lsen wird's erst recht
        teuer...
        Fr Dialup bis 4 x BRI (was halt in eine kiste geht) ist Linux
        allerdings vom Preis/Leistung her unschlagbar.  Auch eine 2'te Kiste
        macht noch Sinn.
        Dann sollte man sich langsam mal nach einer PRI Lsung umsehen.
        Beides luft bei uns stabil und problemlos.
!verboff


!3Standleitungen

!old
Q: Wie funktionieren Verbindungsauf- und -abbau bei D64S ohne Signalisierung?
A: Winfried Haug <haug@seicom.net> schrieb dazu am 22. Sep 1996:
!verbon
        Da werden die Daten einfach rausgeschickt! Wenn du an einer D64S oder
        2MB Leitung das eine Ende abklemmst, sagt dir dein Router, da die
        Leitung selber "up" ist. Du hast - auer mit Ping o.. - KEINE
        Mglichkeit, zu erkennen, ob die Leitung weg ist oder nicht. (Bei ISPA
        z.B drehen sich die out-going "Rdchen"....)
        Das Einzige was du von deiner Seite messen kannst, ist der Loop zur
        nchsten Vermittlungsstelle. Wenn du statt Bchan1 auf Bchan2 gehst und
        Daten rausschickst, mten die wieder zurckkommen. Das sieht man dann
        an der Statistik. Dies setzt voraus, da die Telekom in der Vstelle den
        nicht benutzen Bchan auch so geschaltet hat.  Damit haben wir der
        Telekom mal nachgewiesen, da die Leitung selber einen Kabelbruch
        hatte...
        Was dir allerdings passieren kann, wenn du nicht automatisch davon
        ausgehst, da die Leitung da ist: wenn die Gegenseite noch nicht "up"
        ist, flieen keine Daten. Bei ISPA ist die z.B der Fall, weil der mit
        der Pseudo-Rufnummer 1tap bzw. 2tap und erst beim ersten Datenpaket
        loswhlt und das Protokoll hochfhrt. Einkommende Pakete werden
        schlicht ignoriert, u.a auch wegen der fehlenden Signalisierung....
        Nur bei S01 oder S02 Leitungen hat du einen D-Kanal und kannst was zum
        Signalisieren nehmen, die meisten mir bekannten Lsungen nutzen aber
        diese 16kb ebenfalls zur Datenbertragung und fahren dann 144kb statt
        128kb. Also versuch' es einfach mal, indem du die Daten losschickst,
        in der Annahme die Leitung ist vorhanden :-) im schlimmsten Fall laden
        die Daten im Nirvana...
!verboff

Q: Kann ich mit meiner Teles-Karte erfolgreich eine D64 Standleitung
   ansteuern?
A: Ab HiSax-Treiber 1.5/2.0 untersttzt isdn4linux auch D64 Standleitungen
   (mehr zum HiSax-Treiber siehe oben). Die Konfiguration erfolgt wie normal
   mit folgenden Besonderheiten. HiSax wird im leased Mode betrieben, etwa:
!verbon
        /sbin/telesctrl HiSax 5 0
!verboff
   falls als beim Laden des HiSax "id=HiSax" angegeben wurde. Wichtig sind
   nun neben der normalen Konfiguration folgende Befehle:
!verbon
       # binde Interface an 1. BChannel (,1 fuer 2.)
       /sbin/isdnctrl bind HiSax,0
       /sbin/isdnctrl eaz isdn0 1
       /sbin/isdnctrl addphone isdn0 out 2
       /sbin/isdnctrl addphone isdn0 in  3
!verboff
   falls "isdn0" als Interfacename genommen wurde. Das Interface mu weiter auf
   "up" gesetzt werden und eine Route darauf gelegt werden. Es gibt eine
   genauere Anleitung hierzu, die Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de>
   in der Mailingliste schon ab und zu gepostet hat.!br
   Marcus Graf <marcus@www.weinheim.de> hat seine Erfahrungen als kurze Info
   auf !link http://www.weinheim.de/isdn/index.html; abgelegt.

Organization: Marcus Graf Hard- & Software
To: usenet@mail.omikron.de (news), isdn4linux@hub-wue.franken.de
Date: Sat, 25 Jan 1997 17:31:11 +0100


Q: Kann ich zwei Kisten mit einer ICN-Karte ber eine D64s-Standleitung
   verbinden? Wie? Wo gibt's Dokumentation?
A: Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> schrieb dazu am 2. Jan 1997:
!verbon
          Das geht sicher. Haben wir hier so im Einsatz. Funktioniert
        auch stabil (Kernel >2.0.26 ist notwendig, da sonst ggf.
        Routerkomplettstillstand). Nur, wenn Du den Stecker des Kabels
        zum Terminaladapter rausziehst und wieder reinsteckst oder
        Dir die Telekom da einen Aussetzer fabriziert, dann mut
        Du auf beiden Seiten einmal (oder zweimal) auflegen lassen,
        damit die Leitung wieder steht. Das kann man notfalls mit einem
        "ping" und einem "isdnctrl hangup" per cron machen lassen.
        Weitere Doku auer der zum Sourcecode kenne ich nicht.
        Werde aber gerne bei weiteren Fragen helfen, da man mir
        schliesslich auch geholfen hat.
          Es gibt dabei mehrere Dinge zu beachten: LEASEDx ist die
        innumber auf dem Device; eine outgoing number ist nicht
        notwendig, da der Kernel (oder die Firmware, genau weiss
        ich das nicht) pseudomige, eingehende Rufe generiert,
        solange niemand "abgehoben" hat. Bei LEASEDx ist das kleine
        "x" durch die Nummer des S0-Interfaces zu ersetzen.
          Wir haben in den betreffenden Routern jeweils vier
        Interfaces (sie werden mit 0, 1, 2, 3, ... durchgezhlt),
        weshalb ich auf dem letzten Interface die LEASED-line
        betreibe. Das macht Sinn. Denn die anderen drei Interfaces
        dienen fr 6 B-Kanaele mit dial-up-Leitungen und es wird
        vom Kernel bei rausgehenden Rufen immer das erste freie
        Interface gesucht und dort rausgewhlt. Wenn man dann
        die Leased Line auf das Interface 0 legen wuerde, wre
        der zweite B-Kanal der Standleitung ja scheinbar (und
        nur scheinbar) noch frei. Der Kernel merkt aufgrund der
        aktiven Karte noch nichtmal, da kein D-Kanal zum Whlen
        an dem Interface dran ist und whlt und whlt und whlt.
          Zur Vorsicht habe ich aus dem Grunde auch ein weiteres
        ISDN-Netzinterface kreiert und exklusiv auf dem scheinbaren
        zweiten B-Kanal der Standleitung gebunden, damit bei 6 belegten
        Dialout-Lines nicht auch noch auf der Standleitung ein
        Waehlversuch gestartet wird.
          Noch ein wichtiger Stolperstrick ist, da bereits der erste
        reingehende Ruf, der pseudomig generiert wird, vom
        ISDN-Netzinterface abgenommen werden muss (sonst klappt
        wieder erst der Dritte und dann erst wieder der Fuenfte;
        genau weiss ich nicht warum, habe nur so eine Vermutung
        da das an den beiden B-Kanaelen liegt, fuer die abwechselnd
        ein Ruf generiert wird; eine D64s hat aber nur einen B-Kanal).
        Das sofortige Abnehmen erreicht man wie folgt:
        * Modul fr die ICN-Karte laden und konfigurieren (firmware
          laden, bus-reject, ...) ABER NOCH KEIN "icnctrl -d XXX leased"
        * Netzinterfaces des Kernel generieren mit innumber LEASEDx
          und allem anderen Schnickschnack (IP-Adresse, ...).
          Die Bindung zum entsprechenden S0-Interface nicht vergessen.
        * JETZT: icnctrl -d XXX leased
        Das Netzinterface mu also schon up sein, wenn "icnctrl -d XXX leased"
        abgesetzt wird. Denn mit diesem Befehl wird sofort der erste Ruf
        generiert und dann kann er gleich angenommen werden - und schwup
        steht die Leitung.
!verboff
   G. Richter <richter@ecos.de> schrieb noch zustzlich am 3. Jan 1997:!br
   Bei uns luft das (mit einem CISCO Router als Gegenstelle) seid fast zwei
   Monaten problemlos.!br
   Zu beachten ist, da die eaz auf 1 gestellt wird und mit icnctrl die
   Leitung auf leased umgestellt wird, der Rest bleibt wie bei der Wahlleitung
   (auer Telefonnumer und timeouts)!br
   Ein Beispielscript findet sich unter
     !link http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/~web/ISDN.html;

!old
Q: Kann ich auf einer ISDN-Leitung den einen Kanal als Standleitung und den
   anderen als Whlleitung benutzen?
A: Tomas Pospisek <tpo@spin.ch> schrieb uns:
!verbon
        Ja, das geht (zumindest in der Schweiz geht's). Achtung da man den
        richtigen Kanal erwischt ;)
!verboff

!old
Q: Ich hab 'ne Standleitung mit 'ner ICN aufgebaut, jedoch sind die
   ping-Zeiten zu lang.
A: Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de> schrieb dazu:
!verbon
        TIMER_BCREAD = Intervall fr B-Kanal-Poll (Einheit = jiffies = 20ms)
        TIMER_DCREAD = Intervall fr D-Kanal-Poll           dito
        FLAG_RBTIMER (und andere FLAG_...) entsprechende funktion aus dem
        Haupt Timer dispatcher aufrufen.
!verboff
   Tomas Pospisek <tpo@spin.ch> schrieb uns:
!verbon
        Den BCREAD hab ich wegen der Ping-Zeiten runtergesetzt, (war vorher
        auf 3) [Seit 2.0.16 auf 1 - die Red.]
        Die Auflsung des timers in Linux ist nur 20ms, so da
        ICN_TIMER_BCREAD=0 nichts bringt. Auerdem ist das Problem eher
        kosmetischer Natur. Beide (Sende- und Empfangs-) Routinen leeren
        jeweils die Queue, d.h. wenn richtig Traffic gemacht wird, wird bei
        jedem Zyklus nicht immer nur ein Fragment bertragen, sondern bis zu
        16. Der Karten-Puffer fat 16 Fragmente. Nur bei ping und Co. wird das
        sichtbar. FTP (oder auch Z-Modem ber ttyI) kommen mhelos auf
        nahezu 8k cps. Auerdem werden bei jedem Zyklus !u1beide!u0 Richtungen
        bedient, die Rechnung 20ms-receive + 20ms-send stimmt also nicht.
        Abgesehen davon 40ms ist ein wirklich guter Wert. Viele ISDN-Router
        (auch i4l vor der Reduzierung auf BCREAD=1) haben 60ms und mehr.
!verboff


!3SPV

Q: Was ist eine SPV?
A: SPV steht fr "semipermanente Verbindung" und ist eine (auslaufende)
   Spezialitt der deutschen Telekom. Es ist ein Zwischending zwischen
   Standleitung und Whlleitung. Wie bei einer Standleitung wird die
   Gegenstelle fest eingestellt. Im Gegensatz zur Standleitung wird die
   Verbindung jedoch nur bei Bedarf aufgebaut (was sehr schnell geht, viel
   schneller als bei einer Whlleitung). Da die Telekom die Leitung
   anderweitig verwenden kann, solange sie nicht bentigt wird, ist es
   billiger als eine Standleitung.

Q: Wie lange wird es noch SPVs geben?
A: Steffen Sledz <sledz@dgroup.de> schrieb dazu am 5. Dez 1996:
!verbon
        Wegen ein paar Klagen vor dem Europischen Gerichtshof gegen 
        die Telekom wohl bis Ende 1997. Wurde in den ensprechenden 
        Newsgroups gepostet und es knnte vielleicht auch was bei 
        !link http://www.birch.de; zu finden sein (der klagte nmlich).
!verboff

Q: Untersttzt isdn4linux SPVs? Wie?
A: Um die Untersttzung fr SPVs einzuschalten, mu vor die gewhlte Nummer
   ein "S" gesetzt werden. Das funktioniert (recht gut) sowohl in der
   Modememulation als auch bei der Definition von Netzinterfaces.


!3Channel Bundling

Q: Channel Bundling? Was ist das und wie kann ich es einsetzen?
A: Isdn4Linux untersttzt in der aktuellen Version zwei Varianten fr
   Channel Bundling:!br
     * !b1Raw Bundling!b0 (Konfiguration von sogenannten Slave-Kanlen)!br
     * !b1MPPP!b0 (basiert auf syncPPP)!br
   Beide Varianten haben z.Zt. eigene Vor- und Nachteile. Siehe dazu die
   nachfolgenden Fragen.

Q: Was ist Raw Bundling?
A: Raw Bundling funktioniert wie Raw-IP, nur eben mit mehreren Kanlen.
   Entsprechend erbt es alle prinzipbedingten Vor- und Nachteile von Raw-IP.
   Raw Bundling bentigt fr jeden bentigten Kanal ein eigenes Netzinterface.
   Ein Netzinterface, das sog. Master-Interface, steuert den Verbindungsauf-
   und -abbau. Fr jeden weiteren Kanal wird ein weiteres, sog.
   Slave-Interface konfiguriert, das bei Bedarf automatisch vom
   Master-Interface dazugeschaltet wird.

Q: Wie verwende ich Raw Bundling?
A: Das Master-Interface wird wie normal mit
!verbon
       isdnctrl addif <master-interface>
!verboff
   erzeugt und entsprechend konfiguriert. Fr alle bentigten Slave-Kanle
   werden nun entsprechende Slave-Interfaces erzeugt mit dem Kommando
!verbon
       isdnctrl addslave <master-interface> <slave-interface>
!verboff
   und normal konfiguriert (z.B. "isdnctrl sdelay <slave-interface> <delay>").

Q: Welche Vor- und Nachteile hat die Verwendung von Raw Bundling?
A: Raw Bundling hat zunchst alle Vor- und Nachteile von Raw-IP.
   Im Vergleich zu MPPP hat Raw Bundling darber hinaus den Vorteil, da
   isdn4linux je nach Last selbstttig die bentigten Slave-Kanle auf- und
   wieder zumacht. Leider gibt es mit Raw Bundling z.Zt. noch erhebliche
   Durchsatzprobleme. Siehe dazu die ergnzenden Fragen weiter unten.
   
Q: Gibt es ein funktionierendes Beispielskript fr Raw Bundling?
A: Ja, der FAQ-Redaktion liegt ein entsprechendes Skript von Robert O'Kane
   <okane@em.uni-frankfurt.de> vor. Es kann entweder von Robert oder von uns
   bezogen werden.

Q: Wie ist der aktuelle Stand mit Raw Bundling?
A: Robert O'Kane <okane@em.uni-frankfurt.de> schrieb dazu am 27. Dez 1996:!br
   After starting up 2.0.27 I have started again with channel
   bundeling with a bit more success than before.
!verbon
        1st: There seems to have been a change in the "BogoCharsPerSecond"
             calculations. This now gives values (for me) from 60 ->101.
             The values used by the isdn-net code for starting the slaves is
             still set to 7000 cps!  Needless to say it doesn't see these
             values anymore. After setting it to 75, I get the channels
             starting again.
        2nd: With 1 B-channel,  I get   8K /sec (full)
             With 2 B-Channels, I get ~14K /sec (~88 % util.)
             With 3 B-Channels, I get ~18K /sec (~75 % util.)
             With 4 B-Channels, I get ~15K /sec (~50 % util.)
!verboff
   All cards Teles 16.3, Euro ISDN, Linux 2.0.27, Libc-5.4.13, binutils
   2.7.0.3, Pentium 100 <-> 486DX4/100.!br
   This is with rawip/HDLC, 15sec slave delay/ ftp transfer of 100Mb file.
   These results are not the most accurate but show the general results.
   There was no apparent differnce when using the teles or the HiSax
   drivers.!br
   While watching the bogo-cps (isdnctrl verbose 4), I can see the 
   values for each B-channel holding arround 80 until the 4'th B-channel
   kicks in. Then the values become erratic.!br
   1 channel 101, 2nd 40, 3rd 0(!), 4th 40....!br
   Question: How could I check if the isdn-net interface is being
   starved or if the scheduling algorith is just not being too smart at
   these bit-rates?!br
   Has anyone else done/had these kinds of experiences ?
   Robert O'Kane <okane@em.uni-frankfurt.de> ergnzte am 1. Feb 1997:
     I now use 2.0.28 and HiSax 1.5 with NO difference in bandwidth.
   (I also choose 70 for the CPS trigger and 30 seconds slave delay).
     Could you also try setting isdnctrl verbose 4 and watch the bogocps
   calculations for the channels during a ftp transfer. What I think you
   will see is that some of the channels don't send at full speed. I think
   this is a problem with the kernel/IRQ interaction not feeding the
   channels enough data. Could it be that the kernel buffers are not large
   enough for more that 3 channels of data? This could be an explaination
   of why the user-space PPP program can get more data our and into the
   kernel.

Q: Was ist MPPP?
A: MPPP oder MP oder MPP (Warnung: MP ist auch ein Acronym fr 'Multi 
   Processor') steht fr Multi Point to Point und bedeutet die Bndelung
   mehrerer Kanle zu einem logischen Strom. Es ist eine Variante des normalen
   syncPPP und erbt entsprechend alle dessen prinzipbedingten Vor- und
   Nachteile.!br
   Da der ipppd alle Kanle selbst verwaltet, wird - im Gegensatz zu Raw
   Bundling - lediglich ein Netzinterface bentigt, das als Schnittstelle zum
   ipppd dient. Anliegenden Daten verteilt der ipppd nach dem
   Robin-Round-Verfahren auf alle verfgbaren Kanle. Diese Kanle mssen
   nicht notwendigerweise ISDN-Kanle sein, vielmehr knnen theoretisch auch
   reine Modemverbindungen oder gar ISDN-Kanle mit Modemverbindungen gemischt
   verwendet werden. Im folgenden wird jedoch allein auf die Verwendung von
   ISDN-Kanle eingegangen.

Q: Wie benutze ich MPPP?
A: Zunchst mu fr den ipppd ein (normales) Interface definiert werden (z.B.
   "isdnctrl addif ippp0" usw.). Der ipppd mu beim Start mit der Option "+mp"
   aufgerufen werden, damit er MPPP verwendet. Zum Aufbau einer Verbindung mu
   zuerst der "Master" oder Initial-Ruf aktiviert werden (z.B. mit isdnctrl
   dial). Danach knnen die Slave-Kanle mit dem Kommando
!verbon
        isdnctrl addlink <device>
!verboff
   hinzugefgt, und mit
!verbon
        isdnctrl removelink <device>
!verboff
   wieder geschlossen werden (siehe i4l-Anleitung fr mehr Informationen). In
   der Datei etc/rc.isdn.syncppp.MPPP im isdn4k-utils-Paket findet sich 
   eventuell ein Beispielscript (bei einigen i4l-Versionen fehlt sie leider).

Q: Welche Vor- und Nachteile hat die Verwendung von MPPP?
A: Nachteilig ist, da die Slave-Kanle "manuell" aktiviert werden mssen. Der
   ipppd kann nicht lastabhngig selbst Slave-Kanle auf- bzw. wieder zumachen.
   Die normalen automatischen Funktionen des ipppd funktionieren teilweise
   unzuverlssig (auto hangup) oder gar nicht (auto dial).
   Dies ist anders bei anderen Einbettungsverfahren (encapsulations). Dafr
   ist der Durchsatz recht gut (ca. 30 KB/s bei 4 Kanle).

!old
Q: Ich habe MPPP ausprobiert, aber es geht nicht. Im Debug-Log steht ungefhr
!verbon
        ...
        rcvd [0][proto=0x3d] c0 00 00 00 80 fd 01 01 00 0a 
        ...
        sent [0][LCP ProtRej id=0x2 00 3d c0 00 00 00 80 fd 01 
        ...
!verboff
A: Hier ist vergessen worden, MPPP/RFC1717-Untersttzung im ISDN-Subsystem 
   einzucompilieren. Recompilieren Sie den Kernel mit gesetzter Option.

!old
Q: Ich nutze MPPP. Leider hngt es, wenn nur ein einziges Packet verloren
   geht.
A: Szemethy Tivadar <tiv@sch.bme.hu> schrieb dazu am 11. Okt 1996:
!verbon
        Ich habe einen Schreibfehler in Kernel 2.0.20 gefunden, der jedoch auch
        in neueren Kernels existiert.
        Wenn man die folgende Zeile in isdn_ppp.c:
        (function isdn_timer_funct())
          #if (defined CONFIG_ISDN_PPP ) && (defined ISDN_CONFIG_MPP)
        in
          #if (defined CONFIG_ISDN_PPP) && (defined CONFIG_ISDN_MPP)
        ndert, wird's mit MPP Verbindung eher klappen.
        Ohne diese nderung hngt sich MPP schon beim Verlust eines einzigen
        Paketes auf.
!verboff
   [Der Bugfix wird inzwischen wohl seinen Weg ins Kernel gefunden haben - die
   Red.]


!2Troubleshooting


!3Allgemein

Q: Mein isdn4linux funktioniert nicht! Wie gehe ich am geschicktesten bei der
   Fehlersuche vor?
A: Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
!verbon
        1. Als erstes sollte berprft werden, ob beim Booten alles
           funktioniert.
           Gibt es ungewhnliche Fehlermeldungen in /var/log/messages?
           Sind nach dem Booten alle Programme aktiv, die gestartet werden
           sollten (mit ps berprfen, bzw. fuser /dev/xxx)?
           HiSax wird nicht starten, wenn irgendetwas nicht funktioniert.
           Der alte Teles-Treiber dagegen kann durchaus scheinbar fehlerlos
           gestartet werden, ohne da er tatschlich funktioniert.
           Siehe dazu die Fragen unter Troubleshooting|Teles.
        2. Als zweites ruft man sich selbst mit dem Telefon an. Die
           Telefonnummer sollte in /var/log/messages angezeigt werden (in
           einer Message nach dem Muster: "isdn_tty: call from XXX -> YYY
           ignored"). Ansonsten wurden die Treiber vielleicht schon beim
           Booten nicht korrekt gestartet?
        3. Als drittes werden die eigenen Experimente mit der Modememulation
           fortgesetzt. Aufgrund der unterschiedlichen Dienstekennung kann man
           leider weder das eigene Fax noch das eigene Telefon zum Klingeln
           bringen, wir mssen anders vorgehen. Wir ffnen auf zwei
           verschiedenen Konsolen "minicom -s" als Root und setze die erste
           Konsole in "Serial Port Setup|Serial Device" auf /dev/ttyI0, die
           zweite auf /dev/ttyI1. Danach "Exit" anwhlen und die
           Modememulation jeweils mit "ATZ" und "AT&Exxxxxxx" (xxxxxxx ist die
           eigene MSN ohne Vorwahl - das, was bei Schritt 2 in
           /var/log/messages als YYY angezeigt wurde) initialisieren.
           Jetzt kann's losgehen: auf der ersten Konsole whlt man seine
           eigene Telefonnummer mit ATDxxxxxxx an. Auf der zweiten Konsole
           sollten nun "CALLER NUMBER: xxxxxxx" und "RING" angezeigt werden.
           Nimmt man nun den Anruf auf der zweiten Konsole mit "ATA" an,
           sollte auf beiden Konsolen "CONNECT 64000/X.75" angezeigt werden,
           danach kann man sich gegenseitig Zeichen auf die jeweils andere
           Konsole schreiben (um auch die eigenen Zeichen zu sehen, mu man
           das lokale Echo einschalten).
        4. Als viertes kann man nun eine bekannte ISDN-Mailbox anwhlen. Wer
           keine in der Nhe hat, kann sich auch bei Gernot einwhlen, siehe
           Frage "Gibt es Rechner, die einen Gastzugang bieten, wo ich mein
           isdn4linux testen kann?".
           Bei Problemen mit der Modememulation siehe
           Troubleshooting|Modememulation.
        5. Als fnftes kann man sich nun an die Konfiguration der
           Netzinterfaces sowie ipppd wagen. Das bereitet Anfngern (und nicht
           nur denen) erfahrungsgem die meisten Probleme. Wer sich die Sache
           etwas erleichtern will, und mit asyncPPP zufrieden ist (zur
           Bedeutung von asyncPPP siehe Frage "pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP
           - was ist das? Was soll ich einsetzen?"), kann den normalen pppd
           ber die Modememulation (also /dev/ttyI*) laufen lassen.
!verboff
   Ansonsten empfiehlt es sich sehr, eine Howto-Anleitung/Beispielskripte zu
   verwenden (siehe Frage "Wo kann ich Skripte und andere Information fuer die
   Konfiguration von i4l finden?"). Zum Testen kann man den eigenen Provider
   oder auch einen der Gastzugnge benutzen (siehe Frage "Gibt es Rechner, die
   einen Gastzugang bieten, wo ich mein isdn4linux testen kann?"). Letzteres
   hat den Vorteil, da man sich die Logfiles sowie eine funktionierende,
   stabile Konfiguration ansehen kann. Wenn z.B der Zugang mit ipppd
   fehlschlgt, kann man sich per Anwahl ber die Modememulation (oder gar
   mit einem konventionellen Modem) darber informieren, was auf der anderen
   Seite vorgeht. Nicht jeder Provider ist so kooperativ... :-)

!old
Q: Ich habe Probleme beim Compilieren von isdn4k-utils-2.0. "ncurses.h" bzw.
   "panel.h" wird nicht gefunden. Es existiert aber eine "curses.h".
A: Man mu einen Link setzen:
!verbon
        ln -s /usr/include/curses.h /usr/include/ncurses.h
!verboff
   Andreas Herbst <herbst@wiwi.uni-frankfurt.de> schrieb dazu:
!verbon
        Ich habe allerdings keine neuere Distribution gesehen (weder Slackware 
        noch Debian), die ein vollstndiges ncurses packet besitzt.  
        /usr/include/ncurses.h ist vorhanden - manchmal heist es halt
        curses.h, aber das include File panel.h mu man sich trotzdem aus
        einem Original ncurses Paket holen.
!verboff
   Thomas Baetzler <bath0011@FH-Karlsruhe.de> antwortete darauf:
!verbon
        Bei Debian sollte man halt neben ncurses auch ncurses-dev installiert
        haben, wenn man selbst etwas darauf aufsetzendes compilieren will.
          bash$ dpkg -S panel.h
          ncurses3.0-dev: /usr/include/panel.h
!verboff
   [Analog sollte man im Makefile LDFLAGS von "-lcurses" auf "-lncurses"
   umstellen - die Red.]

Q: Warum klingeln weder mein Telefon, noch mein Fax, wenn ich sie mit
   isdn4linux anwhle?
A: Isdn4linux setzt "digitale Daten" als eigene Dienstekennung, wenn es
   irgendwo anruft. Die Vermittlungsstelle wird solche Anrufe nicht auf analoge
   Gerte wie Telefon oder Fax weiterleiten.

!old
Q: Wenn i4l einen B-Kanal benutzt, ist der andere blockiert (reingehend wie
   rausgehend)
A: Dieses Verhalten ist typisch fr ein vertauschtes a/b-Kabeladernprchen. 
   Einige NTBAs von Quante hatten eine falsche Beschriftung. Bei ihnen trat 
   genau das beschriebene Verhalten auf, wenn die Tk-Anlage am NTBA, die 
   ISDN-Karte aber ber die Federklemmen angeschlossen war. Sobald ein 
   Gert den Bus aktivierte, kam das andere nicht mehr zum Zuge. Siehe auch
   noch nchste Frage.

Q: In der Anleitung zu meinem NTBA steht ein vertauschtes a/b-Kabeladernprchen
   htte keinen Einflu auf die Funktionsweise?
A: Dazu schrieb Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> am 21. Jan 1997:
   Aber nur, wenn bei allen Gerten a/b oder a2/b2 vertauscht sind.
   Wenn die Gerte jeweils einzeln gehen, ist die Zuordnung von
   Sende- und Empfangs-Prchen schonmal richtig.

Q: Wie kann ich austesten, ob bei mir ein a/b Kabeladernprchen vertauscht ist?
A: Dazu schrieb Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> am 21. Jan 1997:!br
   Ganz einfach ich gehe vom Westernstecker aus:
   4 adern sind belegt:
!verbon
       | | | | 
       | | | |
       1 2 3 4
!verboff
   Dann kanst Du versuchen 1<>4 oder 2<>3  oder beides zu vertauschen..
   Nie aeussere mit inneren vertauschen. [Dabei wrden RX und TX Leitungen
   vertauscht, und nichts ginge mehr - die Red.]!br
   Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb zum gleichen Thema
   am 21. Jan 1997:!br
   Ich gehe mal davon aus, da du die Teles nicht ber die RJ45,
   sondern ber eine am NT angeklemmte Busleitung angeschlossen
   hast. (?). Dann mach die Klappe auf, tausche a1 gegen b1.
   Probieren. Geht's nicht, zurck, und a2 gegen b2 tauschen.
   Geht auch das nicht, beide tauschen, wobei ich dann eher
   den Verdacht htte, da das RJ45-Kabel vom Telefon verdreht
   ist (das tauscht dann nmlich _beide_). Solange {a|b}1 und
   {a|b}2 dabei erhalten bleibt, kann auch nichts kaputt gehen.
   Willst du sichergehen, dann vor dem Anstecken der Gerte
   zwischen Pin 4 und 5 bzw. 3 und 6 der Dose messen, dort
   darf keine Spannung liegen, zwischen 3 und 4 bzw. 6 und 5
   je 40 V, Plus an 6 bzw. 3.!br
   Waren doch beide Gerte per RJ45 angestpselt, dann ist eins
   der Kabel verdreht. Das passiert in der Regel dann, wenn einer
   der RJ45-Stecker verkehrtrum angequetscht wurde (a1/b1 liegen
   innen, a2/b2 auen, die Zuordnung Sende-/Empfangsprchen bleibt
   also erhalten), dann brauchst du nur einen neuen Stecker und
   natrlich die Quetschzange fr RJ45, alten ab, neuen andersrum
   drauf.!br
   Selbstverfreilich kannst du mit der Kabel-FAQ auch einfach
   alles mit einem Multimeter durchprfen.

!old
Q: Trotz deaktiviertem Anklopfen bekommt ein Anrufer bei mir kein Besetzt,
   obwohl weder i4l noch ein anderes Gert auf diese MSN eingestellt ist.
   Selbst wenn alle verfgbaren B-Kanle durch isdn4linux oder durch einen
   anderen Nutzer vergeben sind, bekommt ein weiterer Anrufer kein Besetzt.
   Das ist auch dann so, wenn ich den Audio-Support von isdn4linux ausschalte.
A: isdn4linux sendet "ungezogenerweise" als Reaktion auf hereinkommende
   Anrufversuche ein ALERT an die Vermittlungsstelle. Dieses wird auch
   nicht spter durch ein RELEASE zurckgenommen. Deshalb gibt die
   Vermittlungsstelle immer ein Freizeichen statt einem Besetztzeichen.
   Dazu schrieb Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> am 11. Okt 1996:
!verbon
        Da ich gerade keinen Patch zur Hand habe, erklr ichs mal so: in
        linux/drivers/isdn/teles/callc.c nach CC_ALERTING_REQ suchen und
        diese Zeile auskommentieren. Das sollte dann so aussehen:
          if (((chanp->chan & 1) + 1) & chanp->para.bchannel) { /* \
              chanp->is.l4.l4l3(&chanp->is, CC_ALERTING_REQ, NULL); */
              FsmChangeState(fi, ST_IN);
              if (chanp->debug & 1)
        Das ist die saubere Lsung. Fr Datenverbindungen wird kein ALERT
        bentigt oder erwartet. Fr die Voice Anwendungen ist das Alert nur
        dann wichtig, wenn man mehrere "Klingelzeiten" abwarten mchte.
!verboff
   Inzwischen hat Karsten dem FAQ-Team geschrieben (14. Okt 1996):
!verbon
        Es gibt [bei HiSax-Versionen<1.2 - die Red.] kein Alerting mehr.
!verboff
   Ein verbesserter HiSax ist herausgekommen (Version 1.2). Dieser hat 
   ein funktionierendes Alerting.

!old
Q: Wenn der Router aktiv ist, bekommen anrufende Kunden ein Freizeichen, auch 
   wenn gerade ein Supportgesprch gefhrt wird. Dies erweckt den Eindruck, 
   da die Mitarbeiterin nicht ans Telefon geht.
A: Von Jan den Ouden <denouden@groovin.xs4all.nl> wurde dazu vor kurzem ein 
   Patch geposted. Man suche im Archiv oder wende sich an Jan.

!old
Q: Warum kann ich meine ISDN-Module nicht mehr entladen ("isdn: Device or
   resource busy"), obwohl ich alle ISDN-Anwendungen geschlossen habe?
A: Greift noch irgend ein Programm auf ein ISDN-Device zu?
   Sind auch alle Getty's entfernt?!br
   Luft noch isdnlog, imon, iprofd etc?!br
   Vielleicht liegt noch ein Route auf dem Interface und ist noch nicht 
   mit "route del xxx" gelscht?!br
   Eventuell wurde aber auch das Interface ippp0 nicht auf down 
   gesetzt und konnte deswegen nicht entfernt werden. Das kann daran liegen, 
   da der ipppd nicht auf das Signal 15 reagiert und mit "kill -9 
   <ipppd pid>" beendet wurde. Dabei bleibt vermutlich das interface ippp0 
   im Zustand "up".!br
   Hier ist auch ein "fuser -v /dev/isdn* /dev/ippp* /dev/cui* /dev/ttyI*"   
   sehr aufschlureich. Dieses hilfreiche Programm zeigt an, welcher Proze
   die angegebenen devices verwendet.!br

Q: Ich habe jetzt sicher alle ISDN-Anwendungen beendet. Trotzdem kann ich
   manchmal meine ISDN-Module nicht mehr entladen ("isdn: Device or resource
   busy")?
A: Solche sporadischen Fehler kann man durch das Einfgen einiger Sleep's
   zwischen den Entladebefehlen in den Griff bekommen.

Q: Es klappt immer noch nicht mit dem Entladen. Ich setzt Callbacks ein.
A: Siehe dazu die Frage "Irgendwie kommt der Module-Count bei Callbacks
   durcheinander. Wie kann ich jetzt meine ISDN-Modul entladen?" im Abschnitt
   "Callback" im Kapitel "Troubleshooting".

!old
Q: Meine Gebhrenimpulse Typ A werden nicht korrekt bermittelt, obwohl die
   Telekom sagt, da sie geschaltet seien.
A: Peter Gramlich <peter.gramlich@wiwi.uni-karlsruhe.de>: 
!verbon
        Manche hatten schon das Problem, da die Telekom die Gebhren-Info nur 
        fr bestimmte Dienste aktiviert haben. Die mssen das offensichtlich 
        fr jede Dienstart (Voice, Daten, G4-Fax,...) getrennt machen.
!verboff

Q: Meine TK-Anlage erzeugt etwa jede Stunde einen Bus-Reset des internen
   S0-Busses, danach nimmt isdn4linux nicht mehr ab?
A: Ab HiSax 1.5 bersteht auch isdn4linux den Bus-Reset.

!old
Q: Meine Ascotel PBX bringt i4l (am internen Bus) zum Absturz.
A: Herbert Rosmanith <herp@wildsau.idv.uni-linz.ac.at> schreibt hierzu:
!verbon
        Ich denke, ich habe den Grund dafr gefunden, warum die Ascotel PBX
        Linux abschiet. Es ist kein bergroer "FACILITY"-Frame, wie ich 
        frher mal schrieb, sondern ein Frame eines unbekannten Protokolls
        (0x44, whrend EDSS1=0x08 und DIS_N0=0x40, DIS_N1=0x41).
        [...]
        Jan den Ouden <denouden@groovin.xs4all.nl> hat dafr ja schon einen 
        Patch gemacht, welcher solche Frames einfach miachtet. Ja, ich *habe* 
        diesen Patch ausprobiert... aber entweder habe ich irgendwas 
        frchterlich falsch gemacht (z.B. Module nicht richtig geladen?) oder
        es gab einen anderen Grund fr den Crash. Und wieder wei ich nicht
        mehr weiter :-( Ich habe gerade den 2.0.18 ausprobiert und versucht,
        einfach einen Hexdunp der unbekannten Frames zu machen anstatt sie zu 
        interpretieren - und jetzt strzt die Maschine nicht mehr ab. Und
        genau jetzt habe ich 2.0.20 probiert und sie ist auch nicht
        abgestrzt. *Schulterzuck*, Konfusion...
        Egal, wenn das wirklich nicht der Grund des Crashes ist, denke ich
        immer noch, da Jan's Patch in den ISDN-Standardtreiber eingebaut
        werden sollte. Es ist keine gute Idee, da Frames, die nicht vom Typ
        1TR6 sind, voreinstellungsmig als EDSS1-Frames interpretiert werden.
        Anmerkung: Der Patch, der hierzu gepostet wurde, hat noch einen bsen
        Bug: X.75 geht damit nicht mehr!
!verboff
   [Mittlerweile sollte der HiSax-Treiber (>=1.5) mit solchen Problemen
   zurechtkommen - die Red.]

Q: Meine Teles 16.3 funktioniert hinter einer Quante IS-2 (baugleich
   zur Ackermann Euracom 181) nach einem Reset nur, wenn ich:
!verbon
        1. TK-Anlage ausstecken
        2. PC abschalten
        3. TK-Anlage einstecken
        4. PC anschalten
!verboff
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 13. Jan 1997:!br
   Das sollte ab HiSax 1.5 weg sein. (Tei remove Problem).

!old
Q: Ich hnge hinter einer alten TK-Anlage, und bekomme beim Versuch
   rauszuwhlen immer wieder eine Ablehnung mit Cause 64?
A: Wolfgang Hamburg <wh@jumping.baltic.de> schrieb am 8. Okt 1996:
!verbon
        Cause 64 bedeutet "invalid information element contents" und ist aus
        dem 12TR7 Protokoll, das von Anlagen (bei uns Octopus-M) intern
        gefahren wird. 12TR7 beinhaltet 1TR6. Mehr wei ich dazu nicht. Die
        Quelle ist ein netter Telekommensch. Dort gibt es "Richtlinien", die
        die Protokolle beschreiben.
!verboff

Q: Ich bekomme meine TK-Anlage, eine proprietre Siemens Hicom, nicht zum
   Laufen?
A: Sven Engelhardt <sven@sik.de> schrieb hierzu am 20. Jan 1997:!br
   Die Techniker haben an digitalen Nebenstellen immer etwas lnger zu
   basteln. Tip: Es gibt eine Einstellung fuer die Nebenstelle, nennt sich
   "DSS1 mit EAZ", die kann aber nur ein Techniker einstellen. Damit
   funktioniert ISDN meistens mit geladenem DSS1-Treiber. Zumindest unter
   WIN/DOS. Die Defaulteinstellung der Anlage ist meist "1TR6 mit MSN" (don't
   flame me, it's real).!br
   (Meine letzten Erfahrungen mit SIE* TA sind allerdings schon ein gutes Jahr
   alt, seitdem mach' ich um die Dinger einen Bogen. La Dich trotzdem nicht
   unterkriegen, es gibt ein paar tausend Software-Patches fuer die HiComs,
   die Techniker mssen nur wollen. Manchmal hilft's, mit dem Techniker
   zusammen ins Programmierhandbuch zu schauen und ihm die Seite mit den
   Einstellungen fr digitale Nebenstellen rauszusuchen.)

!old
Q: isdnctrl liefert einen "buserror" wenn ich mir meine Konfiguration ansehen
   will?
A: Christian Kratzer <ck@toplink1.toplink.net> lieferte einen Patch:
!verbon
        diff isdnctrl.c.dist isdnctrl.c
        240c240
        <   if (strlen(cfg.slave))
        ---
        >   if (cfg.slave && strlen(cfg.slave))
!verboff
   [Drfte mittlerweile lngst gefixt sein - die Red.]

!old
Q: Nach einem Hangup erscheint in der Ausgabe von /dev/isdnctrl ein
   "no routine". Wurde die Leitung nun freigegeben oder ist noch ein Bug im
   Treiber?
A: "no routine" bedeutet nicht immer, da im Treiber etwas nicht
   funktioniert. Manchmal sendet das Link-Level-Modul berflssige
   Kommandos, die der Teles-Treiber nicht bentigt und mit einem "no routine"
   beantwortet.

!old
Q: Ich bekomme lauter "HSCX RME out of buffers" Meldungen ins syslog.
A: Original-Antwort von Jan den Ouden <denouden@groovin.xs4all.nl>:
   Die "HSCX RME out of buffers"-Meldung bedeutet, da der Treiber keine
   Empfangspuffer mehr brig hat. Empfangene Frames werden alle paar 
   Millisekunden bearbeitet, und in der Zwischenzeit mssen die Frames 
   gepuffert werden. Voreinstellung sind 6 Puffer. Jeder Frame bentigt
   einen Puffer, ganz egal wie gro er ist. Wenn eine Anzahl von sehr 
   kleinen Frames in schneller Folge gesendet wird, kann es passieren, da
   die Puffer berlaufen. Scheint jedenfalls so, da das passiert. In 
   teles.h sind drei Zeilen, die die Anzahl und Gre der Puffer festlegen:
!verbon
        #define HSCX_RBUF_ORDER 1 
        #define HSCX_RBUF_BPPS 2 
        #define HSCX_RBUF_MAXPAGES 3 
!verboff
   Die Gre der einzelnen Puffer ist in etwa
!verbon
        (4096<<HSCX_RBUF_ORDER)/HSCX_RBUF_BPPS 
!verboff
   Die obigen Angaben fhren etwa zu Puffern der Gre 4k. Die Anzahl
   der Puffer ist HSCX_RBUF_BPPS*HSCX_RBUF_MAXPAGES, was im Normalfalle 6
   ergibt. Diese Zahl kann man erhhen, indem man HSCX_RBUF_MAXPAGES 
   vergrert. Dieser Wert ist lediglich ein Limit, die Puffer werden nicht
   alloziert, wenn sie nicht gebraucht werden.!br
   [Das gleiche kann man bei "HSCX RFP out of buffers"-Meldungen machen - die
   Red.]!br
   Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> ergnzt noch:
!verbon
        Diese Fehler passieren gerne mit schlechten Sound-Karten bzw.
        Sound-Treibern, die die Interrupts zu lange disablen!
!verboff

Q: Mein pppd bzw. ipppd hat Probleme mit der PAP bzw. der CHAP
   authentification.
A: Siehe dazu die entsprechenden Fragen im Abschnitt "Sync-PPP".

!old
Q: Ich bekomme den Fehler "SIOCADDRT: Invalid argument", wenn ich route
   mitteile, da es auf isdn0 weiterrouten soll.
A: <tpo@spin.ch> schrieb dazu am 8. Okt 1996:
!verbon
        Ich hatte den gleichen Fehler, bis ich die korrekte Netmask angab.
!verboff

Q: Wo finde ich eine bersicht aller causes?
A: Klaus Kmpf <kkaempf@progis.de> schrieb hierzu:
   Spontan fllt mir da die ISPA Dokumentation ein. Schau doch mal in
   !link ftp://ftp.biochem.mpg.de//pc/isdn;.

Q: Bei meiner ELSA-Karte blinkt fters die LED, die den Verlust der TEI
   anzeigt. Meine Verbindungen sind leider auch fter gestrt...
A: Jens Ey <jens@jeyhh.shnet.org> schrieb am 29 Dec 1996:!br
   Diese blinkende LED wird oft verursacht durch schlechte Kabel oder einen
   zu langen oder unterminierten S0 Bus. Das hat mir ELSA mitgeteilt nachdem
   ich mich bei denen ber das gleiche Problem beschwert hatte. Ein neues
   Kabel - und schon lief alles wunderbar.!br
   Paul Slootman <paul@wau.mis.ah.nl> schrieb dazu am 2. Jan 1997:!br
   Jan den Ouden vermutete (in einer niederlndischen Newsgruppe), da die
   niederlndische Telefongesellschaft manchmal nachts "ein TEI wegwirft".

Q: Mein ISDN-Treiber strzt mir ab! Da ich es als Modul konfiguriert habe,
   ndern sich die Adressen bei jedem Laden. Wie finde ich heraus, wo der
   Treiber abstrzt?
A: Der Treiber wird dazu mit dem Befehl "insmod -m" geladen. Die Ausgabe wird
   mu noch etwas bearbeitet werden, um ihn in eine Form analog zu System.map
   umzuwandeln.!br
   Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de> schrieb dazu am 17. Okt 1996:
!verbon
        insmod -m isdn.o | sort | sed -e 's/   / T /g' |
            egrep '.* T [a-z,A-Z,_]+' > /etc/isdn/isdn.map
        cat /System.map /etc/isdn/isdn.map > /iSystem.map
!verboff
   [Die Zeile, die mit "|" endet, mu mit der nachfolgenden zusammengefat
   werden!]!br
   iSystem.map sollte nun anstelle von System.map zur Fehlersuche verwendet
   werden.

Q: Meine Festplatte wird sehr aktiv, wenn isdn4linux luft. Wie kann ich das
   abschalten?
A: Mit "isdnctrl verbose 0", sowie Entfernen der "debug"-Option fr den ipppd.


!3Teles-Treiber

!old
Q: Woran erkenne ich, da meine Teles-Karte (oder eine kompatible Karte)
   vom Teles-Treiber korrekt erkannt wurde?
A: Beim Booten mu eine Meldung wie "kernel: HSCX version A:5 B:5" sowie
   "kernel: channels 2" in /var/log/messages eingetragen werden. Auch
   "A:4 B:4" ist o.k. Alle anderen Werte (insbesondere A:0 B:0 und A:f B:f) 
   zeigen an, da die Karte nicht richtig erkannt wurde.

Q: Welches ist der Name meines Teles-Treibers (insbesondere wenn eincompiliert
   im Kernel)?
A: Der Name ist das, was (beim Laden als Modul) mit "teles_id" angegeben wurde.
   Wurde lilo verwendet, dann ist der Name ebenfalls das, was mit "teles_id"
   angegeben wurde. Wurde der Teles-Treiber in den Kernel fest eincompiliert,
   dann ist der Name ein einfaches "" (zwei mal Anfhrungsstriche oben).
   Der Name kann auch durch ein "cat /dev/isdninfo" herausgefunden werden,
   er wird bei "idmap" angezeigt.

!old
Q: Ich bekomme beim Booten "HSCX version A:5 B:5", habe aber trotzdem den
   Eindruck, da meine Teleskarte nicht korrekt erkannt wird. Was kann
   ich noch berprfen?
A: Wilhelm Schulte <schulte@wrds1.urz.uni-wuppertal.de> schrieb dazu:
!verbon
        Am besten berprfen, ob der Interrupt korrekt registriert ist. Mit 
        "cat /proc/interrupts" kann man das testen. Folgender Eintrag weist
        auf einen Fehler hin:
          11:        0 + teles
        Die 11 ist korrekt, solange die Teleskarte auf Interrupt 11
        konfiguriert wurde. Die 0 jedoch bedeutet, da die Teleskarte keine
        Interrupts akzeptiert, und damit nicht funktioniert. Das ist der
        bekannte "Busy"-Bug, er kann durch das Entladen und Neuladen der ISDN-
        Module wieder behoben werden. Der IRQ-Zhler mu nicht unbedingt auf 0
        stehen, auch niedrige Werte ungleich 0 weisen auf das selbe Problem
        hin. Man kann das relativ einfach testen:
          1. cat /proc/interrups, Zhlerstand merken
          2. Mit dem Telefon den Rechner anrufen.
          3. Nochmal cat /proc/interrupts, der Zhler mu sich nun
             gravierend vom ersten Wert unterscheiden. 
!verboff
   Siehe auch "Ich bekomme immer BUSY wenn ich meine ISDN-Mailbox anwhle".
   Analog kann man natrlich auch mit "cat /proc/ioports" die IO-Ports 
   berprfen.

!old
Q: Warum sollte ich nach Mglichkeit IRQ 12 und 15 fr die ISDN-Karte 
   vermeiden?
A: Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb hierzu:
!verbon
        Bei PCI-Boards niemals IRQ 12 benutzen. Der wird manchmal von der
        Busmaus benutzt (auch dann, wenn man gar keine hat und fr sie den 
        IRQ nicht aktiviert hat), daher geht der IRQ manchmal verloren, und
        man bekommt es mit Fehlern zu tun.
        Bei PCI-Boards niemals IRQ 15 benutzen. Der wird manchmal vom IDE 2
        benutzt (auch dann, wenn man den gar nicht nutzt und fr ihn den 
        IRQ nicht aktiviert hat), daher geht der IRQ manchmal verloren, und
        man bekommt es mit Fehlern zu tun.
!verboff
   Es sei erwhnt, da dies nicht fr *alle* PCI-Boards gilt! Aber viele
   Boards spucken einem hier doch gerne in die Suppe...

!old
Q: Meine Teles-Karte wird beim Booten falsch erkannt, wenn ich LILO die
   entsprechenden Parameter mitgebe.
A: Leider ist die Reihenfolge der Kernel-Parameter fr irq, mem, io-base,
   protokoll nicht identisch mit der Reihenfolge der Parameter, wenn sie
   als Modul-Parameter angegeben bzw. eincompiliert werden.
   Modulparameter (insmod):   mem,irq,base,type
   Kernelparameter (LILO):    base,irq,mem,type

!old
Q: Starte ich erst DOS und den mitgelieferten Teles-Treiber und dann Linux per 
   Loadlin, funktioniert alles einwandfrei. Starte ich aber direkt Linux per 
   LILO, reagiert der Teles-Treiber nicht korrekt.
A: Statt dem Telestreiber den HiSax ausprobieren.

!old
Q: Nach einem Reset wird meine Teleskarte nicht richtig initialisiert.
A: Andreas M. Kirchwitz <isdn4linux-mlist@zikzak.snafu.de> schrieb:
!verbon
        Versuch mal statt eines "reboot" (per Kommando) oder "Ctrl-Alt-Del"
        einen Reset per Reset-Taster ("Hard-Reset") am PC.
        Bei manchen Motherboards (was nicht zwangsweise Schuld des
        Motherboards sein mu) werden bei einem "Soft-Reset" die
        Karten nicht wieder in ihren Grundzustand versetzt, so da
        manche Treiber dann Probleme haben, die Karten anzusprechen.
!verboff
   Hinweis: Natrlich mu man vor dem harten Reset den Rechner geordnet
   herunterfahren ("reboot" eingeben oder "Ctrl-Alt-Del" drcken)! Erst dann
   darf die Reset-Taste gedrckt werden. 

!old
Q: Der teles-Treiber erkennt meine 16.3-Karte als eine 16.0.
A: Wenn man eine 16.3 besitzt, mu man als Speicherbereich "0" setzen.
   Wenn eine 16.0 erkannt worden ist, hat man hier versehentlich einen
   anderen Wert bergeben.

!old
Q: Ich verwende isdn4linux mit dem Telestreiber. In regelmigen
   Abstnden hngt sich der Treiber auf, und ich mu ihn neu laden.
A: Du verwendest eine alte Version des Teles-Treibers. Ab Version 0.4a sind
   diese Hnger verschwunden. Bezugsquellen siehe Frage "Wo gibt es
   isdn4linux?"

!old
Q: Meine Maschine strzt immer wieder ab. Auf der Konsole erscheint dann in 
   Sekunden-Abstnden
!verbon
        l1state 4 
        l1state 8
        l1state 13
        ph_command 9
        l1state 4
        l1state 0
        ph_command 0
        l1state 7
        ph_command 9
!verboff
A: Hier knnte ein Kabel defekt sein. Die DOS-Diagnose-Software zur Teles 
   kann das erkennen.

!old
Q: Beim Telestreiber wird immer "isdn0: Chargesum is 0" angezeigt, obwohl
   ich von der Telekom Gebhreninformationen bekomme.
A: Der Telestreiber untersttzt keine Auswertung der Gebhreninformationen,
   da der Autor, Jan den Ouden, in den Niederlanden wohnt und dort die
   Gebhreninfo anders bermittelt wird, als in Deutschland [soviel zu
   "Euro"-ISDN :-( ]. Die Meldungen knnen also ignoriert werden.!br
   Allerdings ist isdnlog in der Lage, anhand der von isdnctrl weitergereich-
   ten Q.921-Informationen die Gebhreninformationen auszuwerten.
   Es gibt sogar einen Patch, damit isdnlog eine Verbindung rechtzeitig vor 
   dem Eintreffen der nchsten Gebhr zu beenden. Ein weiterer Patch 
   ermglicht isdnlog die Gebhreninformationen an eine Postgres95-Datenbank 
   weiterzuleiten. Diese Patches werden wohl in der nchsten Version von
   isdnlog einflieen.

!old
Q: Mein Teles-Treiber funktioniert nicht mehr unter 2.1.x!
A: Christian Mock <cm@kukuruz.ping.at> hat am 7. Okt 1996 einen entsprechenden
   Patch gepostet, der bei ihm oder in den Archiven der Mailingliste zu
   finden ist. Ein weiterer Patch fr 2.1.1 wurde von Markus Gutschke
   <gutschk@uni-muenster.de> ebenfalls am 7. Okt 1996 gepostet.
   Aufgrund der vielen grundlegenden nderungen und Anpassungsschwierigkeiten 
   sollten nur Entwickler zum jetzigen Zeitpunkt auf 2.1.x wechseln.

!old
Q: Ich habe zwei Teles in meinem Rechner, allerdings scheint nur eine
   verwendet zu werden!
A: Dazu schrieb am 6. Okt 1996 Christian Kratzer <ck@toplink.net>:
!verbon
        Klarer Fall von IRQ-Problemen.  Gerade der 11 macht auf manchen Boards
        Probleme. Obwohl man denkt, da manche IRQ's frei sind, werden sie dann
        doch vom BIOS irgendwie reserviert.
        Gut fr einen Schu sind immer IRQ 5 und IRQ 9. Falls Ihr keine Muse
        und Modems habt, knnt Ihr es auch mit 4 und 3 probieren. Damit klappts
        auch auf obskuren Boards.
!verboff

Q: Beim Kompilieren des Teles-Treibers gibt es einige undefinierte Symbole
   (nur Kernel 2.0.26)?
A: Beim Patch ging leider die Datei proto.h verloren. Das mu drin stehen:
!verbon
        #ifndef PROTO_H
        #define PROTO_H
        #define PROTO_EURO      0x08
        #define PROTO_DIS_N0    0x40
        #define PROTO_DIS_N1    0x41
        #endif
!verboff

!3HiSax-Treiber

Q: Woran erkenne ich, da meine ISDN-Karte vom HiSax-Treiber korrekt erkannt
   wurde?
A: Beim Booten erscheint im Log-File eine Meldung in z.B. folgender Form:
!verbon
        HiSax: Teles 16.3 found,irq:5 isac:a80 cfg:e80
        HiSax: hscx A:280 hscx B:680
        Teles3: HSCX version A: V2.1 B: V2.1
!verboff
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 12. Dez 1996:!br
   Beim HiSax brauchst Du Dir auch keine Gedanken darber machen, wenn er
   geladen wird, kann die Hardware angesprochen werden und generiert auch
   entsprechende Interrupts, wenn nicht wird das Modul nicht geladen.
   Das heist zwar nicht, da dann auch alles funkt (z.B Kabeldreher,
   Kabelunterbrechung, Terminierung), aber die Karte ist richtig im Rechner
   installiert, keine Hardware-Konflikte.

!old
Q: Die Teleskarte strzt immer wieder ab, und im Log erscheint folgende 
   Fehlermeldung: 
!verbon
        <date> <time> foo kernel: HSCX B EXIR 10
        <date> <time> last message repeated <n> times
!verboff
A: Die CPU schafft es nicht, den FIFO zu leeren. Ist eventuell eine Soundkarte 
   im Rechner eingebaut, die die Interrupts zu lange fr sich behlt o..?

Q: Meine AVM-Karte erzeugt extrem viele Interrupts mit dem HiSax-Treiber. Ist
   das normal oder ein Problem mit dem HiSax-Treiber?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 12. Nov 1996:!br
   Das ist normal. AVM (und auch ELSA) haben einen Timer auf der Karte.
   Da AVM nicht koorperiert weiss ich nicht wie der abzustellen ist.
   Bei Elsa weiss ich es zwar, mache es im Moment aber nicht, da hier kaum was
   an Performance verloren geht und ich die Interrupts momentan bei der ELSA
   fuer die Statusanzeige nutze (war vor allem bei der Entwicklung sehr
   hilfreich, sobald der Treiber stand, blinkte nichts mehr ;-) ).
   Spaeter werd ich ihn wahrscheinlich abschalten oder nur bei Verbindung
   benutzen.

Q: Die PNP-Tools funktionieren nicht mit meiner Teles-16.3-PNP-Karte!
A: Wahrscheinlich ist es gar keine Plug'n Play-Karte - obwohl Teles 
   mittlerweile auf alle Karten/Verpackung PNP draufschreibt. Der Unterschied
   ist einfach zu erkennen: eine echte Teles PNP-Karte hat nicht mehr die
   (winzigen) DIP-Schalter auf der Karte, mit der man die IO-Adresse einstellen
   kann.


!3ICN-Treiber

!old
Q: Bei meiner ICN gehen manchmal beim Verbindungsaufbau Pakete verloren.
A: Dies ist bei neueren Versionen von i4l (ab Kernel 2.0.26) behoben worden. 
   Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> hatte einen Patch fr
   Kernel 2.0.21 gebaut, mit dem nachweislich keine Pakete mehr verloren 
   gingen, der jetzt aber obsolet ist (nicht mehr anwenden!).


!3Zusammenarbeit mit anderen Gegenstellen

!old
Q: Ich habe Probleme, mit einem ELink Verbindungen aufzubauen.
A: Daniel Moeller (danny@rsun.lfn.unterland.de) schrieb dazu 1996 in der
   Mailingliste:
!verbon
        Ich hatte schon vor einigen Wochen ber meine Probleme, mit einem
        EL 310 zu connecten berichtet. Es kam keine Connect-Meldung fr den
        Daten-Kanal vom ISDN. Das problematische Elink hngt an einem 1TR6
        Anschlu und hat identische Settings wie ein anderes Elink an einem
        Euro-ISDN Anschlu, mit dem ich nie Probleme hatte. Seit ca. 2
        Wochen funktioniert das jetzt pltzlich einwandfrei, ohne da lokal
        oder remote etwas gendert wurde.
        Schlufolgerung: Die Software in den Vermittlungsstellen scheint da
        eine Rolle zu spielen....
!verboff

Q: Ich habe Probleme, eine Verbindung zu einem Netblazer Router aufzubauen.
A: Michael Hipp <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de> schrieb dazu im
   Okt 1996:!br
   deine Gegenseite meint wohl, sie drfe komprimierte Pakete schicken
   (obwohl kein Kompressionsverfahren ausgewhlt wurde). Schmei mal in
   main.c die Zeilen:
!verbon
        { PPP_CCP, ccp_init, ccp_input, ccp_protrej,
          ccp_printpkt, ccp_datainput, "CCP" }
!verboff
   raus und kompilier' den ipppd neu durch. Dann mte er das ganze CCP
   Protokoll ablehnen und das versteht dann hoffentlich auch der Netblazer..
   (ist nicht der erste Bug des Netblazers.. das Teil scheint generell nicht
   sonderlich conform zu sein .. komischerweise haben andere diese Problem
   nicht, eventuell sollte man mal eine neue Softwarerelease einspielen)!br
   [Dasselbe Problem kann auch bei asyncPPP auftreten. Es funktioniert dort
   dieselbe Methode (evtl. ist sogar eine Kompilieroption fr das
   Entfernen des CCP-Protokolls vorhanden). Ab pppd 2.3 beta 3 soll es die
   Option "noccp" geben, die ohne Neukompilation dasselbe bewirkt - die Red.]


!commenton
Weitere Hinweise finden sich im gleichnamigen Abschnitt im Kapitel
"Konfiguration"!
!commentoff


!3Raw-IP

!old
Q: Ich bekomme die Fehlermeldung "Protocol error, unspecified".
A: "Protocol error, unspecified" heit, da dort Messages oder Teile von 
   Messages zu einem Zeitpunkt angekommen sind, wo sie nicht erwartet
   wurden oder der Inhalt der Messages nicht decodierbar ist.
   Dazu schrieb Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de>:
!verbon
        Gerade die ersten Pakete des Protokolls knnen verloren gehen, wenn
        sie sofort nach der Connect-Meldung auf dem B-Kanal rausgefeuert
        werden. Ich hatte das Problem bei raw hdlc, da Pakete verloren
        gingen, aber nur wenn man von einer bestimmten Seite aus anrief.
!verboff
   Bei neueren Versionen von isdn4linux (ab Kernel 2.0.26) ist das behoben 
   worden. Ein frherer Patch von Torsten hierzu ist deshalb nun obsolet und 
   darf nicht mehr angewendet werden!


!3Modememulation (Betrieb mit ttyI*-Devices)

!old
Q: Wenn ich mit "ATD..." whle, kommt immer ein "NO CARRIER".
A: Man mu vor dem ersten Whlen ein "AT&E123456" eingeben (wenn 123456 die 
   eigene MSN ist; bei 1TR6 wird die einstellige EAZ angegeben). 

!old
Q: Meine Modememulation/pppd erkennen nicht, wenn ein Anruf ankommt.
A: Wahrscheinlich wurde der Modememulation nicht mit AT&E mitgeteilt, welche
   MSN sie entgegennehmen soll. Also z.B. "AT&E123456", wenn die MSN 123456
   ist.

!old
Q: Bei eingehenden Rufen erscheint kein RING, obwohl die EAZ/MSN richtig
   gesetzt wurde.
A: Wenn man einen Getty auf ein cui*-Device ansetzt, kommt niemals ein RING
   an. Das liegt nicht am isdn4linux, sondern am Kernel. DRINGENDE
   EMPFEHLUNG: Grundstzlich immer nur /dev/ttyI*-Devices verwenden!
   Seit mgetty besteht keine Notwendigkeit mehr, hereinkommende und
   herausgehende Verbindungen auch mit den Devices zu unterscheiden. (Das
   gleiche gilt brigens auch fr die normalen /dev/ttyS* und /dev/cua*
   Devices der seriellen Schnittstellen).

Q: Warum kann ich nicht mit der Modememulation mein eigenes Telefon oder Fax
   anrufen/anklingeln?
A: ISDN unterscheidet nach der Dienstekennung. Alle Anrufe nach drauen mit
   Hilfe der Modememulation erhalten die Dienstekennung "Digital Data". Das
   ist jedoch inkompatibel zu einem Telefon oder Fax - weshalb der Anruf
   gar nicht durchkommt.

!old
Q: Die Verbindung in meine ISDN-Mailbox klappt nicht recht.
A: Leider gibt es da unterschiedliche Protokolle, die mglich sind. Neben
   hdlc und X.75 gibt es fr X.75 noch unterschiedliche Paketlngen. Diese
   kann man der Modememulation mit "AT&B" mitteilen. Fr die verbreiteste
   Paketgre 2048 Bytes also: "AT&B2048". Der Teles-Treiber kann keine
   lngeren Pakete als 2048 Bytes verarbeiten (ICN kann bis 4000). Es kann
   auch eine krzere Paketgre erforderlich oder ntzlich sein, etwa 512
   Bytes. Dann also: "AT&B512".

!old
Q: Ich habe sicher die richtigen Parameter fr meine ISDN-Mailbox verwendet.
   Es klappt aber immer noch nicht, ich bekomme immer nur "BUSY", obwohl ich
   sicher wei, da die Mailbox nicht besetzt ist.
A: Manchmal kommt es zu "Verklemmungen" in i4l in Zusammenhang mit den
   Teles-Treibern. Das ist ein altbekanntes Problem.
   Workaround: Konfiguration als Module. Diese werden dann beim
   Booten erst geladen (insmod/modprobe), dann wieder entladen (rmmod) und
   sofort wieder geladen (insmod/modprobe). Dann sollte es gehen...!br
   Dr. Peter Schrammel <Dr.Peter.Schrammel@t-online.de> schrieb dazu:
!verbon
        Vielleicht ist es auch ein Problem mit dem verwendeten Kabel...
!verboff

!old
Q: Meine Modememulation hngt. Wie kann ich die Karte zwingen, aufzulegen?
A: Emil Stephan <ste@esqhen.su.eunet.de> schrieb am 13. Okt 1996:
!verbon
        Wenn da wirklich kein Proze mehr drauf luft, versuch mal:
          cu -l /dev/ttyI0 dir
          +++
          ath0
          ~.
        Vor und nach dem "+++" ist eine Sekunde Pause einzuhalten, sonst wird
        es von der Modem-Emulation nicht als Escape-Sequenz erkannt (wie echte 
        Modems). Achte mal auf Prozesse, die mit "ps -ax" in der zweiten
        Spalte einen Eintrag der Art "I0" oder "I1" haben, die haben nmlich
        ein ISDN-Terminal als controlling terminal. Eventuell mut Du diese
        mit kill abschieen.
!verboff

Q: Ich bekomme whrend einer tty-Verbindung vom Kernel die Meldung
   "teles_writebuf: channel not open". Es werden dann keine Eingaben mehr
   fr diese Verbindung angenommen.
A: Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de> schrieb dazu am 18. Nov 1996:!br
   Meist vertrgt dann die Gegenseite die grossen Frames von i4l nicht und
   macht mitten im Transfer den B-Kanal dicht. Probier mal mit AT&B512 vor
   dem Whlen die Frames kleiner zu machen.

Q: Wenn ich uucp mit X.75 mache, bekomme ich laufend bertragungsfehler!
A: Andreas Gutzwiller <andy@hippo.proxyon.imp.com> schrieb dazu am 5. Dez 1996:
!verbon
        Ich mute das bei mir folgendermassen einstellen. Sonst bekam ich auch
        nur Fehler.
          # Prot
          protocol-parameter g packet-size 512
          protocol-parameter g short-packets y
          protocol-parameter g window 7
          protocol-parameter g remote-window 7
          protocol-parameter v packet-size 512
        Damit komme ich bei groen Paketen auf ca 7300 cps
!verboff
   Holger Burbach <holly@cthulhu.pfalz.de> kam am 5. Feb 1997 zu einer anderen
   Lsung:
!verbon
        Bei mir pollen auch einige XP-Benutzer, wohl auch ohne Probleme. Ich
        habe folgendes gemacht: Zum einen habe ich die Send-Packetsize vom
        ttyI? auf 1024 gesetzt ("AT&B1024") und zum setze ich die
        Paketgren fr das g-Protokoll beim UUCP:
          protocol-parameter g packet-size 2048
          protocol-parameter g remote-packet-size 0
        Wie gesagt, damit luft hier alles prima.
!verboff

Q: Mein iprofd luft nicht mehr mit HiSax 2.0. Ich bekomme die Fehlermeldung
   "Version of kernel modem-profile (3) does NOT match version of iprofd (1)".
   Wie bekomme ich iprofd wieder zum Laufen?
A: Fritz Elfert <fritz@wuemaus.franken.de> schrieb dazu am 17. Feb 1997:
   In iprofd.c die Zeile mit!br
!verbon
       #define DATA_VERSION 1
!verboff
   in 
!verbon
       #define DATA_VERSION 2
!verboff
   ndern, den iprofd neu compileren, und (WICHTIG) die gespeicherte
   profile Datei lschen.


!3Async-PPP

Q: Wie stelle ich mir ein Log fr pppd her?
A: Siehe dazu die entsprechende Frage fr Sync-PPP, das Verfahren funktioniert
   in gleicher Weise auch fr den pppd.

Q: Der Verbindungsaufbau klappt wunderbar, leider hngt sich der pppd nach
   kurzer Zeit auf (d.h. die ersten Bytes gehen durch, danach steht jedoch
   alles)?
A: Joachim Gassen <joachim@fb4-1112.uni-muenster.de> schrieb dazu am 8. Jan
   1997:!br
   Das Problem hatte ich auch mal. Es liegt hchstwahrscheinlich an einer
   falschen Blockgre auf Deiner Seite. Versuch mal, ein &B512 im
   "Init-String" Deiner isdn-Karte einzufgen. Dann drfte es klappen.


!3Sync-PPP

!old
Q: Wie stelle ich mir ein Log fr ipppd her?
A: Man kann das PPP-Log auf eine Extra-Datei umlenken, damit man leichter 
   eventuelle Fehler suchen kann. Dazu editiert man die Datei /etc/syslog.conf 
   und fgt folgende Zeile an (Anmerkung: KEINE Leerzeichen, nur Tabulatoren 
   benutzen!): 
!verbon
        daemon.*                      /var/log/ppp-log
!verboff
   Damit wird alles, was der PPP-Dmon an Informationen abgibt, in der Datei 
   /var/log/ppp-log abgelegt. 
   Emil Stephan <ste@esqhen.su.eunet.de> schrieb zu diesem Thema: 
!verbon
        Entferne das Kommentarzeichen aus der folgenden Zeile
        in /etc/syslog.conf:
          #*.=debug                       /tmp/debug
        Nach nderung der Datei kannst Du mit "kill -1 <pid vom syslogd>" den
        syslogd zum restart bringen.
        Der in /tmp/debug erzeugte output ist auch geeignet, um das Aushandeln
        von Optionen zwischen den Gegenstellen zu optimieren.
!verboff

Q: Mein ipppd will nicht, er bringt immer die Fehlermeldung "PPP driver 0.0.0
   is out of date".
A: Ari Biel <aribiel@sun14.hrz.th-darmstadt.de> schrieb hierzu am 3. Okt 1996:
!verbon
        Das hatte ich auch! (S.u.S.E. 4.2 Kernel 2.0.0, isdn4k-utils 3.91 mit
        patch). Als ich dann den Kernel neu kompilierte u. ppp als Modul
        konfiguriert hatte, konnte ich ipppd starten. Da gibt's wohl
        Versionsprobleme. 
!verboff

!commenton
(Die folgende Frage entstammt der syncPPP-FAQ.)
!commentoff
!old
Q: Wenn ich den ipppd starte, bekomme ich die Fehlermeldung "this systems 
   lacks PPP support".
A: Man checke, ob mindestens das Device 'ippp0' existiert (das kann man zum
   Beispiel mit dem Programm 'ifconfig'). Der ipppd *braucht* dieses Device
   unter *diesem* Namen. Wenn es nicht existiert, mu man es definieren:
!verbon
        isdnctrl addif ippp0
        isdnctrl encap ippp0 syncppp
        ... (siehe isdn4linux-Doku fr weitere Informationen) ...
!verboff
   Vielleicht haben Sie den ipppd mit dem Verzeichnisbaum eines anderen
   Kernels, als Sie gerade benutzen, compiliert...!br
   Siehe auch die Frage "Wie soll ich mein Netzinterface benennen?"
   im Abschnitt "Sync-PPP" im Kapitel "Konfiguration".

!old
Q: Wie kann ich meinem Kernel 1.2.13 den PPP-support einschalten (fr
   den ipppd bentigt)?
A: Stefan A. Muehlenweg <Stefan.A.Muehlenweg@samhh.hanse.de> schrieb dazu:
!verbon
        Bei 1.2.13 sagt man dem Kernel, da er *keinen* ppp-support
        haben soll, compiliert den Kernel, und macht *anschlieend* ein
        'make modules', sowie ein 'make modules_install'. Damit wird dann
        alles(!), was nicht in den Kernel konfiguriert wurde, aber als module
        geladen werden darf, zum Zuladen mittels insmod vorbereitet. 'modprobe
        ppp' beim Booten (im geeigneten rc.xxx Skript) ldt dann das ppp-Modul
        und alle dafr ntigen Module (slhc etc.).
        Voraussetzung fr ipppd mit 1.2.13: Installiere ppp-Version 2.2.0c.
        Auch in den Kernel-Sources (ppp-2.2.0c.tar.gz). Und Du brauchst dafr
        modutils 1.2.8 (modules-1.2.8.tar.gz).
!verboff

!old
Q: Wenn ich den ipppd starte, dann bekomme ich nur Fehlermeldungen vom
   i4l-Treiber.
A: Wenn der ipppd gestartet wird, ruft er Funktionen auf, die ein Netzwerk-
   Paket triggern knnen (z.B. gethostbyname()). Ohne den ipppd (derzeit auch:
   wenn er noch nicht vollstndig gestartet ist) kann dieser Netzwerkzugriff
   nicht abgearbeitet werden. Man versuche, die fr den ipppd notwendigen
   Hostnamen in der lokalen Datei /etc/hosts oder in sonst einer Weise, die
   dem System eine Auflsung des Namens ohne einen Zugriff auf ein ISDN/ippp-
   Interface ermglicht, zu definieren.

!old
Q: Wenn ich versuche, ipppd zu starten, meldet es "Can't find usable ippp
   device"
A: Frank Meyer <fm@textware.k.eunet.de> schrieb: 
!verbon
        Ich hatte das gleiche Problem auch. Bei mir war es so, da nach ca. 
        5 Minuten erst - nachdem mehrere dieser Meldungen in den messages 
        erschienen - der ipppd meldete: "started". Dann lief's aber!
        Naja, ich habe dann mal ein paar test-prints in den ipppd-Source
        gestreut und habe dann das Problem einkreisen knnen:
        Der ipppd berechnet bei der Initialisierung eine Zufallszahl (ich wei
        nicht mehr wo), und benutzt dafr gethostid(). Das fhrt aber wohl zu
        einem DNS-Lookup. Daraufhin versucht die Kiste, den in /etc/resolv.conf
        angegebenen Nameserver anzusprechen.
        Da aber der ipppd noch gar nicht vollstndig durchgestartet hat, kann
        der Nameserver nicht erreicht werden. Das fhrt dann zu den Meldungen.
        Die Lsung war ganz einfach:
        Ich habe in /etc/hosts meinen Rechner nicht nur mit dem Kurznamen (z.B.
        isdn) eingetragen, sondern auch noch den kompletten Namen inkl. der in
        /etc/resolv.conf angegebenen Domain, also z.B.
        x.x.x.x isdn isdn.wer.wei.wo
        Danach war Ruhe und es lief!
        Noch etwas frher wird in main() die Funktion setipdefault()
        aufgerufen, welche (in options.c) gethostbyname() ausfhrt.
        Dieses fhrt natrlich auch zu einem DNS-Lookup und verursacht ebenso
        die Meldung "isdn_ppp_bind: Can't find usable ippp device"
        Es wren also 2 Stellen im Source zu ndern, um einen DNS-Lookup zu
        vermeiden.
        Einfacher ist es, in /etc/hosts den eigenen Namen einzutragen, ich
        hab's mit der IP-Adresse der eingebauten Ethernet-Karte gemacht.
!verboff
   Carlos Heller <carlos@mable.webtrek.de> schrieb hierzu:
!verbon
        Es gab eine nderung in patch-2.0.16, die das Problem verursacht haben
        knnte. Bis zum offiziellen Fix kann man den inoffiziellen Patch von
        !link ftp://ftp.gwdg.de/pub/misc/isdn/linux/ippp/isdn.diff; versuchen.
        Der bei meiner Suse-Distribution mitgelieferte ipppd war bei mir
        defekt. Das Paket i4l-43b2.tar von !link ftp://ftp.suse.de/; hat mir
        geholfen.
!verboff

!commenton
(Die folgende Frage entstammt der syncPPP-FAQ.)
!commentoff
!old
Q: Ich bekomme keinen Connect. Wie bekomme ich heraus, wo das Problem liegt?
A: Eine gute Hilfe ist der Output des ipppd... Man checke, ob man dort finden
   kann: 
!verbon
        - nur einige wenige "LCP-conf-req SENT"-Meldungen (weniger als zehn)
          und dann ein "Term-REF:
          -> nachsehen, ob die ISDN-Karte richtig konfiguriert worden ist, denn
             es scheint, da der Rechner nicht whlt (IRQ, IO, Protokoll oder
            hnliches Problem)
        - nur wenigstens ein paar "RECV"--Medungen
          -> gut: die Karte whlt und die Gegenstelle versucht, zu
             kommunizieren.
             Vielleicht klappt nur die Authentifizierung nicht. Die ipppd-
             Konfiguration nochmals prfen!
        - den Hinweis, da der ipppd aus irgendwelchen Grnden beendet wird
          -> nicht gut... Man checke /var/log/messages und /var/adm/daemon.
             Das knnte ein Bug im ipppd sein.
!verboff

!old
Q: ipppd strzt bei einem Einwahlversuch ab (mit Kernel 2.0.14...2.0.25).
A: Dazu schrieb Michael Hipp <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de>:
!verbon
        Bitte auf Kernel 2.0.14 downgraden ... In spteren Versionen (seit 
        2.0.16) gibt es einen kleinen Bug, der den ipppd beendet, wenn keine
        Verbindung zustandekommt. (Das sollte eigentlich gut gehen, wenn man 
        immer Verbindung bekommt.) Ein "quick and dirty hack" ist mglich,
        wenn man ein paar Zeilen im ipppd entfernt, aber es ist schon besser,
        bei 2.0.14 zu bleiben, bis der Bugfix seinen Weg in die neuen Kernels 
        gefunden hat.
!verboff
   (Anmerkung: dies ist seit 2.0.26 der Fall.)

!old
Q: Ich bekomme die Meldung "IP frame delayed" - und die Verbindung klappt
   nicht.
A: Hier ist offenbar vergessen worden, ein "isdnctrl dial ippp*" abzugeben,
   bevor ein Netzkommando (telnet, ping etc.) gegeben wurde. Siehe dazu auch
   die folgenden Fragen.

!old
Q: Ich kann nicht mit "isdnctrl dial ippp0" rauswhlen, die Route scheint dem
   ipppd zu fehlen, obwohl ich sie ausdrcklich gesetzt hatte ("network 
   unreachable"). Mit meinem alten Kernel < 2.0 funktionierte aber alles 
   einwandfrei!
A: In den neueren Kernels ist es erforderlich, "route" als letzte Anweisung
   direkt vor die Anweisung zum Whlen plazieren. Sonst lscht der Kernel
   die Route von sich aus. Siehe dazu auch die nchste Frage.

!old
Q: Nach automatischem Dial durch ipppd wird meine Default-Route gelscht.
A: Daran ist der Kernel schuld. Neuere Kernel (ab 2.0) greifen intensiv in die
   Routenlegung ein (?). Abhilfe: ein Script /etc/ppp/ip-up installieren:
!verbon
        #!/bin/sh
        /sbin/route add default ippp0
!verboff
   Wer seine Verbindung manuell aufbaut, kann stattdessen etwa folgendes 
   Script (/sbin/isdn) einsetzen:
!verbon
        #! /bin/sh
        case $1 in
          on)
            /sbin/isdnctrl dial ippp0       #  Verbindung herstellen
            sleep 5                         #  warten, bis Leitung offen
            /sbin/route add default ippp0   #  Route setzen
            ;;
          off)
            /sbin/isdnctrl hangup ippp0     #  Verbindung abbrechen
            /sbin/route del default         #  und Route wieder lschen
            ;;
          *)
            echo -e "\a Usage: 'isdn on' or 'isdn off'"
            ;;
        esac
!verboff

Q: Beim Rauswhlen des pppd bekomme ich die Meldung "pppd: peer authentication
   required but no authentication files accessible." - was heit das?
A: Wahrscheinlich wurde irrtmlich die Option "auth" angegeben. Damit
   wird von der !u1anderen!u0 Stelle verlangt, sich zu authentifiziert.

Q: Ich bekomme keine Verbindung aufgebaut - diese wird von der Gegenstelle
   abgelehnt. In den Log-Files finde ich eine Meldung, die ungefhr so
   aussieht: "sent [0][LCP ConfReq id=0x1 <mru 1500> <auth pap>
   <magic 0xcd12e9c4>"
A: Wie bei der letzten Frage wurde eine Option angegeben, die von der
   !u1anderen!u0 Stelle verlangt, sich zu authentifiziert. Diese Option
   darf nicht angegeben werden. Kandidaten hierfr: "+pap" sowie "+chap".

Q: Ich bekomme keine Verbindung aufgebaut - diese wird von der Gegenstelle
   abgelehnt. In den Log-Files findet sich eine Meldung, die ungefhr so
   aussieht: "sent [0][LCP ConfRej id=0x1 <auth pap>"
A: Dein Rechner lehnt ab, sich per Username (z.B. XXX) und Pawort (z.B. YYY)
   auszuweisen. Das klappt nur mit den Authorisierungsoptionen "user XXX" und
   "remotename YYY" in Verbindung mit einer korrekten (!) /etc/ppp/pap-secrets
   Letztere sollte bei einem Pawort von ZZZ idealerweise so aussehen:
!verbon
        XXX YYY ZZZ
!verboff
   Wenn's nicht gleich klappt, kann man auch Wildcards einsetzen, etwa:
!verbon
        * * ZZZ
!verboff
   Dann bekommt !u1jede!u0 Gegenstelle das Pawort ZZZ vorgesetzt. Wird
   chap zur Authorisierung verlangt, mu /etc/ppp/chap-secrets korrekt
   eingerichtet werden. Achtung: das Format weicht von dem der pap-secrets ab!
   Unbedingt die entsprechenden README's konsultieren, oder auch:
     !link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;

!old
Q: Ich habe Probleme mit der PAP bzw. CHAP authentification - die klappt nicht,
   obwohl ich garantiert die Pawrter etc. richtig eingetragen habe.
A: Stefan A. Muehlenweg <Stefan.A.Muehlenweg@samhh.Hanse.de> schrieb hierzu
   am 4. Okt 1996:
!verbon
        Ich hatte genau das gleiche Problem bzw. die gleiche Meldung.
        Verursacht war es bei mir dadurch, da ich in chap-secrets bzw.
        pap-secrets drei Eintrge pro Zeile hatte (fr client, server,
        secret), aber keinen vierten (IP adresses), JEDOCH: nach dem dritten
        Eintrag bis zur Position des vierten noch BLANKS standen.
        Nach dem Entfernen aller schleppenden BLANKS und/oder TABS lebt
        (i)pppd uerst zufrieden mit meinen auth-files.
!verboff
   Eine weitere Fehlerquelle kann das Pawort selbst sein. Enthlt
   es das Zeichen "#", dann wird alles, was danach kommt, als Kommentar
   verstanden. Analog gibt es natrlich Probleme, wenn es ein Leerzeichen oder
   einen Tabulator enthlt (geht das?). Abhilfe: Pawort in Hochkommas setzen!

!old
Q: Ich bekomme immer wieder die Fehlermeldung "hscx_empty_fifo: incoming
   packet too large"?
A: Wahrscheinlich wurde eine der Kompressionen aktiviert, die isdn4linux
   nicht beherrscht. Siehe auch die nchste Frage.!br
   Es kann auch sein, da die Karte einer IRQ-Unvertrglichkeit zum
   Opfer gefallen ist - siehe Frage "Warum sollte ich nach Mglichkeit 
   IRQ 12 und 15 fr die ISDN-Karte vermeiden?" unter "Teles-Treiber".!br
   Eine weitere Fehlerquelle berichtete Immanuel Derks <broedtsk@xs4all.nl>
   am 3. Jan 1997:
!verbon
        Mein PAP Skript war verkrppelt, da ich ein "#" in meinem Pawort
        hatte! Nachdem ich das Pawort sauber gequotet hatte (z.B. mit
        Anfhrungszeichen) war das Problem gelst.
!verboff

!old
Q: Meine Verbindung mit ipppd scheint erst zu klappen, aber irgendwann 
   strzt sie ab.
A: Es kann daran liegen, da eine Kompression eingeschaltet ist, die i4l 
   nicht richtig beherrscht. Gngiger Fehler: "-vj" mu unbedingt 
   zustzlich zur Option "-vjccomp" angegeben werden (ersteres schaltet 
   die VJ-Komprimierung ganz aus) - in den mitgelieferten Beispielskripten
   fehlt diese wichtige Option.
   Auch andere Kompressionsarten (bsd, pccomp) knnen zu Problemen fhren. 

Q: Der ipppd macht (erst dann) Schwierigkeiten, wenn die Verbindung stark
   belastet wird. Dann hngt alles. Woran kann das liegen?
A: Hierzu schrieb Sven Engelhardt <sven@sik.de> am 12. Dez 1996:
!verbon
          Wir sind ISP hier in Dresden und setzen u.a. Linux fr unsere Zugnge
        ein (sowohl I4L mit hisax als auch externe Terminaladapter) Wir haben
        das Problem vor allem mit Windows-95 und NT-Kunden, die die
        "eingebaute" (DF-Netzwerk)-Software benutzen. Dabei ist es vllig
        egal, ob sich der Kunde mit async oder sync-PPP einwaehlt. Auch ist
        egal, welche Modememulation er auf seiner Seite benutzt. Allen Fllen
        ist gemein, da die Einbindung ber Microsoft-DF-Adapter+Microsoft-
        PPP erfolgt. (ein Kollege erzhlte mir neulich von einem hnlichen
        Problem mit einem Macintosh-Kunden)
          Da es bei PPP ziemlich egal ist, wer Server ist und wer Client, frag
        mal deinen ISP ber welche Technik Du dich einwhlst. (mit
        Linux-Kunden und Trumpet-Winsock-Nutzern z.B. haben wir >>null<<
        Probleme (Ich schliee daraus einen Bug in MS-PPP)
          Folgender Workaround hilft bei uns aber in der Regel: (ist kein
        Heilmittel, hilft aber die Schmerzen zu lindern...)
          * Verringern der Max-MTU auf 576 oder gar (296)
          * Verringern des DefaultRcvWindow auf 2144
         Auf der Windows-95-Seite sind das zwei Registry-Eintrge, auf der
        Linux-Seite kannst Du mal "mtu 576" und "mru 576" in den ppp-Optionen
        eingeben.
        (ffs. !link http://www.windows95.com/connect/trouble.html;)
!verboff
   Erik Corry <ec@sign-tronic.dk> ergnzt am 16. Dez 1996:
!verbon
        Also, bei mir haben weder PPP-compressions-options geholfen, noch
       mru/mtu auf 296. Was aber gut geholfen hat, war der AT-Befehl:
         AT&B512
       der die maximal verschickten Pakete auf 512 Bytes begrenzt.
!verboff

Q: Mein ipppd funktioniert, aber ich bekomme immer wieder die Meldung
   "pppd[104]: ioctl(SIOCSIFMTU): Invalid argument"?
A: Andreas Steffan <deas@rrz.uni-hamburg.de> schrieb hierzu am 11. Dez 1996:!br
   Lange habe ich rumspielen muessen bevor ichs schlielich gefunden habe.
   Ich mute in /etc/ppp/options.ippp0 noch eine Zeile
!verbon
        mtu 1024
!verboff
   einfuegen. Komisch ist es allemal, aber jetzt habe ich endlich Ruhe.
   [wird mtu nicht angegeben, dann wird als default-Wert u.U. "0" angenommen -
   was natrlich nicht funktionieren kann... - die Red.]

!old
Q: Beim automatischen Dialout und dynamischer Adrevergabe geht das erste
   IP-Paket verloren.
A: Dial-Out-Probleme tauchen im Zusammenhang mit syncPPP auf, wenn die
   dynamische IP-Vergabe benutzt wird. Bei automatischer Anwahl in
   Verbindung mit dynamischer Addrevergabe tritt nmlich ein Wechsel der
   IP-Adresse ein, whrend Pakete zum Versand anstehen. Pakete, die
   vor dem Adrewechsel herausgeschickt wurden haben damit eine falsche
   IP-Adresse als Absender - und werden niemals die Antworten ihres Gegenbers
   erhalten!!br
   Workaround:!br
   Vor dem Verbindungsaufbau mit einem Netzbefehl (telnet, ping...) mu
   man manuell whlen: "isdnctrl dial ippp*"!br
   Stefan A. Muehlenweg <Stefan.A.Muehlenweg@samhh.Hanse.de> schrieb dazu:
!verbon
        Gestern habe ich eine feste IP-Adresse bekommen, und seitdem luft der 
        automatische Verbindungsaufbau ber ipppd phantastisch problemlos.
        Ebenfalls ber eine normale serielle Schnittstelle mit async. PPP ber
        V.120 und diald (per ELSA Microlink ISDN/TLpro --- wie auch ber
        V.34-Modem) funktioniert das Ganze jetzt. Die Ausfallerscheinungen
        waren da ja vorher die gleichen.
        Resumee: Wer automatisches(!) ppp-Dialing bentigt, bentigt zwingend
        eine feste IP-Adresse. Wer seine Verbindung manuell(!) hochzieht und
        auch manuell wieder abbaut, kann wunderbar mit dynamischer
        Adrezuweisung leben.
        Es wre sicher an der Zeit, ppp in seiner Funktionalitt soweit zu
        erweitern, da es verbindungsinitiierende Pakete nicht nur zurckhlt,
        sondern auch auf die abgehende IP-Adresse hin berprft, diese nach
        erfolgtem Verbindungsaufbau korrigiert, und das Paket erst dann
        abschickt.
        Dasselbe ebenfalls fr die Pakete, die nach dem initiierenden kommen
        bevor die Verbindung schon steht.
        Ebenso mte der diald diese Funktionalitt bekommen, wenn der den
        Verbindungsauf- und -abbau steuern soll.
        IP ist eben vom Konzept nie fr dynamische Adressen vorgesehen gewesen,
        und stehende Verbindungen wie telnet oder ftp kann man ber
        Verbindungsabbau und -wiederaufbau (mit neuer IP-Adresse) dann ohnehin
        nie mehr recover'n.
!verboff
   Ein Lsungsvorschlag kam am 5. Jan 1997 von Erik Corry <erik@arbat.com>:
!verbon
        1) Keine lokale Name-Server/Name-Server-Cache
        2) Lokale Squid Proxy-WWW-Server (und Netscape muss ihn benutzen).
        3) positive_dns_ttl auf 1 setzen in /usr/local/squid/etc/squid.conf
           damit Squid nicht die IP-Adressen cachet
          Jetzt wird die Verbindung immer gestartet mit der DNS-
        Anfrage, der immun ist gegen IP-Adresse-nderungen (weil er
        mit UDP und nicht TCP laueft?). Wenn du andere Programme
        hast, die IP-Adressen cachen, musst du dir ueberlegen wie
        das umgangen werden kann. Normalerweise wird ein Program
        die IP-Adresse chachen, wenn es 2 mal zur selben Server
        connectet. Das ist natrlich kein Problem, wenn die
        beiden Verbindungen so kurz nacheinander erfolgen, da
        die Dial-On-Demand-Verbindung noch die selbe ist.
!verboff
   [Der pppd soll ab Version ebenfalls dial-on-demand untersttzen - vielleicht
   wird es dann besser - die Red.]

Q: Beim Ausfhren von "isdnctrl mapping <line> <MSN>,..." kommt es zum Fehler
   "bad address".
A: Bernd Oerding <erni@nukleus.escape.de> schrieb dazu am 9. Nov 1996:!br
   Grund fr den Fehler: im Kernel wird ein 255 Byte grosser Block aus dem
   Userspace erwartet, dieser mu jedoch nicht vorhanden sein, wenn der
   Pointer auf argv0 zeigt. Der angehngte Patch fixed das Problem auf
   USER-Ebene, nicht schn aber tut.
!verbon
        *** 1.14        1996/06/06 22:08:46
        --- isdnctrl.c        1996/09/04 19:13:39
        ***************
        *** 498,504 ****
                  }
                  printf("MSN/EAZ-mapping for %s:\n%s\n",argv[2],nstring);
                } else {
        !         iocts.arg = (unsigned long)argv[3];
                  if ((result=ioctl(fd,IIOCSETMAP,&iocts))<0) {
                    perror(argv[2]);
                    exit(-1);
        --- 498,506 ----
                  }
                  printf("MSN/EAZ-mapping for %s:\n%s\n",argv[2],nstring);
                } else {
        !         char buf[400];
        !         strncpy(buf, argv[3], sizeof(buf)-1);
        !         iocts.arg = (unsigned long)buf;
                  if ((result=ioctl(fd,IIOCSETMAP,&iocts))<0) {
                    perror(argv[2]);
!verboff
   [Es wurde auch schon berichtet, da das Anhngen von "/sbin" an den Pfad
   (Environment) geholfen hat. Zum Debuggen von cron-Skripten lt sich
   brigens vortrefflich "set -x" einsetzen - die Red.]

Q: Was hat es mit der Meldung "No phone number, packet dropped" auf sich?
A: Michael Engert <michi@bello.wor.de> schrieb dazu im Nov/Dez 1996:!br
   Das bedeutet, da Dein Computer ein IP-Paket fr jemanden hat, der vor
   einigen Sekunden eingeloggt war, aber mittlerweile die Verbindung
   beendet hat. Dein Computer versucht nun dieses Packet weiterzuleiten und
   findet die geeignete Route. Das Interface isdn[0|1|...] kann jedoch nicht
   die Gegenstelle erreichen, weil es keine Telefonnummer zum Whlen hat.

Q: Warum whlt mein ipppd eine Null zuviel ("isdn0: dialing 0 089XXXXXX...")?
   Ich habe doch gar keine Nebenstellenanlage!
A: Die erste Null wird gar nicht gewhlt. Sie zeigt lediglich an, welcher
   Kanal zum Whlen verwendet wurde.

!commenton
(Die folgende Frage entstammt der syncPPP-FAQ.)
!commentoff
!old
Q: Wenn ich mit ifconfig die Netzwerk-Devices aufliste, hat mein ISDN-
   Device HWaddr und IRQ=0 und Base address = 0
A: Dieses Device ist ein gefaketes Ethernet-Device. Ignorieren Sie IRQ
   und baseaddr. Sie bentigen nur die HWaddr fr die Ethernet-
   Encapsulation.


!3ISDN4linux im Netzwerk

!old
Q: xosview zeigt seit der Installation von i4l keine Netzwerkaktivitten 
   mehr an.
A: Peter Hettkamp <Peter.Hettkamp@kassel.netsurf.de> schrieb dazu:
!verbon
        xosview reagiert, jedenfalls in meiner Version 1.4, auf das ip-
        Accounting des Kernels. Also einkonfigurieren, ggf. neuen Kernel
        bauen, dann anknipsen mit
          ipfwadm -A -a -S your-ip-address-here -D 0.0.0.0/0
          ipfwadm -A -a -D your-ip-address-here -S 0.0.0.0/0
        Wie's mit variablen IP-Adressen geht, wei ich nicht, ich habe eine
        feste.
!verboff

!commenton
Rainer May <r_may@khavi.desaster.heide.de> hat einige Fragen und Antworten
zum Thema "i4l und Masquerading" zusammengestellt:
!commentoff

!old
Q: Wenn ich z.B. von der Win95-Kiste aus mit Netscape eine Seite aufrufe,
   bekomme ich als Antwort nur "unknown host".
A: Was ist denn auf der "Win95-Kiste" als Nameserver eingetragen? Sofern auf 
   dem Router kein eigener Nameserver luft, mu natrlich auf allen 
   LAN-Rechnern der Nameserver des Providers eingetragen sein.

!old
Q: Die Adressen werden jetzt aufgelst, aber statt der gewnschten Seite 
   bekomme ich die Meldung "no route to host".
A: Bitte prfen:
!verbon
        * Ist auf dem LAN-Rechner der Linux-Router als Gateway eingetragen
          (manche "Betriebssysteme" mu man komplett resetten, bevor Sie da
          eine nderung mitbekommen)?
        * Liegt auf dem Router die Default-Route auf dem "Bereitschafts-
          Interface" zum Provider (z.B. auf ippp0 bei synch. PPP, oder auf
          sl0 bei diald (auch wenn die "echte" Verbindung nachher per ppp0
          geht - diald benutzt ein SLIP-Interface als "Trklingel")?
        * Erzwingt der Provider die Verwendung von Proxies? Dann mssen die 
          IP-Adressen der Provider-Proxies auch in den entsprechenden
          Programmen der LAN-Rechner eingetragen sein!
!verboff

Q: Nach dem Booten ist mein lokales Netzwerk nicht mehr erreichbar. Ich
   verwende das Netzinterface ippp0 mit ifconfig 0.0.0.0; die Defaultroute
   zeigt auf ippp0.
A: Wolfgang Barth schrieb dazu am 5. Jan 1997:
!verbon
          Mir ist dabei aufgefallen, dass nach dem ersten Verbindungsaufbau via
        ippp0 das lokale Netzwerk wieder erreichbar ist. Dann steht auch in
        ifconfig ippp0 nicht mehr die 0.0.0.0 drin, sondern eine zugewiesene
        IP-Adresse aus dem Pool der Gegenstelle, die bei einem neuen
        Verbindungsaufbau neu gesetzt wird.
          In de.comp.os.linux.networking wurde der Thread bereits diskutiert,
        und es kam eine Lsungsmglichkeit:
          Einfach auf ippp0 eine Dummy-IP-Nummer aus dem Pool setzen. Das
        lokale Netzwerk hat auch direkt nach dem Booten trotz default route
        keine Probleme mehr, und die IP-Nummer in ifconfig ippp0 wird sowieso
        berschrieben.
!verboff


!3Isdnlog

!old
Q: Mein isdnlog funktioniert nicht mehr seit ich HiSax installiert habe?
A: Isdnlog mu entsprechend gepatcht werden, den Patch findet man berall dort
   wo man auch HiSax findet (Achtung: beim Patch von 2.50 auf 2.51 steht dann
   immer noch 2.50 als Versionsnummer drin!).

Q: Ich habe isdnlog gepatcht, aber es funktioniert trotzdem nicht mit HiSax
   zusammen (Isdnlog startet mit den blichen Meldungen, es passiert aber
   nichts)?
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb dazu am 6. Jan 1997:
!verbon
        Ist bei den "blichen Meldungen" auch ein
          "(HiSax driver detected)"
        dabei?
        Falls nein:
        - hast du die Version 2.52 auch gestartet - nicht nur compiliert?
        - hast du das "telesctrl <DriverID> 1 4" auch nicht vergessen?
        - ISDN-Verbindungen funzen ansonsten schon?
        Falls ja: Melde dich mal bei mir (isdnlog@Kool.f.EUnet.de) mit
        den entsprechenden Log-Files (mit "isdnlog -v7" erstellt).
!verboff

Q: Isdnlog (>=2.52) zeigt mir fr einem Anrufer !u1zwei!u0 Telefonnummern an!
   Welche gilt denn jetzt?
A: Der Anrufer hat wahrscheinlich das (kostenpflichtige) Feature CLIP
   (= Calling Line Identification Presentation, no screening) aktiviert, mit
   dem er eine beliebige Telefonnummer bermitteln kann. Siehe dazu die Frage
   "Ich habe gehrt, es werden eigentlich zwei Caller Id's bermittelt?".!br
   Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb weiterhin am 26. Jan 1997:!br
   Reinlegen kann man damit allerdings nur Software/Telefonanlagen,
   die den Screening-Indicator nicht auswerten - isdnlog ab Version 2.52
   zeigt die richtige, *und* die gefakte Telefonnummer an.!br
   ...eigentlich gedacht ist CLIP, no screening z.B. fr die bergnge von
   firmeneigenen Telefonnetzen in das ffentliche Netz.

!old
Q: Bei Anrufen erhalte ich einen "Internal error: wrong structure".
A: Wahrscheinlich stimmt die Konfiguration in isdnlog.cf nicht. Auch gleiche
   MSNs mit unterschiedlicher Dienstekennung mssen separat gezhlt werden
   (fr den Eintrag unter MYMSN).
   Steffan Henke <henker@Informatik.Uni-Bremen.de> schrieb dazu auch:
!verbon
        Mein Problem mit isdnlog 2.50 und dem "wrong structure error" lag nur 
        darin, da ich keine fhrende 0 bei den Aliases angegeben habe. 
        Beispiel:
          017201234567     Handy           1 -
        Bei mir sah es vorher so aus:
          *17201234567     Handy           1 -
        Damit scheint alles behoben zu sein.
!verboff

!old
Q: Isdnlog strzt immer mit einem "segmentation fault" ab.
A: Dirk Lutzebaeck <lutzeb@wadk-berlin.de> schrieb dazu:
!verbon
        Bei mir schmierte isdnlog immer ab, weil im /etc/services isdnlog
        nicht eingetragen war.
!verboff

Q: Ich habe mir Skript angelegt, das Sounds per cat auf /dev/sound oder
   ein anderes Device abspielt. Wenn mehrere Ereignisse eintreten, dann gibt es
   einen Fehler: "Can't open output file '/dev/sound': Device or resource busy"
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb dazu am 6. Nov 1996:!br
   Dagegen hilft nur, eine obere Instanz zu schaffen, die das koordiniert.
   Ich persnlich verwende NAS (Network-audio-system), das "rplay" Zeuch
   sollte jedoch genauso gut verwendbar sein!

Q: Isdnlog soll ein Programm mit Ausgabeumleitung ausfhren (z.B.
   "play anruf.au 2>/dev/null" ). Warum meldet isdnlog "Can't start
   '/usr/local/bin/play anruf.au 2>/dev/null' with execvp()"?
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb dazu am 6. Nov 1996:!br
   Weil isdnlog keine (Bourne) Shell ist ;-) isdnlog kann nur "echte"
   Programme starten.!br
   Kurz und knapp: Obiges Beispiel mu als ausfhrbare Datei (-> chmod +x)
   mit folgendem Kontext abgespeichert werden:
!verbon
        #!/bin/sh
        /usr/local/bin/play anruf.au 2>/dev/null
!verboff

Q: Warum beendet sich isdnlog bei einem "kill -1", laut Doku sollte nur die
   isdnlog.conf neu eingelesen werden.
A: Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de> schrieb dazu am 6. Nov 1996:!br
   Ist ein echter Bug in isdnlog-2.5x, der schon behoben wurde.
   isdnlog-2.60 (comming soon ;-) kann das besser!

!commenton
(Die folgende Frage/Antwort schickte uns Andreas Kool <akool@Kool.f.EUnet.de>
!commentoff
!old
Q: Isdnlog-2.4x beansprucht 100% der CPU-Zeit.
A: isdnlog-2.4x hatte 2 Mglichkeiten, die gesamte CPU-Zeit in Beschlag
   zu nehmen oder sogar komplett die Arbeit zu verweigern:
!verbon
        - direkt beim Start von isdnlog oder isdnrep:
          Hier haben sich die beiden Programme beim Einlesen der "isdnlog.conf"
          vertddelt.
          Abhilfen:
          - nie Blank's in der Alias-Spalte verwenden!
            (z.b.: "Meine MSN")
          - nie "#" in der Alias-Spalte verwenden!
            (z.b.: "MSN#3")
          - nie "\" in der Alias-Spalte verwenden!
            (z.b.: "MSN\#3") (Danke, Holger Wirtz <chick@midips.snafu.de>)
          - nie "*" als Eintrag in der Flags-Spalte angeben!
            (Danke, Werner Wiethege <ww@slarti.frankfurt.netsurf.de>)
          - auch die "START=" Zeile bentigt als Angabe, !u1wann!u0 gestartet
            werden soll, also z.b.
              START=IOH=auplay hangup.au
            und !u1nicht!u0
              START=auplay hangup.au
            (Danke, Dirk Staneker <zxmjy04@student.uni-tuebingen.de>)
          - beim Einsatz der "-S" Option zum Starten von externen Programmen.
            Hierbei hat sich isdnlog leider im Code fr den X11-Client "xisdn"
            verlaufen, und fing zum einen an, in sich selbst zu loopen, zum
            anderen hinterlie er gerne Zombies - dies wurde durch isdnlog-2.50
            korrigiert.
!verboff
   [Der Fehler sollte ab 2.50 behoben sein - die Red.]!br
   [Eine hohe CPU-Zeit kann auch auf zu hohe Debug-Werte fr isdnlog oder
   den Hardware-Treiber (z.B. HiSax) hindeuten - die Red.]

!old
Q: Die Telekom erstattet mir (laut isdnlog/isdnrep) 12 Pfennige fr jede
   Verbindung?
A: Denkste... Christian Bruehe <oblomow@cs.tu-berlin.de> schrieb dazu
   am 24. Okt 1996:
!verbon
        Ich hatte neulich den gleichen Effekt, was bei mir nur daran lag, da 
        ich aus Versehen zwei mal isdnlog gestartet hatte.
!verboff

Q: Laut isdnlog kostet mich jedes "Besetzt" 45 Einheiten?
A: Das ist ein Bug der lteren isdnlog-Versionen (z.B. 2.41) im Zusammenhang
   mit dem ISDN-Merkmal Rckruf bei Besetzt. Natrlich kostet dieses Besetzt
   nicht wirklich 45 Einheiten.

Q: Ich habe Probleme, isdnlog mit libc 5.4.7 zum Laufen zu bekommen!
A: Christian Schlittchen <corwin@amber.hb.north.de / corwin@zfn.uni-bremen.de>
   schrieb am 8. Okt 1996:
!verbon
        Isdnlog habe ich inzwischen gepatcht. Das Problem ist der strftime()-
        Aufruf in Zeile 264 in isdnlog.c. Dort mu das "%e" durch ein "%d"
        ersetzt werden, dann geht wieder alles.
!verboff

Q: Beim Rauswhlen wird immer kurz der Bildschirm schwarz?
A: Roger F. Brand <roger@rz.uni-frankfurt.de> schrieb dazu am 12. Feb 1997:
   Ich denke, das liegt am isdnlog. Wenn Du ihn mit der Option -t 1 
   oder -t 2 gestartet hast, wird eine Synchronisation mit der Uhrzeit
   der digitalen Vermittlungsstelle durchgefhrt. Dabei kommt es
   zur kurzfristigen Ausblendung des Bildschirms.


!3Audio

!commenton
(Die folgenden Antworten entstammen zumeist der Anleitung zu vbox von 
Matthias Heler <hessler@wi-inf.uni-essen.de> und
Bernhard Hailer <dl4mhk@lrz.uni-muenchen.de>; man findet sie unter:!br
!link http://www.lrz-muenchen.de/~ui161ab/www/isdn/;!br
- dort "Audio!" anklicken!)
!commentoff

!old
Q: Mein vboxgetty hebt bei hereinkommenden Anrufen nicht ab.
A: vboxgetty bentigt die Datei ".vboxrc" im Homeverzeichnisses des Nutzers,
   fr den es konfiguriert wurde. Dort wird die Anzahl der Rings geregelt.

!old
Q: Mein vboxgetty hebt schon beim ersten Klingeln ab, obwohl ich die Anzahl
   der Rings auf 4 gesetzt habe.
A: Die RINGS werden von einem Timer im isdn-modul erzeugt, der nicht unbedingt
   akkurat verzgert.
   Konfiguriert man vboxgetty fr 30 Rings, wird etwa zum 5. Klingeln abge-
   hoben.

!old
Q: Mein vbox 1.1 arbeitet nicht korrekt mit dem HiSax-Treiber zusammen.
A: HiSax >=1.2 verwenden. Diese Treiberversion verfgt ber korrektes Alerting.

!old
Q: Ich vboxgetty hat eine Nachricht fr mich in einem Format aufgezeichnet,
   das ich nicht mit "cat xxx>/dev/audio" abspielen kann. Wie kann ich die
   Nachricht doch noch abhren?
A: vboxgetty kann alle Formate abspielen. Hilfsweise kann man daher einfach 
   die eingegangene Nachricht als Ansagetext verwenden, und sich selbst 
   anrufen... :-) (und hinterher nicht vergessen, wieder auf den originalen 
   Ansagetext umzustellen :-) ).

Q: Am Anfang einer von vboxgetty aufgezeichneten Nachricht befindet sich
   oft noch ein Teil meiner Ansage?
A: Das ist ein bekannter Bug, der irgendwie beim Umschalten zwischen Abspielen
   der Ansage und Aufzeichnung des Anrufers sein Unwesen treibt. Bisher ist
   noch kein echter Workaround bekannt.


!3Dialout On Demand

Q: Wie kommt es zum Gebhren-GAU?
A: Dazu gibt es mehrere Mglichkeiten.!br
   1. Es wurde "Bridging" ins Kernel eincompiliert (siehe dazu die
   entsprechende Frage weiter unten).!br
   2. Broadcasts der Interfaces werden per ISDN weitergeleitet (siehe dazu die
   entsprechende Frage weiter unten).!br
   3. Sind noch IP-Verbindungen beim Schlieen der Leitung offen, dann ist bei
   dynamischer Vergabe der IP-Adressen der Gebhren-GAU vorprogrammiert. Es
   wird eine neue Leitung aufgebaut mit dem Ziel, die noch offenen
   IP-Verbindungen abzubauen. Wegen der unterschiedlichen IP-Adressen knnen
   diese jedoch nicht abgebaut werden - die Leitung wird wieder geschlossen.
   Dann sind die IP-Verbindungen immer noch offen, es wird wieder neu
   gewhlt... usw. (siehe dazu die entsprechende Frage weiter unten).

Q: Seitdem ich einen neuen Kernel installiert habe, baut mein Rechner dauernd
   ISDN-Verbindungen auf, ohne Daten zu bertragen (Kosten!).
A: Vielleicht wurde versehentlich die Kerneloption "Bridging" aktiviert?

Q: Mein Router mchte stndig rauswhlen (tut er auch) aber es werden
   !u1KEINE!u0 Daten bertragen, weder ipfwadm -Al noch tcpdump -i isdn0
   zeigen etwas an.
A: Michael Pieper <michael@nexus1.tng.oche.de> schrieb hierzu am 10. Nov 1996:!br
   ARP-Requests oder Broadcasts? Du solltest das ifconfig fr die
   ISDN-Devices mit den Optionen -arp und -broadcast durchfhren, um
   Verbindungsaufbauten dadurch zu vermeiden.

Q: Nach dem Schlieen der Leitung entdecke ich per "netstat -nt", da noch
   IP-Verbindungen offen sind. Wie kann ich diese manuell schlieen?
A: Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb hierzu am 18. Jan 1997:!br
   Du kannst das Interface erst "down" und dann wieder "up" setzen. Wenn Du das
   tust, wird es versuchen hinauszuwhlen. Wenn Du dann die ausgehende
   Telefonnummer entfernt hast, dann wird "no outgoing number..." in syslog
   angezeigt, und sobald das interface "up" ist, scheinen alle Verbindungen
   geschlossen zu sein.

Q: Wie kann ich Dialout on Demand sicher abstellen?
A: Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb hierzu am 10. Jan 1997:!br
   Ich lsche die Telefonnummer des Interface [bzw. setze eine ungltige - die
   Red.]. Dann sehe ich an der Beschwerde im Syslog auch gleich noch, ob und
   wann ein Proze Pakete in die Welt schicken wollte.!br
   Sascha Ottolski <sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de> ergnzte
   am 28. Okt 1996:!br
   Also bei mir passiert genau das, was Du mchtest: Wenn das ISDN-System
   "down" ist, meldet Netscape sofort einen Fehler a la "the Server doesn't
   have a DNS entry" oder hnlich. Vermutlich mut Du die route lschen, damit
   das passiert. Bei mir luft das so:
!verbon
        /sbin/route del default
        /sbin/isdnctrl system off
        /sbin/ifconfig ippp0 down
!verboff
   Und damit's dann wieder luft:
!verbon
        /sbin/isdnctrl system on
        /sbin/ifconfig ippp0 up 
        /sbin/route add $GATE-IP dev ippp0
        /sbin/route add default ippp0
!verboff
   [Die letzte Methode hat jedoch den Nachteil, da kein Dial-In mehr mglich
   ist! - die Red.]

Q: Wie kann ich sonst noch den Gebhren-GAU verhindern?
A: In der nchsten Version kann isdnlog (>2.52) als Watchdog fungieren und
   solche Dialouts abwrgen (notfalls ber ein Reboot des Rechners).

Q: Kann es passieren, da trotz abgestrztem Rechner eine ISDN-Verbindung
   aufrechterhalten wird (und damit Gebhren kostet)?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 11. Feb 1997:
   Ich vermute, man will mit diesen Status enquiry [in der Schweiz - die Red.]
   einfach sicherstellen, da wenn was auf der Userseite abgestrzt ist, die
   Verbindung getrennt wird. Das ist zustzlich zur Layer 2 Ueberwachung und
   nicht ganz sinnlos, da bei vielen Karten/Endgerten der ISAC im Automodus
   gefahren wird und damit ein Rechnerabsturz die Verbindung aufrechterhalten
   wrde.!br
   Bei i4l wird der ISAC allerdings im nonauto Mode betrieben, d.h. wenn keine 
   Interrupts mehr bearbeitet werden, wird die Verbindung sptestens nach ca.
   1/2 Minute getrennt. Der NonAuto Mode hat zwar einen anderen Grund, ist aber
   auch ein Sicherheitsfeature ;-), was aber nicht heit, da ein Gebhren-Gau
   unmglich ist.

Q: Wie komme ich unerklrlichen dialouts auf die Spur?
A: Dirk Lutzebaeck <lutzeb@wadk-berlin.de> schrieb dazu am 5. Nov 1996:
!verbon
        Leider gibts meines Wissens nach fr tcpdump noch keinen patch fr sync
        ppp encapsulation. Wenn du ipppd benutzt bleibt Dir deshalb nur die
        Mglichkeit, konsequent einen daemon nach dem anderen abzuschalten und
        sehen ob Ruhe im Karton ist. Insbesondere named, sendmail aber auch
        smbd (Samba) sind Kandidaten, die gerne Verbindungen aufbauen.!br
!verboff
   [Zu tcpdump siehe die entsprechende Frage im Abschnitt "Allgemein" im
   Kapitel "Konfiguration". Zu named und sendmail siehe die nachfolgenden
   Fragen - die Red.].!br
   Christoph Trautwein <trautw@fzi.de> schrieb weiterhin am 5. Nov 1996:
!verbon
        Ich habs auch nur durch Killen verdchtiger Prozesse rausgefunden.
        Genaueres zum Suchen der Prozesse und wie man sie still bekommt gibts
        unter:
          !link http://www.fzi.de/sim/people/trautw/i4l/index.html;
!verboff
   Herbert Rosmanith <herp@wildsau.idv.uni-linz.ac.at> schrieb noch am
   24. Nov 1996:
!verbon
        Probier mal rauszufinden, welche Anfrage das auslst, und zwar mit
        "isdnctrl verbose 3". dann sollte in der kernel-message-queue (siehst
        Du wenn Du "dmesg" tippst) ein Eintrag a'la:
          OPEN: 141.76.60.54 -> 193.171.67.253 TCP, port: 1686 -> 540
        aufscheinen. das obige beispiel heisst, dass unser rechner auf port 540
        post abholen will (uucp over tcp/ip over isdn).
!verboff
   [geloggt wird aber immer nur das auslsende Packet - die Red.]!br
   Stefan Luethje <luethje@sl-gw.lake.de> schrieb weiterhin am 27. Nov 1996:
!verbon
        Ein kleiner Tip noch. Es gibt viele Daemons auf der Linux-Seite, die
        Broadcast auf allen Interfaces versenden. Das fhrt auch hufig zum
        Autodial.
        Da kann man die broadcast-Adresse auf das dummy0-Interface umlenken.
        Ist zwar nicht sauber, aber tut.
!verboff
   Siehe zu diesem Thema auch die letzte Frage.

Q: Kann es sein, da mein am Netz angeschlossenes Win95 irgendwie die
   unmotivierten Herauswahlen verursacht?
A: Stefan Luethje <luethje@sl-gw.lake.de> schrieb dazu am 27. Nov 1996:
!verbon
        Wenn beim Wintel der Nameserver des Providers eingetragen ist, und
        Sinnlos3.11/95 gestartet wird, mu (warum wei nur Bill Gates) er
        sich unbedingt mit dem Nameserver unterhalten.
!verboff

Q: Ich habe einen lokalen DNS-Nameserver eingerichtet. Warum kommt es immer
   noch zu unerwnschten Herauswahlen durch den Nameserver? Wie finde ich den
   beltter?
A: Jens Ey <jens@jeyhh.shnet.org> schrieb dazu am 29. Nov 1996:!br
   Schalte mal Debug-level 1 beim named ein und schau Dir das Logfile
   in /var/tmp an.!br
   Bei mir finden sich da regelmig DNS-Anfragen von Windoof-Mhlen.
   Problem dabei ist, da gerne nach so Sachen wie WORKGROUP.domain.de gefragt
   wird u.. Es werden also Namen gefragt, die der DNS beim besten Willen
   nicht kennen kann. Ich nehme mal an, dass der Sinnlos-Rechner auf der Suche
   nach seinem Masterbrowser ist oder einen Domainen Controller finden will.!br
   Das ganze hat mich in einem Netzwerk mit Internet-Zugang bei Linux mal so
   genervt, dass ich einen externen Terminaladapter eingesetzt habe, einen
   Proxy-Server eingerichtet habe und diald dann so konfiguriert, dass
   DNS-Anfragen nur noch vom Linux-Rechner durchgefhrt werden drfen.
   Damit wird die Verbindung dann nur noch aufgebaut, wenn sie wirklich
   gebraucht wird. Der (cachende) lokale DNS kommt dann nur noch zum Einsatz,
   wenn die Verbindung schon oben ist.

Q: Wie kann ich die DNS-Anfragen meines Win95-Rechners nach WORKGROUP.xxx
   abschalten?
A: Eike Stepper <isdn@esc-net.de> schrieb dazu am 30. Nov 1996:
!verbon
        Warum stellst du nicht einfach das Windows-Setting im Netzwerksetup:
          "Use DNS for Windows Names Resolution"    (oder hnlich)
        auf No?
        Dann mte Ruhe sein, zumindest bei mir ist es so.
!verboff

Q: Wie bringe ich sendmail dazu, von sich aus keine Verbindungen mehr
   aufzubauen, ohne da lokale Mail liegenbleibt?
A: Zunchst mu man sendmail dazu bringen, keine DNS-Verbindungen mehr
   aufzubauen. Dazu sollte man folgende Features angeben: "nodns",
   "nocanonify".!br
   Falls man einen Rechner als smarthost eintrgt, mu man dafr sorgen, da
   dieser Name nicht zu einem Aufruf des Nameservers fhrt. Dazu trgt man
   entweder nur die IP-Adresse direkt ein, oder man ergnzt den Namen in
   /etc/hosts (/etc/host.conf sollte entsprechend "order hosts bind"
   enthalten)!br
   Weiterhin erklrt man alle nicht lokalen Mailer als teuer/expensive
   ("define(SMTP_MAILER_FLAGS, e)"), und verbietet sendmail mit
   "define(`confCON_EXPENSIVE', `True')", teure Mailer von sich aus
   anzuwhlen. Der Aufruf von Sendmail darf fr die Option "-q" keine
   Zeitangabe mehr enthalten (z.B. also nur "-bd -os -q"). "-os" bedeutet,
   da alle Mail gequeued wird (was nicht verhindert, da lokale nicht
   auch sofort zugestellt wird). Einziger Haken: beim Booten will sendmail
   evtl. vorhandene Mail versenden, obwohl das Netzwerk noch nicht oben ist.
   Dazu sollte man beim Booten vor dem Start alle zuzustellende Mail aus
   /var/mqueue entfernen - um diese nach dem Start von sendmail wieder
   zurckzuschieben.!br
   Mail an teure=entfernte Mailer wird nun nur noch beim expliziten Aufruf
   von "sendmail -q" zugestellt.

Q: Das Samba-Paket lst bei mir dauernd Herauswahlen aus. Wie kann ich das
   unterbinden?
A: Andreas Glahn <andreas@tao.westfalen.de> schrieb dazu am 31. Jan 1997:
   Hatte ich auch mal. Bei mir habe ich dann beim Aufruf des Samberdmons
   die interne IP-Adresse, welche ich nur zu Hause verwende, mitbergeben.
   Seitdem wird ein SambaRequest nicht mehr auf default geschickt, sondern
   bleibt im Haus.!br
   Mal die Konfiguration mit netstat und TCPDUMP ansehen. Mit TCPDUMP bekommt
   man schnell heraus, mit welcher IP Samba versucht, eine Verbindung
   aufzubauen.!br
   Bei mir hat mein InternerLinuxRechner z.B.: 192.168.99.99!br
   Mein Win95-Rechner:                         192.168.99.88!br
   Auf dem Linuxrechner habe ich dann Samba mit:
!verbon
       nmdb -S -B 192.168.99.255 -I 192.168.99.99
!verboff
   gestartet.!br
   Siehe auch die Frage oben: -broadcast und evtl. -arp bei der Definition der
   Interfaces angeben!

Q: Wie gewhne ich Netscape ab, beim Start eine Herauswahl zu initiieren?
A: Wahrscheinlich wurde in den Einstellungen eine Homepage eingetragen, die
   nicht lokal vorliegt. Nur eine, die Netscape sofort laden kann, (z.B.
   "file://localhost/xxx") verursacht keine sofortige Herauswahl. Alternativ
   kann man auch einen Cache-Daemon einrichten, der haeufig benoetigte Seiten
   speichert.!br
   Ein angegebener Proxy sollte keine Herauswahl verursachen, auch wenn der
   komplette Rechnername eingetragen ist. Lediglich bei der Neueintragung
   versucht Netscape, die IP-Adresse einmalig via DNS abzufragen (und kann in
   diesem Sonderfall eine Herauswahl verursachen).
   Am 17.Mar.97 schrieb uns Steffan Henke <henker@Informatik.Uni-Bremen.DE>
   hierzu aber:
!verbon
        Leider hat uns die Realitt berholt - soweit ich gehrt habe,
        baut Netscape z.B. jetzt in der Version 4.02 tatschlich eine 
        Verbindung auf...
!verboff


!3Chargeint

!old
Q: Die Verbindung endet nach einem Time-Out nicht. Mein Service-Provider
   setzt einen Cisco-Router ein, der alle zehn Sekunden ein "keep-alive"-
   Paket sendet, so da die Verbindung nie endet.
A: Winfried Haug <haug@seicom.net> schrieb: 
!verbon
        Wenn man die keep-alive-Packets nicht beantwortet, beendet die Cisco
        das routing! Das passiert in der Regel nach dem 4. oder 5. keep-alive-
        Packet, das der eigene Router nicht beantwortet. 
        Die beste Lsung ist es, dem Provider mitzuteilen, da man keine 
        keep-alive-Pakete haben will (no keepalive in der Cisco-Konfiguration).
        Gerade zwischen zwei Cisco-Routern und gemieteten Leitungen gibt es 
        !u1keinen!u0 Grund, keep-alive zu verwenden. 
!verboff

!old
Q: Mein Service-Provider will die "keep-alive"-Pakete nicht fr mich aus-
   schalten. ipppd legt nie auf.
A: Dirk Melchers <dirk@merlin.nbg.sub.org> schrieb dazu: 
!verbon
        LCP-Messages werden als Verkehr betrachtet und halten die Leitung
        offen. Es gab da einen kleinen Patch gegen Linux-2.0.21 mit 
        dem patch-chargeint-2.04 fr isdnlog-2.50-Benutzung. Mit diesem Patch
        werden *alle* syncPPP-LCP-Daten bei der Berechnung des Hangup-Timers
        ignoriert, so da der Hangup auch dann funktioniert, wenn der Provider
        alle paar Sekunden LCP-Echo-Requests sendet.
        Warnung: Der Code funktioniert bei *mir* (mit meinem Provider), ich
        wei aber nicht, ob er auch bei *euch* geht! Einfach mal versuchen!
!verboff
   Wer den Patch bentigt, maile an Dirk Melchers.

Q: Der "lcp-keep-alive"-Patch klappt nicht - ipppd hngt immer noch nicht auf.
A: Es kann sein, da nicht die LCP-Pakete eine Verbindung offenhalten, sondern
   OSPF-Routing Updates. Das Verschicken dieser Updates kann entsprechend nur
   auf der Cisco ausgeschaltet werden. Eddy PE1CIG <eddy@sys2.pe1cig.ampr.org>
   schrieb dazu folgenden Tip am 27 Dez 1996:
!verbon
        Nach einigen Experimenten kam ich zu einer Lsung auf der Cisco
        (IOS 11.0.7), das "snapshot routing" genannt wird. Ich konfigurierte
        "snapshot server" auf dem BRI-Interface. Das bedeutet es wird nur dann
        Routing Updates verschicken, wenn es diese auch durch dieses Interface
        empfngt.
!verboff


!3Dial-In

Q: Ich bekomme immer wieder die Meldung "isdn_tty: call from XXX -> YYY
   ignored". Warum ignoriert isdn4linux (syncPPP) den Einwahlversuch?
A: Dafr kann es zwei Erklrungen geben. Entweder wurde die eigene MSN (hier:
   YYY) nicht richtig per "isdnctrl eaz <interface> YYY" gesetzt. Oder es
   wurde "isdnctrl secure <interface> on" gesetzt, ohne die hereinkommende
   Nummer (hier: XXX) mit "isdnctrl addphone <interface> in XXX" zu erlauben.

!old
Q: Ich habe mehrere ippp*-Devices konfiguriert. Jeder hereinkommende Anruf
   "verbraucht" ein Device, bis dann irgendwann keines mehr verfgbar ist.
A: Das ist ein bekannter Fehler. Es gibt einen entsprechenden Patch, um diesen
   Verbrauch an Devices zu verhindern.
   Manfred.Dill <manfred.dill@bmw.de> schrieb dazu:
!verbon
        im Modul isdn_net.c (Zeile 1720) gibt es den Kommentar "/* if this
        interface is dialing, it does it probably on a different device, so
        free this device */" und es wird die Funktion isdn_free_channel
        aufgerufen.
        [...]
        Das ganze sieht jetzt folgendermaen aus:
          #ifdef CONFIG_ISDN_PPP
          if (p->local.p_encap == ISDN_NET_ENCAP_SYNCPPP)
            ippp_table[lp->ppp_minor]->state = IPPP_OPEN;
          #endif
!verboff
   Es ist damit zu rechnen, da das in einen verbesserten ipppd einflieen 
   wird.

Q: Ich habe mit "isdnctl pppbind" eine exklusive Bindung hergestellt. Leider
   lscht sich diese bei einem hereinkommenden Anruf.
A: G. Richter <richter@ecos.de> schrieb dazu an Michael Hipp
   <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de> am 2. Nov 1996:
!verbon
        > ... ich habe den Code mal durchsucht und tatsaechlich
        > eine moegliche Fehlerquelle bei reinkommenden Anrufen
        > ausgemacht. Trifft das auf dein Szenario zu?
        > Wenn ja, mal die Zeile: (isdn_net.c, etwa Zeile 1730)
        >   p->local.pppbind = -1;
        > in der Funktion isdn_net_find_icall() rauswerfen.
       Ich habe die Zeile rausgeschiessen und siehe da es geht.
!verboff

!commenton
(Die folgende Frage entstammt der syncPPP-FAQ.)
!commentoff
!old
Q: Eine SunISDN versucht, auf mein i4l-System zuzugreifen, aber es geht nicht.
A: Die Sun versucht, mit asynchronem PPP zu kommunizieren. i4l kann das nicht.
   Man versuche, die ttyI*-Devices in Zusammenhang mit dem Standard-PPP
   (pppd) zu benutzen. 


!3Callback

!old
Q: Ein hereinkommender Anruf wird von meinem i4l mit reject abgewiesen. i4l
   fhrt danach einen Callback durch. Der reject wird aber von der
   Gegenstelle nicht erkannt. Diese versucht dann weiterhin, mein i4l anzu-
   rufen.
A: Die meisten Probleme im Zusammenhang mit Callback lassen sich durch das
   Anpassen der Callback-Verzgerung mit "isdnctrl cbdelay" lsen.
   1 Sekunde hat sich als meist brauchbarer Wert erwiesen.!br
   Jakob Lemler <Jakob.Lemler@tg.fh-giessen.de> schrieb dagegen am 9. Jan 1997:
   Es funkt, wenn ich auf der Station, die den CB auslsen soll, ein cbdelay
   von 2 Sek. eintrage. Auf der angerufenen Seite sind 3 Sek. eingestellt.
   Unter 2 Sekunden lufts nicht und wenn die Differenz zwischen der
   anrufenden Station und der Station, die den Callback machen soll, zu gro
   wird, funkts auch nicht....

Q: Der Callback klappt nicht recht, wieviele ippp*-Devices bentige ich
   mindestens?
A: Manfred Dill <manfred.dill@bmw.de> schrieb dazu am 18. Dez 1996:!br
   Man sollte ein zweites Device ippp1 verwenden, das fr den Callback
   benutzt werden kann. Wegen eines Fehlers in i4l wird das erste Device
   benutzt fr den Callback und nicht wieder freigegeben. Wenn die Verbindung
   beendet ist wird das dritte Device (falls es existiert) geffnet und damit
   schliet sich der Kreis. Zum Devices-Verbrauch siehe auch die entsprechende
   Frage im Kapitel Dial-In.

Q: Callback klappt immer noch nicht recht, kann es am Telestreiber liegen?
A: Karsten Keil <isdn4@temic-ech.spacenet.de> schrieb dazu am 10. Jan 1997:
   Beim Teles-Treiber gibt es Probleme mit Callback. Nimm HiSax 1.5 (1.4 hat
   bei Callback auch einen Bug).

!old
Q: Wenn ich Callback mit Euro-ISDN versuche, wird der Ruf nicht 
   zurckgewiesen.
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> hat das inzwischen in seinem
   "HiSax"-Treiber gelst.
   Siehe auch Frage Allgemeines|HiSax und Abschnitt HiSax-Treiber.

!old
Q: Irgendwie kann mein isdn4linux keinen Callback auf einen Anruf einer
   Cisco erwidern?
A: Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> schrieb hierzu am 3. Okt 1996:
!verbon
        Ein Cisco whlt unter Umstnden so heftig, da kein ipppd eine Chance
        hat, einen Callback zu starten.
        Ciscos sind so programmiert (definitive Aussage eines Cisco-
        Entwicklers):
          Wenn ein Cisco ein Paket empfngt, das ber ein "dial on demand"
          ISDN-Interface herausgeroutet werden soll, auf dem noch keine
          Telephonverbindung besteht, und wenn gleichzeitig ein D-Kanal zum
          Herausrufen frei ist, dann wird sofort herausgerufen.
        Wenn also (so ist die Situation bei Delta Internet ein halbes Jahr
        gewesen) ein Cisco auf der anderen Seite steht, der locker 8 D-Kanle
        zur Verfgung hat und wenn jemand einen simplen "ping <RemoteIP>"
        startet, dann benutzt der Cisco (im schlimmsten) Fall alle seine 8
        D-Kanle, um das Gegenber anzurufen. Sicher kann er nicht ein und
        dieselbe Telephonnummer mit zwei D-Kanlen gleichzeitig anrufen (gbe
        ja sofort besetzt). So dumm programmiert ist er auch nicht, aber er
        macht den nchsten D-Kanal schon zum Herauswhlen (Blockwahl)
        startklar, bevor der Ruf auf dem vorherigen D-Kanal als gescheitert
        betrachtet wird.
        So ein Cisco funktioniert also wie ein Maschinengewehr bezglich des
        Herausrufens. Und kein Linux bekommt fr einen Callback einen freien
        D-Kanal, wenn es der Cisco nicht will.
        Das Dumme ist: Ein Cisco erwartet, selbst wenn er auf "callback client"
        konfiguriert ist (Linux ruft zurck), immer, da wenigstens einmal
        abgehoben wird, dann im Einvernehmen wieder aufgelegt wird und danach
        der Rckruf geschieht. Denn bei Verwendung von PPP mu immer, bevor ein
        Rckruf passieren darf, einmal der Username und das Pawort
        ausgetauscht werden, um sicher zu gehen, da derjenige, der den
        Callback wnscht, berhaupt dazu autorisiert ist. [...]
!verboff
   Torsten Hentschel <Torsten.Hentschel@DInet.de> schrieb weiterhin am
   20. Nov 1996:
!verbon
        Selber habe ich das Callback ber PPP mit zwei CISCOs oft genug
        probiert. Versuche mit der Kombination CISCO <-> Linux sind jedoch,
        nach meiner Erkenntnis, zum Scheitern verurteilt.
        Denn ein CISCO handelt den Callback-Request stets ber PPP aus.
        Dafuer muss also die Seite, die die Aufforderung zum Rckrufen
        bekommt erstmal abnehmen und alles aushandeln (Authentisierung,
        ...), dann wird aufgelegt und zurckgerufen.
        isdnctrl-Kommandos von Linux beeinflussen nur das Netzdevice
        des Kernels und haben bezglich des Callback wenig bis gar
        keine Einflsse auf den ipppd. Der bekommt gar nicht mit,
        dass er erwarten soll, dass die Gegenstelle zurckruft.
        Entsprechend beantwortet er auch Angebote des CISCO
        ber das PPP, dass der CISCO auch zum Zurckrufen bereit wre,
        mit einer Abweisung. Das veranlasst den CISCO zu der Annahme,
        da er dann doch nicht zurckrufen soll. Denn wenn er nicht
        im Laufe der Initialisierung ber PPP erfhrt, da der Anrufer
        zurckgerufen werden will (er muss explizit sagen: "Ich will"),
        tut er das auch nicht.
        Der Cisco wird Dir das besttigen, wenn Du Dich auf Deinem
        Cisco einloggst und mit den Befehlen
          deb ppp chap
          deb ppp negotiotion
          deb ppp error
          term mon
        ansiehst, was er zu den Einwhlversuchen Deines Linux-Rechners
        sagt, die dann, wenn sie zeitgleich geschehen, durch Debug-Meldungen
        kommentiert werden. Mach das bitte nicht auf der Console, sondern
        ber einen Telnet, sonst kommt der CISCO mit dem Loggen ber die
        serielle Schnittstelle nicht nach.
!verboff

Q: Callback von Ascend aus klappt nur wenn ich im Ascendmenue "Active=Yes"
   setze; dann ruft der Ascend mich jedoch dauernd an, selbst wenn meine
   Maschine abgeschaltet ist.
A: Ulrich Klein <ulik@hprc.tandem.com> schrieb dazu am 14. Dez 1996:!br
   Irgendwo in den Ascend-Menus kann man "dial broadcast" auf "no" oder "off"
   setzen. Ansonsten waehlt das Ding bei jedem Broadcast. Das hat zumindest bei
   mir damals geholfen. Falls tatsaechlich jemand aus dem Netz, in dem die
   Ascend haengt, eine Verbindung aufbauen will, helfen nur die merkwuerdigen
   Filter. Ich glaube da gab es einen, mit dem man erreichen kann, dass die 
   Kiste nur fuer Callback rauswaehlt. 

Q: Wie kann ich einen Banzai! per Callback zurckrufen?
A: Jan-Olaf Droese <jano@layla.RoBIN.de> schrieb dazu am 31. Jan 1997:!br
   Auf Banzai-Seite sollte ein `c' an die ausgehende Nummer angehngt
   werden, damit das Teil auf den Rckruf vorbereitet ist. Zur
   Sicherheit kannst Du noch die Anwahlversuche beim Banzai auf 1
   stellen, damit es nicht zu call-collisions kommt.
   Auf i4l-Seite habe ich folgendes eingestellt:
!verbon
       isdnctrl callback isdn0 in
       isdnctrl cbdelay isdn0 1
!verboff

Q: Irgendwie kommt der Module-Count bei Callbacks durcheinander. Wie kann ich
   jetzt meine ISDN-Modul entladen?
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> hat als vorlufigen Workaround
   zwei "geheime" telesctrl-Kommandos eingefhrt:
!verbon
        telesctrl <id> 3 1  ---> dec module_count
        telesctrl <id> 4 1  ---> inc module_count
!verboff
   Bitte mit entsprechender Vorsicht handhaben!


!3MPPP

!old
Q: SyncPPP klappt problemlos ber einen Kanal. Die Verwendung von MPPP
   scheitert allerdings an Problemen bei der Verstndigung zwischen meinem 
   ipppd und der Gegenstelle.
A: Michael Hipp <Michael.Hipp@student.uni-tuebingen.de> schrieb am 11. Okt 1996:
!verbon
        Zuerst mal kurz zum Fehler: deine Gegenseite mag die MP-MRU von 0x5dc
        nicht sondern will eine kleinere (0x5d7) .. das bernimmt allerdings
        der ipppd nicht (Bug) .. Probier einfach mal von vorneherein 0x5d7 als
        MP-MRU auszuhandeln.
        Wenn die MP-MRU nicht ausgehandelt wird, schaltet sich kein MPPP ein ..
        daher wohl auch die Folgefehler.
!verboff


!2Nationale Besonderheiten


!3Deutschland (1TR6)

!old
Q: Welche EAZ soll ich fr i4l verwenden?
A: Es knnen alle EAZ verwendet werden. Allerdings haben zwei EAZ eine 
   besondere Bedeutung und knnen Probleme bereiten:
!verbon
        EAZ 0: globaler Ruf (alle Telefone klingeln)
        EAZ 9: globaler Ruf (aber kein Telefon klingelt)
!verboff
   Gernot Zander <hifi@scorpio.in-berlin.de> schrieb dazu am 6. Jan 1997:
!verbon
        0 wrde ich nicht nehmen, da bestnde fr meinen Geschmack zu
        sehr die Mglichkeit, da sich i4l alle Gesprche klaut.
!verboff

Q: Ich verwende 1TR6 an einer Nebenstellen - die Durchwahl ist aber
   mehrstellig (z.B. 206). Welches ist meine EAZ?
A: Jens Ey <jens@jeyhh.shnet.org> schrieb dazu am 10. Jan 1997:!br
   Die EAZ bei Nebenstellenanlagen ist meist die letzte Ziffer der Nebenstelle.
   Als EAZ mtest Du demnach fr den Linux-Rechner eine '6' eintragen.

!old
Q: Die State-Machine bleibt bei 1TR6 hngen.
A: Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> hat das inzwischen in seinem
   "HiSax"-Treiber gefixt.
   Siehe auch Frage Allgemeines|HiSax und Abschnitt HiSax-Treiber.


!3Italien

Q: Wie sieht unsere MSN aus?
A: In den Niederlanden umfat die MSN (im Gegensatz zur deutschen
   Telekom) !u1auch die Vorwahl!u0 - allerdings ohne fhrende Null. 
   Wre die eigene Telefonnummer etwa 01234-56789, dann mte diese 
   folgendermaen konfiguriert werden:
!verbon
        * Modememulation:
          "AT&e123456789" (ohne Null am Anfang)
        * Netzinterfaces:
          "isdnctrl eaz <interface> 123456789" (ohne Null am Anfang)
          Fr Testanrufe an sich selbst:
          "isdnctrl addphone <interface> in 123456789" (ohne Null am Anfang)
          "isdnctrl addphone <interface> out 0123456789" (mit Null am Anfang)
!verboff


!3Niederlande

Q: Wie sieht unsere MSN aus?
A: In den Niederlanden umfat die MSN (im Gegensatz zur deutschen
   Telekom) !u1auch die Vorwahl!u0 - allerdings ohne fhrende Null. 
   Wre die eigene Telefonnummer etwa 01234-56789, dann mte diese 
   folgendermaen konfiguriert werden:
!verbon
        * Modememulation:
          "AT&e123456789" (ohne Null am Anfang)
        * Netzinterfaces:
          "isdnctrl eaz <interface> 123456789" (ohne Null am Anfang)
          Fr Testanrufe an sich selbst:
          "isdnctrl addphone <interface> in 123456789" (ohne Null am Anfang)
          "isdnctrl addphone <interface> out 0123456789" (mit Null am Anfang)
!verboff

Q: Wie kann ich isdnlog dazu bringen, die Gebhren nach den Regeln der
   niederlndischen Telefongesellschaft zu berechnen?
A: Siehe dazu die gleiche Frage unter "isdnlog" im Kapitel "Konfiguration".

Q: Gibt es sonstige Besonderheiten?
A: Es wird vermutet, da die niederlndische Telefongesellschaft nachts
   manchmal eine TEI verliert. Siehe dazu die Frage "Bei meiner ELSA-Karte
   blinkt fters die LED, die den Verlust der TEI anzeigt. Meine Verbindungen
   sind leider auch fter gestrt..."


!3sterreich

!old
Q: Wir haben hier weder eine MSN noch eine EAZ, sondern lediglich eine
   normale einfache Telefonnummer. Was mssen wir fr i4l verwenden?
A: Bernhard Kruepl <b.kruepl@ieee.org> schrieb dazu:
!verbon
        In sterreich mu als eingehende MSN/EAZ immer "0" fr die 
        erste (oder einzige) Rufnummer verwendet werden. Alle weiteren 
        MSNs sind normal zu setzen.
!verboff

!old
Q: Anrufe hinaus und hinein klappen nicht / "incoming call without CPN"
A: In sterreich werden ISDN-Anschlsse (anders als in Deutschland) 
   standardmig !u1ohne!u0 MSN bereitgestellt. Das heit, wenn jemand die von 
   der Post vergebene ISDN-Nummer whlt, wird dem Gerufenen ein sogenannter 
   "Global Call" signalisiert. i4l sagt dann "incoming call without CPN" -- 
   "CPN" bedeutet Called Party Number.
   Lsung: eingehende "MSN" (es ist in Wahrheit keine) auf "0" setzen, dann 
   reagiert i4l auf den Global Call. Sonst wartet es auf die Signalisierung 
   der von Dir gesetzten Rufnummer, und das passiert nie (nur bei den 
   zustzlich vergebenen MSNs).
   Abgehend sollte man sehr wohl die Nummer ohne Vorwahl setzen -- wenn man 
   etwas Falsches hinschreibt, ersetzt das Amt das allerdings fr einen.  

!old
Q: Warum geht mein getty nicht an die gewnschte EAZ, wenn jemand die "0",
   die Broadcast-Nummer whlt? Im Logfile steht "Incoming call without CPN, 
   assuming '0'".
A: CPN=Called Party Number, die Nummer auf der eigenen Seite. Die fehlt. Daher 
   nimmt i4l die 0 an. Wenn der getty auf eine andere Nummer als "0"
   eingestellt ist, geht es nicht ran. Man lasse jemanden mit Telefon auf die 
   EAZ des gettys anrufen und sehe nach, ob dann auch alle Telefone klingeln 
   oder nur das, das vorher auf die EAZ des gettys gestellt wurde. Kann ja 
   auch ein Telekom-Fehler sein.


!3Schweiz

!old
Q: Wir haben hier weder eine MSN noch eine EAZ, sondern lediglich eine
   normale einfache Telefonnummer. Was mssen wir fr i4l verwenden?
A: Herbert Rosmanith <herp@wildsau.idv.uni-linz.ac.at> schrieb: 
   In der Schweiz mu als MSN/EAZ die !u1letzte Nummer!u0 der Rufnummer angegeben 
   werden (also "6" fr die Rufnummer "123456").

!old
Q: Ich kann nur fr 184 Sekunden Verbindung mit i4l fahren, danach wird die
   Verbindung mit dem Grund "Temporary failure" abgebrochen, seit die 
   Vermittlungstelle eine neue Software bekommen hat.
A: Das ist ein Problem mit i4l - Q.931 schreibt vor, da eine Antwort auf
   ein "STATUS ENQUIRY" frame geliefert werden mu. Das ist in i4l jedoch
   noch nicht realisiert.
   Karsten Keil <keil@temic-ech.spacenet.de> hat das inzwischen in seinem
   "HiSax"-Treiber gefixt. Fr den Teles-Treiber gibt es einen Patch
   namens STATUS.
   Siehe auch Frage Allgemeines|HiSax und Abschnitt HiSax-Treiber.

Q: Wie kann ich isdnlog dazu bringen, die Gebhren nach den Regeln der
   schweizer Telefongesellschaft zu berechnen?
A: Siehe dazu die gleiche Frage unter "isdnlog" im Kapitel "Konfiguration".


!3Portugal

Q: Was mssen wir als MSN setzen?
A: Solange nicht mehrere Telefonnummern bzw. MSNs beantragt wurden, wird
   von der Telefongesellschaft keine Telefonnummer bermittelt. Entsprechend
   mu "0" als MSN verwendet werden. Wurden mehrere MSNs beantragt, so sind
   diese normal zu setzen.


!3Nordamerika

Q: Knnen wir isdn4linux in Nordamerika einsetzen?
A: Ja, die Firma "Spellcaster" hat fr ihre eigenen Karten entsprechende
   isdn4linux-Treiber geschrieben. Nhere Informationen gibt es bei:
!verbon
        Ian James
        Customer Service Manager
        SpellCaster Telecommunications Inc.		
        73 Laird Drive, Suite 206
        Toronto, Ontario	
        Canada M4G 3T4	
        Phone: 1 (800) 238-0547
        Fax: (416) 425-0854
        E-mail:  ipj@spellcast.com or sales@spellcast.com
        http://www.spellcast.com
!verboff

Q: Warum kann ich keine europischen ISDN-Karten in Nordamerika einsetzen?
A: In Europa stellt blicherweise die Telefongesellschaft den Netzabschlu zur
   Verfgung (NTBA). In Nordamerika mu sich blicherweise !u1der Kunde!u0 ein
   solches Gert (NT-1) besorgen! Die meisten ISDN-Karten bieten deshalb einen
   integriertem NT-1 an.!br
   Zudem gibt es weitere Unterschiede. Whrend z.B. in Europa ein PRI (Primary
   Rate Interface) 30 B-Kanle umfat, sind es in Nordamerika nur 23.

Q: Welches Protokoll wird in Nordamerika gefahren?
A: Es wird NI-1 verwendet - ein Verwandter von DSS1. Beide gehren zu den
   Q.931 Protokollen, realisieren aber unterschiedliche Funktionsbereiche und
   sind deshalb nicht zueinander kompatibel.


!2Verschiedenes

!old
Q: Wie kann ich meine Rechneruhr nach ISDN stellen?
A: isdnlog bietet genau das mit der Option "-t" an. Allerdings werden durch
   ISDN keine Sekunden bermittelt, und die Zeit ist auch nicht sehr
   genau - je nach Vermittlungsstelle knnen sich mehrere Minuten (!) 
   Abweichung ergeben. Sinnvoll ist das nur beim Einsatz des
   Chargeint-Patches.!br
   Um eine genaue Uhrzeit einzustellen fhrt man wesentlich besser, wenn man
   sich eine PC-Funkuhr besorgt und z.B. mit xntp auswertet. Man kann auch
   einen Timeserver ber das Internet anrufen und mit "netdate" oder "rdate"
   abfragen. Einen Server findet man zum Beispiel in Kln:
   time.rrz.uni-koeln.de, es gibt aber noch viele mehr.

Q: Wo gibt's Informationen zu den Dipschaltern meines NTBA?
A: !link ftp://novix.oih.rwth-aachen.de/pub/ntba.zip; (ca. 170kB)

Q: Kann ich zwei ISDN-Gerte direkt mit einer Art "Null-Modemverbindung"?
A: Nein, das ist nicht mglich. Die Konzeption von ISDN schliet soetwas aus.
   Es wird immer ein NTBA oder eine TK-Anlage mit internem Bus bentigt.

!old
Q: Wo finde ich Unterlagen zu den HSCX und ISAC Bausteinen von Siemens?
A: Alexander List <alex@ag.or.at> schrieb:
!verbon
     !link http://www.siemens.de/;, gibt's einen Haufen PDF-Files drauf.
     Wenn Dir eine CD-ROM schriftlich genug ist: Technical Product Information
     for Siemens Semiconductors, Best.Nr. B192-H6641-X5-X-7400
     Siemens AG, Semiconductor Group, Balanstr. 73, Pf. 801709, D-81617
     Mnchen, Fax 089-4144-3952.
!verboff
   Beat Doebeli <beat@castle.swill.org> schrieb:
!verbon
        (Zitat aus dem Siemens Handbuch)
        Richten Sie bitte Ihre Bestellung an:
        Siemens AG
        LZF Semiconductor Book Shop
        Postfach 2352
        90713 Frth-Bislohe
        Tel (0911)3001-220/224
        Fax (0911)3001-238
        Preisgruppen (1994)
        I    DM  5.-
        II   DM 10.-
        III  DM 20.-
        IV   DM 30.-
        ISAC S PEB 2085; PEB 2086 ISDN Subscriber Access Controller
        Best-Nr. B115-H6485-G1-X-7600, 328 Seiten Preiskat. IV
        HSCX - High Level Serial Communication Controller Extended
        Best-Nr. B115-H6520-G1-X-7600, 140 Seiten Preiskat. III
        oder als CD-ROM
        Technical Product Information for Communication ICs (Edition 1, Jun
        95)
        Best-Nr. B193-H6905-X-X-7400, Preis ?
!verboff

!old
Q: Wo finde ich das "Fledermaus"-Buch zur Konfigurierung von sendmail?
A: Dietmar <dietmar@highway.bertelsmann.de> schrieb am 8. Okt 1996:
!verbon
        Zitat O'Reilly Katalog 1997 (frisch von der Buchmesse):
        "Buchhndler erzhlen uns, da einige Bcher manchmal so stark mit den
        Tieren identifiziert werden, da Kunden z.B. gar nicht mehr nach dem
        eigentlichen Titel, sondern z.B. einfach nur nach dem 'Kamel-Buch'
        (Programming Perl) fragen."
!verboff
   In einer !u1guten!u0 Buchhandlung solltest Du also das folgende finden
   knnen:
!verbon
        Titel:  sendmail (3. Auflage 9/94)
        Autor:  Costales, Allman, Rickert
        ISBN:   1-56592-056-2
        Kosten: 66.-- DM
!verboff
   Nheres unter  
!verbon
        !link http://www.ora.com/catalog/sendmail/noframes.html;
        !link http://www.lob.de/;
!verboff

